Welcher Zweithund passt am besten zu einem Cavalier King Charles?

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Hallo zusammen,

ich melde mich bei euch, weil ich mir demnächst gerne einen Zweithund zulegen möchte, der dann den Alltag mit meinem Cavalier King Charles Rüden teilen soll. Er wird bald 3 Jahre alt.

Kurz zur Situation: Ich bin von klein auf mit Hunden aufgewachsen, da meine Eltern eine Jack Russell Hündin und einen Parson Terrier hatten, die uns viele Jahre begleitet haben. Die beiden waren übrigens echte Charakterköpfe. Momentan wohne ich noch bei meinen Eltern; sie haben eine Jack Russell Hündin und ich meinen Cavalier-Rüden. Beide werden bald 3, kamen im Abstand von nur zwei Tagen zu uns ins Haus, verstehen sich wie Geschwister und sind unzertrennlich.

Ich plane, demnächst auszuziehen und alleine zu leben. Wenn ich mich dann gut eingelebt habe, möchte ich eben einen zweiten Hund dazuholen, und da brauche ich euren Rat. Ich ziehe zwar in eine Wohnung, verbringe aber den halben Tag mit meinem Begleiter draußen in Parks und Grünanlagen.

Diesmal hätte ich Lust auf einen mittelgroßen bis großen Hund, statt wieder einen kleinen wie bisher. Abgesehen vom Golden Retriever, den ich sehr mag, bin ich ein großer Fan von Farben wie Loh (Feuerfarben), Braun, Schwarz, Rot, Ruby...

Vom Aussehen her gefallen mir der Beauceron, der Dobermann, der Deutsche Schäferhund und der Golden Retriever zum Beispiel sehr gut, aber ich bin auch offen für ganz andere Rassen.

Ich suche vor allem eine Rasse, die gesundheitlich robust ist, verschmust und sozial gegenüber Menschen und vor allem anderen Hunden. Mir ist es sehr wichtig, meinen Hund überallhin mitnehmen zu können. Ich bin täglich viel zu Fuß unterwegs und mein Hund hat oberste Priorität, er ist eigentlich immer dabei.

Da ich mich mit anderen Rassen nicht so gut auskenne: Was könntet ihr mir empfehlen?

Wichtig zu wissen ist auch, dass mein Cavalier eine richtige Klette ist, die nur für mich lebt und mir überallhin folgt. Er ist sehr bezogen auf mich, extrem ruhig, hat aber auch ordentlich Energie. Er ist total verschmust und lieb, versteht sich mit Menschen und allen anderen Tieren, spielt aber so gut wie nie mit Artgenossen (außer mit der Jack Russell Hündin, mit der er aufgewachsen ist). Ich habe schon mal einige Monate alleine mit ihm gelebt; das lief zwar gut, aber seine Trennungsangst war so schlimm, dass er sogar in den Hungerstreik getreten ist, weil er selbst kurze Abwesenheiten nicht ertragen hat. Meine größte Angst ist, dass er den neuen Hund nicht akzeptiert oder ihn ignoriert. Außerdem frage ich mich, ob ein Rüde oder eine Hündin besser wäre. Eigentlich bevorzuge ich Rüden, aber beim Gassigehen klappt es mit Hündinnen immer besser, auch wenn er beim Spazierengehen sowieso lieber alleine rumschnüffelt als mit anderen zu interagieren.

Danke fürs Lesen, ich wünsche euch allen einen tollen Tag und danke euch schon mal!!

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12 Antworten
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    Du hast recht Wie... ich könnte echt ewig über das Thema reden! Aber es stimmt wirklich, dass die Créoles meistens alle Kriterien erfüllen, vor allem wegen ihrer wahnsinnigen Anpassungsfähigkeit! 😉

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    Hallo,

    wenn du einen robusten Hund suchst, ist der Dobermann vielleicht nicht unbedingt die beste Wahl. Er ist wegen dem kurzen Fell ziemlich empfindlich, was Kälte und Nässe angeht. Außerdem muss man echt auf die Herzprobleme achten, die bei der Rasse leider häufig vorkommen.

    Das sind super anhängliche Hunde, drinnen richtige Kletten, aber draußen können sie einen ziemlich eigenständigen Charakter entwickeln (echte Dickköpfe, was zum Beispiel den Rückruf angeht, und sie halten gerne mal Abstand, also sollte man für den Freilauf eher übersichtliche und sichere Gebiete wählen).

    Was die Verträglichkeit angeht, gibt es einfachere Rassen. Sie spielen zwar gerne, können aber bei Konflikten recht nachtragend sein. Eine gute Sozialisierung ist hier Priorität, um schlechte Kommunikation zu vermeiden oder zumindest zu begrenzen. Man muss den Hund gar nicht mit zig Begegnungen überfordern, ein paar gesunde und punktuelle Interaktionen reichen völlig aus, damit er später lernt, seinen Drang, alle herumkommandieren zu wollen, ein bisschen zu zügeln.

    Was das Zusammenleben angeht: Wenn sie jung dran gewöhnt werden und es klare Grundregeln gibt, gibt es da keine besonderen Probleme. Wie ein kleiner Macho beansprucht der Dobermann halt den besten Schlafplatz, das beste Spielzeug und alles, was ihn sonst noch interessiert – und basta (war nur Spaß... oder auch nicht! ;))

    Mit dem Deutschen Schäferhund kenne ich mich nicht so gut aus, aber ich würde ihn wegen der Hüften eher meiden. Dysplasie ist zwar nicht mehr ganz so extrem wie früher, aber wenn ich Hunde dieser Rasse sehe, die so mit dem Hintern wackeln beim Laufen und nie gerade, sondern immer so gebückt stehen, hätte ich Angst vor dem Alter und den Schmerzen durch die Knochen- und Gelenkprobleme.

    Dann bleibt noch der Beauceron, hier gibt es einige Liebhaber, die welche halten. Robust, toller Charakter – wenn die hier reinschauen, bekommst du bestimmt eine ausführliche Beschreibung lol.

    Die Retriever hat @Balista ja schon erwähnt!

    Dann gibt es noch die Mischlinge aus dem Tierheim. Labbi-Mixe, Beauceron-Mixe usw. findet man dort oft, auch junge Hunde. Wenn du also nichts dagegen hast, einen Hund zu nehmen, der schon ein kleines bisschen älter als ein Welpe ist, wäre das eine tolle Option.

    Über die Créoles (Inselhunde) kann dir @Aggie19 seitenweise was schreiben: anpassungsfähig, sozial, robust. Im Grunde gibt es da alle Größen, Temperamente und Farben, aber sie haben einen gemeinsamen Kern. Und die Vereine vermitteln auch regelmäßig Welpen...

    Auf dem Foto ist Sirius, der es liebt, im Wasser herumzuplanschen (ein echter Naturbursche), aber Kälte und erst recht Regen hasst (wenn es regnet, beeilt er sich mit dem Pipi machen und flitzt sofort wieder nach oben ins Warme...). Letzter Punkt: Dobermänner sind echte Grobiane, wenn sie spielen...

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    Ich hab auch einen Créole... er erfüllt alle Kriterien deiner „Anforderungsliste“ und sogar noch mehr! 😉

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    Danke für die Antwort und echt super mit der Chienne Créole, das ist eine total süße Rasse

    Vielleicht wäre es dann ja doch sinnvoller, nach Bauchgefühl zusammen mit meinem Cavalier eine eher ruhige, junge Hündin zu adoptieren, anstatt einen Welpen einer bestimmten Rasse vom Züchter zu holen, bei dem man ja vorher nicht weiß, wie er sich charakterlich entwickelt

    Was die Wohnfläche angeht, habe ich mich schon erkundigt und es werden mindestens 70 m² sein. Ich hoffe, das reicht aus, damit jeder genug Platz hat.

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    Ich hab einen verträglichen Hund, der es aber gar nicht leiden kann, wenn man ihn bedrängt. Welpen im Haus sind für ihn der absolute Horror, weil er deutlicher werden muss als sonst, damit die endlich kapieren: „Lass mich in Ruhe“. Ich hab eine kleine, etwa einjährige Creole-Hündin von der Straße gerettet – sie ist super sozial, versteht die Hundesprache perfekt und ist nicht „dominant“, im Sinne von: Sie hat nie versucht, vor meinem Rüden die Starke zu markieren, lässt sich aber auch nicht alles gefallen. Sie ist mittelgroß, schlank und hochbeinig, echt eine Umstellung im Vergleich zu meinem kleinen Kraftpaket ^^

    Wenn ich so drüber nachdenke: Vielleicht solltest du erst die Baustellen bei der Sozialisierung angehen, bevor du über einen Zweithund nachdenkst. Vor allem, weil ein Welpe ja auch groß wird und man nie sicher sein kann, ob die Stimmung immer so gut bleibt. Das Ideal wäre wahrscheinlich eine junge, gut sozialisierte Hündin, die deinen Hund versteht, ohne sich von ihm unterbuttern zu lassen.

    Denk auch an die Größe der Wohnung. Eigentlich können viele Hunde in einer Wohnung leben, aber wenn sie zusammenwohnen – und erst recht mit einem Welpen – wird dein Hund sicher mal eine Verschnaufpause brauchen. Je kleiner der Wohlfühlbereich ist, desto eher kann es mal knallen, besonders bei einem jungen Welpen, der die Ansagen vom Älteren nicht immer sofort checkt. Es gibt einen Hund bei meiner Mutter, den ich eigentlich schon lange zu mir holen sollte, aber momentan geht das einfach nicht. Mal abgesehen von der Wohnung weiß ich, dass mein Rüde bei so einem quirligen Hund einfach mal seine Ruhe braucht. Ein Studio, selbst wenn es groß ist, ist da also eher nichts.

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    Danke für die Antwort, so werde ich es machen.

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    Docline
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    Auf jeden Fall solltest du deinen Hund bei der Auswahl eines neuen Begleiters mit einbeziehen.

    Besucht am besten zu zweit Züchter und Tierheime, dann siehst du sofort, ob die Chemie stimmt oder nicht.

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    Danke für die Antwort! Genau, das Wichtigste für mich ist, dass mein Cavalier so wenig Stress wie möglich hat und den Neuzugang gut verkraftet, falls es wirklich dazu kommt.

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    Emla
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    Für die Adoption solltest du dich erst mal in den Tierheimen umschauen, um zu sehen, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt und dir gefällt.

    Sobald du eine erste Auswahl getroffen hast, fährst du mit deiner Fellnase wieder hin, um zu schauen, ob sie sich verstehen.

    Der Vorteil bei einem Hund über zwei Jahren ist, dass man das Temperament sofort erkennt und es später keine echten Überraschungen gibt (ein paar Charakterzüge können sich in den ersten drei Monaten nach dem Einzug noch festigen), aber im Großen und Ganzen kennst du die Eckpunkte und weißt, wie er mit deinem Hund klarkommt.

    Ich bin da ganz bei Kikaah, ein Welpe kann für einen erwachsenen Hund, der nicht (mehr) spielt, echt anstrengend sein. Ein CKC hat es gegenüber einem Labrador oder Golden viel schwerer, einen 6 Monate alten Welpen, der viermal so groß ist wie er, souverän in die Schranken zu weisen. Selbst wenn er es hinkriegt, bedeutet das oft ordentlich Stress für ihn.

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    Hallo und danke für deine Antworten,

    Stimmt, der Labrador gefällt mir auch total gut, vor allem in Schwarz oder Schoko. Deine ist übrigens echt hübsch!! Und deine Argumente bestärken mich bei der Wahl einer Hündin. Mein Opa hatte auch immer Labradore und es stimmt wirklich, dass sie super treue Begleiter sind..

    Was das Thema Adoption angeht: Eigentlich würde ich sogar lieber adoptieren als kaufen, ich finde das eine tolle Geste. Aber mir wurde oft gesagt (gerade in meinem Fall, weil ich ja meinen Cavalier habe), dass es einfacher und wahrscheinlich besser wäre, wenn der Neuzugang ein Welpe ist. So kann er zusammen mit meinem Ersthund aufwachsen und seinen Charakter an seiner Seite formen. Mein Kleiner könnte ihn dann auch auf seine Art mal zurechtweisen, wenn es nötig ist.

    Dazu muss man sagen, dass mein Hund eigentlich jeden problemlos akzeptiert und sich super mit allen versteht, er ist total lieb. Aber es stimmt schon, dass er manchmal einen ganzen Tag mit einem Artgenossen verbringen kann (außer mit seiner Jack-Freundin), ohne ihn überhaupt zu beachten – selbst wenn der andere versucht, ihn zum Spielen zu animieren. Das wurmt mich zwar etwas, aber jeder hat eben seinen eigenen Kopf!! Er ist einerseits total anhänglich bei mir, kann sich aber auch gut selbst beschäftigen und spielen, auch wenn das Alleinebleiben zu Hause wieder eine ganz andere Geschichte ist..

    Aber ich stimme dir zu, Adoption ist eine super Sache. Man hilft einem Tier in Not und bekommt oft einen Hund, der schon erzogen ist. Das spart die ganze Zeit und Aufmerksamkeit, die man sonst in den Neuzugang stecken müsste, was meinen jetzigen Hund vielleicht verunsichern oder traurig machen könnte – das ist echt ein Pluspunkt.. Bei einer Adoption würde ich die Rasse dann eher nach dem Bauchgefühl aussuchen, ob die Chemie mit meinem Hund stimmt, anders als wenn ich einen Welpen hole... das macht die Entscheidung echt nicht leicht!!!

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