Wie du, Leati, denke ich auch, dass ein leicht schiefer Zahn kein großes Problem ist.
Da wird einem Hund die Zuchtzulassung wegen so einer Sache verweigert, während ein anderer sie locker bekommt, obwohl er Träger einer vererbbaren Erbkrankheit ist.
In der Katzenwelt hört man auch immer mehr von dieser Zuchtzulassung, und da könnte ich echt ausrasten. Stell dir mal vor, ein leicht schiefer Zahn verhindert die Zulassung, während PKD-positive Katzen sie bekommen würden und dann kranke Kitten produzieren, die ein kurzes Leben haben und am Ende total leiden müssen...
Und ich glaube, dass diese Zulassungspflicht die Zahl der Hunde und Katzen ohne Papiere extrem in die Höhe treibt.
Ich stell mir das mal vor: Ich gebe ein Kitten ab, das beim Verkauf völlig okay ist, und wenn es dann Zeit für die Zulassung ist, ist ein Zahn schief gewachsen – was passiert dann?
Muss ich das Kleine dann zurücknehmen?
Oder einen Teil des Kaufpreises zurückzahlen?
Auf so einen Mist hab ich echt keinen Bock!
Ich hab keine Lust, mir ständig Sorgen zu machen, wenn die Kitten, die ich abgegeben habe, alt genug für die Zuchtzulassung sind. Ich will dieses Damoklesschwert nicht über mir haben. Was soll ich also machen?
Ganz ehrlich, ich mache mir da echt ernsthafte Gedanken.
Das erinnert mich an einen speziellen Fall.
Vor ein paar Jahren habe ich ein Katerchen als reines Liebhabertier mit 3 Monaten abgegeben. Ungefähr 3 Monate später wollte die Besitzerin ihn dann doch mal ausstellen, und es stellte sich raus, dass er einen kleinen Fehler an der Rute hatte, was Ausstellungen unmöglich machte.
Zum Glück wollte sie das nur mal aus Spaß ausprobieren, aber stell dir das mal vor, wenn es für Katzen schon eine richtige Zuchtzulassung gäbe!
Da wäre ich echt in der Klemme gewesen, obwohl ich das Kitten mit 3 Monaten nach bestem Wissen und Gewissen ohne Mängel abgegeben hatte.
Bei anderen Kitten aus derselben Linie gab es nie solche Probleme, also war das wohl einfach ein dummer Zufall.