ich habe diesen Sonntag einen 11 Monate alten Border Collie aus einer Zucht übernommen. Er ist total ängstlich, frisst kaum, spielt nicht und hat richtig Panik vor der Haustür, egal ob es raus oder rein geht. Wahrscheinlich kannte er bisher nur seinen Auslauf und kaum die Außenwelt. Seit er bei uns ist, macht er kaum oder gar nicht sein Geschäft. Vielleicht einmal Pipi in 24 Stunden, wenn überhaupt. Trotz der vielen Spaziergänge – ich nehme ihn an die Schleppleine (er will zwar nicht weglaufen, lässt sich aber noch nicht abrufen) und wir gehen immer an die gleichen Stellen – tut sich nichts. Wasser hat er zur freien Verfügung und er scheint keine Schmerzen zu haben. Ich weiß einfach nicht, wie ich ihn animieren kann. Ich mache mir Sorgen, dass er eine Blasenentzündung bekommt, wenn er so lange einhält.
Gibt es hier Leute, die ähnliche Probleme hatten? Wie hat sich das bei euch gebessert?
Übersetzt Französisch
Die Inhalte des Forums werden teilweise aus anderen Sprachen übersetzt, und Beiträge können Länder mit unterschiedlichen Tierschutzgesetzen betreffen. Informieren Sie sich daher gründlich, bevor Sie Entscheidungen treffen.
Da das Forum automatisch von einer KI übersetzt wird, können die Übersetzungen Fehler enthalten.
Update von heute: Er hat neben sein Bettchen gepinkelt und dann Bescheid gegeben, deshalb gab's zur Belohnung ganz viele Kuscheleinheiten. Er hat auch von seinem „Nassfutter“ gefressen.
Danke für eure Antworten. Er trinkt gut und hat heute auch ein bisschen besser gefressen, ich hab sein Trockenfutter eingeweicht... Pipi gemacht hat er aber immer noch nicht...
Die Züchterin hat ihn mit 3 Monaten zur Zucht bekommen, aber anscheinend hat sie auch eine seiner Schwestern behalten, also gab's wohl Inzucht-Probleme 🤦 und er wurde von einem anderen erwachsenen Hund gemobbt...
Heute haben wir ein paar Minuten gespielt, beim Gassi gehen läuft alles super, er schnüffelt viel und wir sind sogar zusammen gelaufen. Wenn ich ihn gerufen habe, kam er auch zurück... Sobald es also was Positives gibt, wird er total mit Streicheleinheiten überschüttet... Aber er ist trotzdem noch total schnell verängstigt. Ich weiß ja, dass der Border mega sensibel ist, wir werden also nicht laut. Die paar Male, wo er ins Haus gemacht hat, haben wir es nicht gesehen, also gab's auch kein Schimpfen (war ja froh, dass er überhaupt mal gemacht hat). Nächsten Samstag kommt eine Hundetrainerin zu uns nach Hause. Ich muss ihn immer noch über die Türschwelle tragen. Morgen ruf ich mal beim Tierarzt an und frag nach seiner Meinung.
Er frisst wenig, behalt mal im Auge, dass er nicht an Gewicht verliert (ist ja schon fast 1 Woche, vielleicht liegt‘s an der Umstellung... oder an was anderem...). Vielleicht mal das Leitungswasser vorher abstehen lassen?
Ganz wichtig: Trinkt er denn ordentlich? Du müsstest mal schauen, ob die Menge passt... wegen der Nieren... im Schnitt macht ein erwachsener Hund so 3 bis 6 Mal am Tag sein Geschäft...
Der kleine Besuch beim Tierarzt wäre auf jeden Fall eine Überlegung wert (auch um zu schauen, ob er Parasiten hat), Wurmkur...
Das kann sich ja alles auf das Verhalten und die Bedürfnisse auswirken...
+1 für den Kumpel zum Spielen und „Beinchen heben“
Hallo, ich sehe das genau wie Tania, er muss sich erst mal eingewöhnen. Er kennt ja noch gar nichts, alles ist neu für ihn... da macht alles erst mal ein bisschen Angst. Das wird mit der Zeit normalerweise schon. 11 Monate ist für einen Hund vom Züchter schon recht alt. Was war denn da los, hat ihn ein erster Käufer wieder zurückgegeben? Er ist sicher gerade total durch den Wind. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen wird er sich an sein neues Leben gewöhnen. Zeig ihm die schönen Seiten, und wie Emla schon vorgeschlagen hat: Bestich ihn einfach mit jeder Menge Leckerlis! Versuch auch mal, ganz vorsichtig einen Tennisball vor ihm herrollen zu lassen...
Es ist super, dass er am Wochenende einen verspielten Hund trifft. Um sich vorzustellen, wird er dann wahrscheinlich auch mal ein bisschen die Pfote heben müssen...
du musst ihm erst mal Zeit geben, sich von der Trennung zu erholen, besonders in dem Alter. Er kennt das „Draußen“ ja wahrscheinlich noch gar nicht, und die ganzen Gerüche und Geräusche sind anfangs echt verunsichernd...
Es kommt total oft vor, dass ein Welpe sein Geschäft erst mal zurückhält. Macht einfach weiter mit den Spaziergängen und lobt ihn ganz viel.
Das Schwierigste ist, dass ich das Gefühl habe, dass ihm gar nichts richtig Freude macht. Er nimmt keine Leckerlis an (Fleisch, Käse, Trockenfutter...). Ich hab's mit Spielen versucht, aber er wirkt total desinteressiert. Um ihn zu loben, wenn mal was positiv läuft, bleiben also nur Streicheleinheiten. In einem eingezäunten Auslauf schnüffelt er kurz, legt sich dann hin und wartet einfach...
Ich lasse die Schleppleine am Boden schleifen, ohne sie festzuhalten. Ich kann mir zwar vorstellen, dass ihn das etwas hemmt, aber ich hab echt keine Lust, ihm hinterherzurennen, falls er nicht zurückkommen will. Das würde die Situation nur negativ aufladen. Dieses Wochenende lasse ich ihn mal einen älteren, verspielten Hund aus meiner Verwandtschaft treffen, vielleicht tut ihm das ja gut... Er scheint zumindest keine Angst vor anderen Hunden zu haben.
Jedenfalls hat er seit über 24 Stunden kein Pipi mehr gemacht, trotz einer Stunde im Park... Wie ich oben schon geschrieben habe: Er schnüffelt, legt sich hin, wartet, frisst Gras... Ich bleibe in seiner Nähe, streichle ihn. Gehe mal weg, rufe ihn ab und zu mal ran und lobe ihn, wenn er kommt. Ich hab's auch schon mit Ignorieren versucht. Er hat Zugang zu Gras, Asphalt, Erde... Ich hoffe nur, dass es nichts Körperliches ist, auch wenn ich das eher bezweifle.
Versuch mal, einen gesicherten Ort zu finden, sowas wie eine Hundewiese, aber zu ganz ruhigen Zeiten... wo du ihn mal flitzen lassen kannst.
Die Schleppleine kann ihn zwar manchmal etwas einschränken, aber der Hauptgrund ist sicher seine Ängstlichkeit... immer die gleichen Strecken zu laufen, sollte ihm Sicherheit geben, aber das braucht eben Zeit.
Spar nicht an den Super-Leckerlis: Trockenfisch (aus dem Zooladen) oder sogar kleine Stückchen Frischfleisch, damit er draußen echt nur Positives erlebt. Fang dann auch ganz langsam mit dem Rückruf-Training an.
Verbringe Zeit mit ihm, setz dich einfach mal zu ihm ins Gras, gib ihm ein paar Leckerlis und lass ihn alles in Ruhe erkunden und beschnüffeln... nimm dir die Zeit und bedräng ihn nicht...