Knubbel an der Rute

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Hallo zusammen,

meine Hündin (ca. 4 Jahre alt) hat einen harten Knubbel an der Unterseite der Rute, so ziemlich in der Mitte. Er ist ungefähr 1x1 cm groß. Ich war schon beim Tierarzt und sie hat versucht herauszufinden, was es ist. Sie hat mit einer Nadel reingestochen, um eine Probe zu nehmen, aber es kam gar nichts raus.

Es ist also anscheinend keine Zyste. Ich weiß nicht, ob das Ding wächst – ich habe den Knubbel vor etwa 2 Wochen entdeckt und seitdem hat sich nicht viel verändert.

Meine Hündin hat keine Schmerzen, sie kratzt sich nicht und es scheint sie auch sonst nicht zu stören.

Der nächste Schritt laut Tierarzt wäre eine OP, um den Knubbel zu entfernen und untersuchen zu lassen.

Ich frage mich aber, ob eine OP (mit Vollnarkose) wirklich nötig ist?

Ich habe schon ein bisschen im Netz gestöbert, aber niemanden gefunden, der von einem harten Knubbel ohne Flüssigkeit schreibt, der sonst unauffällig aussieht.

Was meint ihr dazu?

Danke für eure Antworten!

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3 Antworten
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  • S
    Sarahodet Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Natacha, mein Hund hat genau die gleichen Symptome... hast du eine Antwort bekommen??

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    N
    Natacha 71 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo, mein 8-jähriger Hund hat Probleme beim Laufen, er hebt die Hinterpfoten beim Gehen kaum noch an. Er tut sich auch total schwer beim Aufstehen und Hinlegen. Sein Trockenfutter frisst er nicht mehr (ich mach ihm jetzt immer einen Brei, damit er überhaupt was frisst) und er hat einen harten Knubbel am Schwanzansatz, der so ca. 3 cm groß ist. Könnt ihr mir bitte helfen? Danke!

    Übersetzt Französisch
    ProvetoJuniorConseil
    Provetojuniorconseil Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    da keine Flüssigkeit in der Neubildung gefunden wurde, kann man eine Zyste tatsächlich ausschließen.

    Es bleibt also die Möglichkeit eines Tumors. Auch wenn das Wort erst mal erschreckend klingt, muss ein Tumor nicht automatisch lebensbedrohlich für dein Tier sein. Wenn es ein gutartiger Tumor ist, besteht für deine Hündin kurzfristig kein Risiko, aber man rät trotzdem dazu, den Knoten zu entfernen, bevor er zu groß wird.

    Falls es ein bösartiger Tumor sein sollte, ist die Behandlung zwar komplexer, aber absolut nicht unmöglich. Zuerst muss der Primärtumor entfernt werden und dann muss man sicherstellen, dass es keine Metastasen gibt. Wenn doch, müsste man über eine Krebstherapie nachdenken. Auch hier gilt: Auch wenn das Wort Angst macht, darf man die Hoffnung nicht aufgeben. Manche Hunde sprechen super auf solche Behandlungen an. Es kommt ganz auf die Art des Tumors an, dein Tierarzt kann dich da sicher genauer beraten.

    Es gibt ein paar Anzeichen, die auf etwas Bösartiges hindeuten könnten: schnelles Wachstum der Neubildung, Entzündungen, Geschwüre oder Nekrosen, wenn der Knoten nicht klar abgegrenzt ist, wenn es mehrere Knubbel sind oder je nachdem, welches Gewebe betroffen ist…

    Aber wirklich sicher kann man sich nur durch eine histologische Untersuchung sein (da werden die Zellen unter dem Mikroskop angeschaut). Dafür müssen Zellen aus dem verdächtigen Knoten entnommen werden, was unter Vollnarkose passiert. Da die Stelle klein und gut erreichbar ist, will dein Tierarzt wahrscheinlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und das Ding direkt komplett entfernen. So hat er genug Material für die Untersuchung und gleichzeitig ist – falls es bösartig ist – der erste Teil der Behandlung schon erledigt. Wenn er sich als gutartig herausstellt, ist die Therapie damit abgeschlossen.

    Ich würde dir also raten, das Ganze so schnell wie möglich nochmal ausführlich mit deinem Tierarzt zu besprechen, damit er dir die Einzelheiten der OP genau erklären kann.

    Schönen Tag noch!

    Pierre

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