Hilfe, Hilfe, mein 4 Monate alter Welpe ist unerträglich!

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Wir haben einen Border-Collie-Welpen, der fast 4 Monate alt ist, und er wird echt unerträglich!!!

Er rennt allem hinterher, was sich bewegt, jagt uns und beißt uns in die Beine, in die Klamotten... kurz gesagt, er schnappt sich alles, was er erwischen kann, um reinzubeißen.

Das Gleiche macht er mit den Hühnern, der Ziege und meinen Katzen.

Ganz zu schweigen davon, dass er jeden anspringt, der zu uns kommt, egal ob die Leute schick angezogen sind oder nicht!

Außerdem ist er mit seinen kleinen Krallen ständig dabei, mit den Vorderpfoten zuzuschlagen, und das tut richtig weh. Wir haben zwei kleine Kinder und wollen absolut nicht, dass sie gebissen oder zerkratzt werden, das ist wirklich extrem anstrengend.

Seit er bei uns eingezogen ist, sag ich ihm in einem strengen Ton "Nein, Chipie, nein", wenn er Mist baut, aber ich glaube, er hört mich gar nicht. Er will nur seinen Dickkopf durchsetzen, flüchtet sich unter einen Sessel oder ein Möbelstück und fängt von vorne an, sobald ich nicht mehr in der Nähe bin.

Er schleppt alles mit, was er auf seinem Weg findet... egal ob Schuhe, Kleidung, Steine, Papierservietten oder die Zeitung – manchmal sind die Schlagzeilen so zerfetzt, dass man sie kaum noch lesen kann...

Beim Gassigehen an der Leine ist alles okay, solange die Leine lang genug ist und er hin- und herlaufen kann, wie er will. Aber in dem Moment, in dem ich ihn kürzer halte, wehrt er sich am Boden und führt sich auf – es fehlt nur noch, dass er sich an der Leine aufhängt!

Wir wohnen auf dem Land, aber ich traue mich nicht, ihn auf den Feldern laufen zu lassen, denn wenn er keine Lust hat zurückzukommen, rennt er umso weiter weg, je mehr ich ihn rufe...

Leute aus unserem Bekanntenkreis sagen, wir sollen zur Hundeschule gehen, aber wir haben nicht viel Zeit und außerdem gibt es keinen Hundeverein in der direkten Nähe...

Wir haben ihn jetzt seit 6 Wochen und es wird immer schlimmer. Hat jemand gute Tipps? Wir wissen einfach nicht mehr weiter... Danke im Voraus an alle, die uns helfen können, denn so langsam wird es echt unerträglich und ich hab ehrlich gesagt die Nase voll von dem Köter...

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69 Antworten
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  • Am Staff  Et Berger Allemand
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    Wenn ihr von intelligenten Rassen sprecht, bin ich absolut nicht eurer Meinung...

    Ich hatte schon Amstaffs und eine Schäferhündin. Ich lebe auf dem Land... Ich hab ständig mit Border Collies zu tun... Die sind echt nicht besonders helle... Rennen vor Autos, bellen ohne Grund rum usw...

    Dabei ist die Erziehung von Amstaffs oder Schäferhunden zwar viel härter, aber gleichzeitig auch einfacher, weil sie eben nicht doof sind...

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    C
    Camais1312 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo Chipie, meine BC sieht deinem echt ähnlich, wir haben die gleichen „Sorgen“, und bei mir auch: Arbeit + Kinder. Durch ständiges Wiederholen, Hundetraining und Spiele wird sie langsam ruhiger .. Morgens Gassi, nachmittags und abends auch + viele Ballspiele und Agility zu Hause + Kauknochen und Kongs. Sie gibt einem so viel zurück, aber man muss sie echt auslasten! Probier trotzdem mal ein paar Trainingsstunden aus, die geben meistens gute Tipps. Viel Erfolg! Das wird schon! PS: Ich hab auch die kleinen Löcher in den Klamotten an den Knöcheln ;-)
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    Ein Border Collie braucht echt viel Auslauf und wenn er den bekommt, kann ich dir versprechen, dass er der verschmusteste, liebste und aufmerksamste Hund überhaupt ist. Mindestens zwei Gassi-Runden am Tag von jeweils mindestens 45 Minuten plus Spiele, oder sogar Agility, damit er richtig ausgelastet ist.

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    E
    Enzo25 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Die Entscheidung für einen Hund sollte man echt nicht auf die leichte Schulter nehmen, erst recht nicht bei so einer super aktiven Rasse. Wenn du das nicht packst, dann gib ihn halt ab, aber wenn du schon auf dem Land wohnst, könntest du echt mehr machen, als ihn nur anzuschreien.

    Er ist doch noch ein Baby und muss alles erst noch lernen – also, falls du überhaupt Bock drauf hast.

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    M
    Mariontesla Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Huhu chipie, das ist ja lustig: Ich hab so einen ähnlichen Hund bei mir zu Hause!!!

    Für den Rückruf rate ich dir, sie nur einmal zu rufen: Wenn sie kommt, gaaaanz viel belohnen.

    Falls sie nicht kommt, renn einfach in die andere Richtung und ruf sie nochmal – ich glaub, da kann sie nicht widerstehen! Und natürlich sofort belohnen, wenn sie bei dir ist!! Und dann heißt es: üben, üben, üben.

    Wegen der Sachen, die sich bewegen, wäre es echt gut, ihr das „STOPP“ beizubringen.

    Du nimmst sie an die Schleppleine und rufst „Stopp“. In dem Moment muss dein Mann sie dann ins Platz bringen. Dann gehst du zu ihr und belohnst sie. Nach einer Weile wird sie das verinnerlichen. Das übst du dann mit immer mehr Ablenkung, bis hin zu Autos. Aber lass dich bloß nicht entmutigen, bei meinem Hund hat das auch echt lange gedauert......👌

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    Haha, willkommen in der turbulenten Welt der Border Collies :-) Ich hab selbst eine Border-Hündin. In 10 Tagen wird sie 4 :-D Sie ist mein absoluter Ein und Alles. Trotzdem hat die Hose, die ich heute trage, ein kleines Loch an der Wade... das stammt noch aus der Zeit, als sie 3 Monate alt war :-)

    Ein Border ist, wie du wahrscheinlich weißt, ein hyperaktives und supersensibles Genie.

    Lies dich mal in die Beschwichtigungssignale und die Verhaltenskunde bei Hunden ein, das wird dir wahnsinnig helfen. Mir hat es jedenfalls die Beziehung zu meinen Hunden gerettet. Warum also nicht auch bei dir?

    Der Trick ist dann, deinen Hund zu deinem Verbündeten zu machen. Schau dir mal Clickertraining an, das würde dir sicher helfen, da bin ich mir sicher.

    Verbringe viel Zeit mit ihm. Klar, mit dem Alltag, Kindern, Job usw. ist das oft kompliziert... aber ein Border fordert viel Einsatz, sogar sehr viel Einsatz. Vielleicht hast du mal ruhige Border erlebt, aber das war dann wohl eher die Ausnahme von der Regel.

    Alle, die ich kenne, sind Energiebündel voller Grips, die nur ein Ziel haben: dieses Potenzial irgendwie auszunutzen. Entweder mit dir zusammen oder eben ohne dich. Und ohne dich bedeutet das zwangsläufig, dass Unsinn angestellt wird.

    Man muss also nochmal ganz bei Null anfangen. Erziehung ist ein Spiel. Mit 4 Monaten bin ich mit meiner Hündin schon ohne Leine durch die Stadt gelaufen. Sie hat perfekt gehört. Bei Fuß, Stopp, am Bordstein, rüber... und das egal unter welchen Bedingungen. Einfach weil ich ihr alles spielerisch beigebracht habe.

    Das „Ab auf deinen Platz“, der Rückruf, Sitz, Platz... das lässt sich alles spielerisch lernen. Wenn er das im Spiel mit dir drauf hat, wenn es ruhig ist, kannst du an Orten weitermachen, wo es immer mehr Ablenkung gibt.

    Du kannst ihm alles beibringen. Das sind Hunde mit einem unglaublichen Potenzial. Also nutz es gemeinsam mit ihm, bevor er es im Alleingang tut.

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    Border Collies sind Hütehunde und man muss ihnen echt viel Zeit widmen, du musst jeden Tag mit ihm spielen. Du musst ihm klare Regeln geben und wenn man sich einen Hund anschafft, dann ja wohl, um sich um ihn zu kümmern! Wir haben selbst einen Border Collie und als er klein war, war er total quirlig, aber jetzt ist er der liebste Hund überhaupt! Man muss ihm einfach ganz viel Liebe geben!

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    Erstmal hallo zusammen! Ich bin neu hier im Forum und eigentlich eher in der Katzen-Ecke unterwegs, aber ich wollte mich trotzdem mal zu Wort melden. Eine direkte Lösung hab ich zwar nicht, da ich meine Hündin schon erwachsen aus dem Tierheim adoptiert habe und es mit der Erziehung bei uns auch nicht immer so perfekt läuft, aber zwei Punkte könnten dir vielleicht als Denkanstoß helfen:

    1) Ich habe irgendwann die sogenannten Beschwichtigungssignale entdeckt. Das war für mich ein echtes Aha-Erlebnis! Zu lernen, was der Hund uns eigentlich mitteilen will, um das eigene Verhalten entsprechend anzupassen. Viel zu oft projizieren wir unsere eigenen Gefühle auf den Hund, was dann zu großen Fehlern in unserem Verhalten führt (z. B. nein, der Hund rächt sich nicht; ja, er versucht nur, seinen Stress/seine Angst abzubauen).

    2) Je mehr Zeit ich mit meinem Hund verbringe (auch wenn sie schon erwachsen ist), desto besser hört sie auf mich. Je mehr ich mit ihr spiele, desto mehr sind wir in Interaktion. Wenn ich „spielen“ sage, meine ich mindestens eine Stunde Bällchenwerfen, mal abgesehen von den Extras wie Gassirunden, Treffen mit Hundekumpels usw. Umgekehrt ist es so: Wenn ich mal eine total stressige Woche habe und nur das Nötigste mit ihr mache, macht sie nur, was sie will, hört nicht und tut so, als würde sie meine Rufe gar nicht bemerken, während sie weit weg rennt.

    Mein Fazit für einen Lösungsansatz wäre also:

    - Nicht vergessen, dass es ein Welpe ist, mit all seinem Übermut und seinem Temperament.

    - Versuchen zu verstehen, was er eigentlich ausdrücken möchte.

    - Interaktion +++++

    Der erste und der letzte Punkt klingen eigentlich simpel. Der zweite erfordert Neugier und Recherche. Und falls du trotzdem mal am Ende deiner Geduld bist, obwohl du das Gefühl hast, dem Hund genug Zeit zu widmen, oder falls dir sein Verhalten für einen Welpen untypisch vorkommt (was ich jetzt aus deiner Beschreibung nicht direkt herauslese), dann zieh mal einen Verhaltenstherapeuten für Hunde zurate. Der kann sich die Interaktionen und den Kontext vor Ort anschauen und dir gezielte Tipps geben.

    Viel Erfolg und Kopf hoch!

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    Was du da gerade durchmachst, kenne ich nur zu gut – das ist völlig normal, du bist damit nicht allein! Ich denke auch, dass eine Welpenschule ihm echt gut tun würde ;-) In dem Alter muss er einfach unter andere Hunde kommen und vor allem mit anderen Welpen spielen, halt mit Kumpels in seinem Alter! In der Welpenschule lernen sie die Sozialisierung und auch die ersten wichtigen Kommandos wie Sitz, Platz, Fußlaufen ohne Leine und den ganzen Rest. Was den Gehorsam angeht: Belohn ihn ruhig ordentlich, statt nur darauf zu warten, dass dein Welpe von selbst macht, was du willst, wann du es willst... Belohnung klappt super über ein Spielzeug oder einfach Leckerlis (am besten was anderes als sein normales tägliches Futter)! Wenn er an der Leine streikt und sich einfach auf den Boden legt: Nimm Leckerlis in die Hand und halt sie ihm direkt auf Nasenhöhe, damit er weiterläuft. Alle 3 Meter gibst du ihm ein Leckerchen und sagst dabei seinen Namen zusammen mit dem Kommando „Fuß“ oder „Hier“, damit er es versteht. Erziehung sollte jeden Tag und eigentlich immer nebenher laufen, nicht nur bei kurzen Übungseinheiten zu Hause. Dass er auf alles anspringt, was sich bewegt, ist völlig normal – das liegt an der Rasse, Beagles haben ja eh ständig die Nase am Boden. Ganz abstellen wirst du das nicht, aber du kannst seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken: Wenn du zum Beispiel einen Radfahrer oder Jogger siehst, lass deinen Welpen Sitz machen und gib ihm eine Belohnung (Spielzeug oder Leckerli). Er muss verknüpfen, dass er sein Spielzeug oder Leckerli bekommt, wenn er brav und ruhig bleibt. Es ist viel besser, bei einer positiven Methode zu bleiben, die deinen Hund ermutigt das zu tun, was du von ihm möchtest, anstatt wie verrückt an der Leine zu ziehen, damit er sich mal vorwärts bewegt... Genauso wenn er dich beißt: Sag „Nein“ und gib ihm ein Spielzeug! Du kannst ihn auch einfach ignorieren, wenn es nur harmloses Geknabber ist, aber wenn er zu fest zubeißt, dann quietsch ruhig mal laut auf, damit er kapiert, dass das die Grenze ist und es dir wehtut...

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    Meine ist auch erst 4 Monate alt, ein Malteser, und sie ist echt unerträglich...

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