Meine 2 Hündinnen beißen sich blutig aus Eifersucht, gibt es eine Lösung?

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Hallo zusammen,

ich hab ein Problem, das laut dem, was ich bisher gelesen hab, wohl unlösbar ist.

Ich hab zwei Hündinnen, eine 4-jährige Tervueren (Arbeitslinie) und einen 5-jährigen Jack-Russell-Mix. Seit ein paar Monaten haben sie angefangen, sich richtig heftig zu beißen, so schlimm, dass ich mit meiner Jacky schon zum Tierarzt musste, um sie nähen zu lassen.

Der Grund für den Zoff sind WIR. Meine Tervueren-Hündin ist jedem gegenüber total verschmust und so eine Klette, wie ich es noch nie erlebt hab. Sie war schon immer ziemlich besitzergreifend, aber mittlerweile erträgt sie es gar nicht mehr, wenn die Kleine in unsere Nähe kommt – nicht mal im Garten. Es ist schon so weit, dass ich die Jacky gar nicht mehr streichle, um keinen Streit zu provozieren. Wenn die Kleine sich wenigstens unterwerfen würde, aber im Gegenteil: Sie lässt sich nichts gefallen und geht ihrerseits auf die Tervueren los, obwohl die fünfmal so viel wiegt wie sie. Es ist echt nicht einfach, sie zu trennen, und mein Mann hat Angst, dass wir oder die Kinder gebissen werden, wenn wir dazwischengehen oder einfach zur falschen Zeit am falschen Ort sind.

Man muss dazu sagen, dass wir die Tervueren mit 6 Monaten übernommen haben. Sie war nach der Abgabe total am Boden zerstört und hat mehrere Wochen gebraucht, um sich wieder zu fangen.

Mein Mann hat vor Kurzem den Job gewechselt und ist jetzt seltener zu Hause. Die Tervueren bekommt also weniger Aufmerksamkeit als früher, was vielleicht zum Teil erklärt, warum ihr besitzergreifendes und nervöses Verhalten schlimmer geworden ist (sie klappert vor Aufregung richtig mit den Zähnen).

Meine Frage ist nun: Ich hab gelesen, dass wenn der Krieg erst mal ausgebrochen ist, es nie wieder aufhört. Gibt es noch eine andere Lösung, außer sie ständig zu trennen, wenn wir zu Hause sind (wenn wir nicht da sind, beißen sie sich übrigens nicht)? Oder müssen wir uns am Ende von einer der beiden trennen, damit es nicht in einem blutigen Drama endet, das man nicht mehr rückgängig machen kann?

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    Ganz ehrlich, ich würde eine der Hündinnen abgeben. Meine erste Hündin (5 Jahre alt) hat echt die Hölle durchgemacht wegen einer Hündin, die deiner ersten wohl ziemlich ähnlich war.

    Es ist nie besser geworden, im Gegenteil.

    Ich musste die Hündin dann an eine neue Familie abgeben, die genau dasselbe Drama erlebt hat. Die ersten Monate war alles top, aber dann gingen die Konflikte auch bei denen los. Das hat in einem riesigen Blutbad geendet und eine der Hündinnen musste am Ende eingeschläfert werden.

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    Es ist beides. Dominanzverhalten bedeutet auch, dass sie alles für sich beanspruchen will, auch die Streicheleinheiten der Besitzer, also spielt da Eifersucht oder eine Form davon mit rein... Unsere macht das Gleiche, aber wir setzen sofort Grenzen, damit es möglich ist, die Große in ihrer Gegenwart zu streicheln, sogar direkt daneben, ohne dass sie versucht, sich dazwischenzudrängen. Sie können auch beide mit ihrem eigenen Spielzeug spielen; meine Kleine versucht zwar zwei- oder dreimal, das Spielzeug der Großen zu stibitzen, aber wir sagen ihr dann, dass sie es lassen soll. Man muss oft klare Regeln vorgeben, aber gleichzeitig gibt es in unserer Abwesenheit kein Problem, und das liegt nicht daran, dass die Große vom Wesen her unterwürfig ist... Im Gegenteil, die Kleine provoziert sie dann weniger... Kurz gesagt, bei uns ist das nur phasenweise so, zwei Hündinnen, die sich schon lange kennen, dominantes Temperament, aber sie hören gut.

    Bei dir ist das Risiko momentan viel zu groß.

    Ja, um das auch noch zu beantworten: Ihr Verhalten hängt auch mit einem Energieüberschuss zusammen.

    Wir gehen viel mit ihnen raus und manchmal auch getrennt, obwohl sie sich eigentlich verstehen, damit sie auch mal ohne die andere durchatmen können. Das stärkt auch die Vertrauensbeziehung zu uns und die Erziehung...

    Du kannst dir vorstellen, wie viel Energie und Nervosität sich da anstaut, da ist es normal, dass es irgendwann explodiert. Sie sind 24/7 zusammen, manchmal zwar getrennt oder isoliert, aber sie behalten sich im Auge und verbringen den ganzen Tag zusammen... obwohl sie sich eigentlich nicht verstehen. Das ist, als würde man mit einer Feindin zusammenleben, der man ständig misstraut... Wo bleibt da die mentale Ruhe für die Tiere, die Entspannung? Und ja, die mangelnde körperliche Auslastung kommt dazu... Nicht nur, weil sie vielleicht nicht genug rauskommen (das gehört dazu), sondern vor allem, weil sich das Level an Nervosität und negativer Energie viel zu sehr angestaut hat.

    Für mich ist das ein Fall für einen Verhaltenstherapeuten, und zwar dringend, und danach entscheidest du gemeinsam mit ihm. Wenn Kinder in der Familie sind, muss man da erst recht eine klare Entscheidung treffen. Hündinnen, die sich nicht grün sind und dann stundenlang alleine gelassen werden, das ist in jedem Fall eine ganz schlechte Kombi.

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    Ja, stimmt, ich sage, dass es teuer ist, weil ich leider kein unbegrenztes Budget habe und wir wegen ihrer Krankheit schon echt hohe, ungeplante Kosten hatten. Ich schließe es nicht aus, eine Verhaltensberaterin dazuzuholen (das hatte ich direkt nach der Adoption schon mal gemacht, weil sie alles zerfetzt hat, was sie erreichen konnte), aber ich versuche erst mal, hier ein paar nette Tipps von erfahrenen Leuten zu bekommen oder von denen, die das Gleiche schon mal durchgemacht haben. Ich liebe meine Hunde und will sie auf keinen Fall weggeben, aber laut meiner Tierärztin gibt es keine andere Lösung, als sie nicht mehr zusammenzulassen, wenn ich meine Jacky nicht irgendwann völlig zerfetzt vorfinden will. Laut ihr ist das Tischtuch einfach zerschnitten und sie werden sich nie wieder ausstehen können. Sie sind an drei Tagen die Woche von 7 bis 17 oder manchmal 18 Uhr allein. Ich weiß, das ist lang, aber wenn man einen Hund adoptiert (wir haben hier eine aufgenommen, die ihre Besitzer nach 6 Monaten nicht mehr wollten), weiß man ja nicht unbedingt, wie sich das Berufsleben noch entwickelt – das ist nicht immer eine bewusste Entscheidung. Die Situation vor vier Jahren war eine ganz andere als heute, wir versuchen uns anzupassen, aber das ist auch nicht immer so einfach. Nach der Arbeit geht es ja mit dem Elternsein weiter und der Tag hat leider nur 24 Stunden. Also, wenn ich euch richtig verstehe, könnte ihr aggressives Verhalten gegenüber ihrer Mitbewohnerin an einem Energieüberschuss durch zu wenig Auslastung liegen und nicht an Eifersucht und/oder Dominanz?

    Nach dem, was ich in anderen Foren gelesen habe, könnte eine Kastration vielleicht auch ein erster Schritt zur Lösung sein.

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    Hallo

    Du fragst, wie du jetzt vorgehen sollst oder ob du dich wirklich von einer der beiden trennen musst. Man rät dir zu einem Verhaltenstherapeuten, aber du antwortest nur, dass das zu teuer sei...

    Ich verstehe nicht ganz: Du sagst, du arbeitest und deshalb ist es nicht möglich, mehrmals am Tag rauszugehen? Gehst du nicht einmal morgens, einmal abends und dann noch mal, wenn du von der Arbeit kommst?

    ... Du hast nun mal aktive Hunde, der Malinois hier ist ja sogar aus einer Arbeitslinie.

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    Kikaah
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    Ein ganz wichtiger Punkt ist schon mal, dass sie nicht jeden Tag rauskommt. Ein Belgischer Schäferhund ist ein echtes Energiebündel und muss sich richtig auspowern können. Da reicht auch ein noch so großer Garten nicht aus, weil der Hund dort jeden Geruch schon in- und auswendig kennt und sich schnell langweilt.

    Wie lange ist sie denn am Tag alleine?

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    Leider liegt das Problem nicht an den Hunden, sondern an dir. Sei nicht eingeschnappt und hol dir Hilfe bei einem GUTEN Hundeverhaltenstherapeuten, der dir erklärt, wie du dich gegenüber deinen Hunden richtig verhalten musst!

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    J
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    Ja, sie war in der Hundeschule und ist gut sozialisiert. Sie hört super, der Rückruf klappt, sie läuft bei Fuß und schläft sogar mit der Katze... Ich bin jede Woche bei gemeinsamen Hundespaziergängen dabei, ohne dass es das geringste Problem gibt, und wir gehen auch ab und zu mal zusammen spazieren, das klappt auch völlig stressfrei. Wir arbeiten beide, deshalb sind mehrere Gassirunden am Tag leider nicht machbar, aber wir haben ein 12 Ar großes Grundstück, das komplett eingezäunt und sicher ist. Sie ist also den Tag über nicht eingesperrt.

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    Gabyn
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    Seh ich genauso wie Kikaah: Hast du mal einen Verhaltenstherapeuten drüber schauen lassen? Der kommt zu dir nach Hause, beobachtet euch alle mit den Hunden drinnen und draußen und sagt dir, was schiefläuft und wie ihr das in den Griff bekommt. Oft liegt das Problem nämlich auch am Verhalten vom Besitzer. Meistens reichen am Anfang schon 2 bis 3 Termine, um vieles zu klären und Tipps zu kriegen, wie du dein eigenes Verhalten anpassen kannst – was dann wiederum das Verhalten vom Hund korrigiert.

    An einem „besitzergreifenden, nervösen Hund“ kann man arbeiten. War die Tervueren-Hündin denn von klein auf in der Hundeschule? Kommt sie jeden Tag für mehrere Stunden zum Gassi gehen raus, um sich mal so richtig auszupowern? Gehen die beiden Hunde zusammen raus?

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    J
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    Klar, daran hab ich natürlich auch schon gedacht, aber es ist echt teuer (ich erspar euch mal die Details, aber die Tervueren hatte eine Autoimmunerkrankung, die wir monatelang mit Medikamenten, Spritzen usw. behandeln mussten, und die Rechnung hatte echt einige Nullen). Deshalb wollte ich erst mal hören, was Leute dazu sagen, die vielleicht schon mal die gleiche Erfahrung gemacht haben.

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    Kikaah
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    Ich würde sagen, du solltest nicht länger warten und direkt einen Verhaltenstherapeuten kontaktieren.

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