Zwei Männchen zusammen?
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Oh, Hündinnen-Paare, bei denen alles total aus dem Ruder läuft, kenne ich auch... und das ist echt kein Zuckerschlecken.
Stimmt, ich hab meine Antwort nicht so wirklich ausführlich geschrieben 😅.
Tatsächlich sind meine Vorstehhunde allgemein ziemlich entspannt mit Artgenossen, auch wenn sie manchmal ihren ganz eigenen Dickkopf haben 😂.
Ich vergesellschafte erwachsene Rüden, die über zwei Jahre alt sind und einen gefestigten Charakter haben. Ich komme nochmal auf diese kritische Zeit um die 2 Jahre zurück, die für mich echt entscheidend ist... und ich persönlich würde es mir nicht zutrauen, einen Welpen zu einem erwachsenen Hund in einer Rüde/Rüde-Kombi zu setzen. Bei einem Welpen kann ich mir nie sicher sein, wie er als Erwachsener drauf ist... Ich kenne meine Hunde in- und auswendig, ihre Angewohnheiten und Sensibilitäten. Wenn ich einen erwachsenen Hund adoptiere, kann ich viel besser schauen, ob der Charakter auch wirklich passt.
Ab den ersten Tagen zu Hause zögere ich dann auch nicht, dem Neuen seinen Platz klarzumachen – nämlich als Letzter, der dazugekommen ist, in einem Haus, in dem ich das Sagen habe!
Mit diesen Regeln kann ich mich echt nicht beschweren, das Zusammenleben ist total harmonisch (ich musste noch nie einen echten Streit schlichten, kaum mal Gehabe oder Eifersucht, was sich schnell wieder gelegt hat). Sogar bei Leckerlis warten alle ohne Murren, bis sie dran sind.
So, ich mach dann mal Schluss, Milo sucht gerade im Haus ein Versteck für sein Hirschgeweih 🤣
Um mal aus Erfahrung zu sprechen...
In meinem Umkreis hat mein Schwager mal versucht, zwei Rottweiler-Rüden und einen Cane Corso (ebenfalls ein Rüde, alle ausgewachsen) zusammenzuhalten. Das Ende vom Lied war ein 2 Meter hoher Zaun im Garten, um sie zu trennen.
Ein Kumpel von der Hundewiese hat eine Bordeauxdogge und eine Bulldogge, beide unkastriert. Das ging so lange gut... wie die Bulldogge noch ein Welpe war. Gestern hat er mir erzählt, dass die Bulldogge jetzt anfängt, die Dogge richtig heftig zu attackieren (....) und dass er Schiss hat, sie alleine zu lassen. Er will jetzt eine Kamera installieren, um sie im Auge zu behalten.
Bei mir kann ich mich eigentlich nicht beschweren, meine zwei Jungs verstehen sich im Großen und Ganzen gut, aber so einmal alle zwei Monate muss ich trotzdem eine heftige Beißerei schlichten. Gab auch schon kleinere Verletzungen (Löcher). Und das, obwohl sie kastriert sind.
Das erinnert mich an den User hier im Forum, der sich zwei Mastino-Napoletano-Rüden geholt hat. Ich bin da eher pessimistisch, ob das langfristig gut geht, aber man weiß ja nie. Wäre echt cool, wenn die Person mal wieder ein Update gibt, besonders so in 1 oder 2 Jahren.
Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass die Leute selten davon erzählen, wenn sich ihre Hunde beißen, wenn sie einen Hund wegen Unverträglichkeit abgeben mussten oder wenn sogar ein Hund den anderen getötet hat – also solche schlimmen Erfahrungen. Da herrscht oft so eine Art Schamgefühl. Ich schätze, das sind Dinge, die man lieber vergisst, anstatt darüber zu berichten. Deshalb ist es schwierig, das Risiko echt einzuschätzen.
Ich überleg gerade, aber in meinem Bekanntenkreis hab ich noch nie von so krassen Erfahrungen bei Pärchen (Rüde/Hündin) gehört. Und bei zwei Hündinnen auch nicht, aber da hab ich weniger Beispiele im Umfeld. Bei mir gibt’s irgendwie viel mehr Rüden als Hündinnen.
"Ich denke, man kann das nicht alles nur auf Rüde/Rüde, Hündin/Hündin oder Rüde/Hündin reduzieren, und auch nicht auf dominant/unterwürfig..."
Ja, aber trotzdem ist das Geschlecht meiner Meinung nach einer der wichtigsten Risikofaktoren für Unstimmigkeiten... und es wäre echt schade, das zu ignorieren.
Ich habe hier im Forum schon öfter so Sprüche gelesen wie „Rüde/Rüde ist gar kein Ding, wichtig ist nur das Temperament der Hunde und die Erziehung“. Ganz ehrlich, ich finde das riskant, weil die Realität dann doch oft viel weniger nuanciert aussieht. Es ist leicht, sowas mal eben schnell in einem Forum rauszuhauen. Aber es ist verdammt schwer, 15 Jahre lang zwei Rüden zu managen, die sich gegenseitig zerfleischen wollen. Meistens sind das ja nicht die Leute, die so was behaupten, die dann am Ende einen 2-Meter-Zaun im Garten bauen müssen, einen ihrer Hunde verletzt vorfinden oder selbst gebissen werden, wenn sie versuchen, eine Beißerei zu trennen – und all die anderen „Nettigkeiten“.
Mit zwei Hunden dazustehen, die sich absolut nicht riechen können, ist echt mit das Schlimmste, was einem managementmäßig passieren kann. Man sollte also echt EXTREM vorsichtig sein bei der Auswahl der Kombi, auch wenn man natürlich nie alles kontrollieren oder die Zukunft vorhersagen kann.
Ganz ehrlich, ich kenne weniger Rüden-Gespanne, die auf Dauer funktionieren, als solche, die irgendwann total in die Hose gehen. Das heißt nicht, dass es das nicht gibt, sieht man ja an Emla und ihren Vorstehhunden. Aber wenn man die Risiken minimieren will, würde ich trotzdem immer zu einem Pärchen aus Rüde und Hündin raten (natürlich mit Kastration von einem der beiden), auch wenn man das je nach anderen Faktoren abwägen muss (vor allem der Rasse: Rüde + Rüde bei Vorstehhunden klappt auf Dauer eher als bei zwei Staffs vom gleichen Geschlecht).
Schon witzig, ich hab nämlich fast die gleiche Erfahrung gemacht, nur umgekehrt. Als Pin-Up das erste Mal läufig war, war sie es, die nicht gerade freundlich zu ihrer gewohnten Spielgefährtin war. Na ja, es war jetzt keine echte Aggression (kein Knurren oder so), aber sie schien einfach weniger Geduld zu haben, wenn die andere spielen wollte (echt der Hammer🤪). Bei jeder Interaktion schien Pin-Up nur eins zu wollen: die andere auf den Rücken zu werfen, um zu zeigen, dass sie hier die Chefin ist.
Aber gut, vielleicht hab ich das auch falsch interpretiert. Das Ganze war auch nur in der zweiten Woche ihrer Läufigkeit (also mitten im Östrus), in der Pin-Up beim Gassi gehen nur noch ein Ziel hatte: alle zwei Meter zu markieren, um den Jungs in der Gegend mal ordentlich Bescheid zu geben 😁
Balista
Die gleiche Frage stelle ich mir auch... für später mal. Aber zwei unkastrierte Hündinnen während der Läufigkeit, das birgt auch echt das Risiko für Zickereien oder Schlimmeres... Ich hab's bei meiner erlebt, als sie läufig war: Ihre Gassifreundin hat sie direkt angeknurrt und es hätte fast gekracht, deshalb mussten wir sie beim Spaziergang an der Leine trennen 😑 (ich will mir gar nicht vorstellen, wie das drinnen ausgegangen wäre, obwohl die beiden zusammen aufgewachsen sind und immer miteinander gespielt haben).
Ich glaube, man kann das alles nicht einfach nur auf Rüde/Rüde, Hündin/Hündin oder Rüde/Hündin reduzieren, und auch nicht nur auf dominant/unterwürfig... Genau wie beim ersten Kennenlernen zwischen dem eigenen Hund und einem potenziellen Neuzugang ist ihre Beziehung ständig im Wandel und entwickelt sich weiter...
Ich hänge mich hier mal an das Thema ran und werfe eine Frage in die Runde: Wie sieht es eigentlich mit zwei Hündinnen zusammen aus?
Man hört ja oft, dass das weniger „riskant“ sein soll als bei zwei Rüden, aber ich habe den Eindruck, wenn es da mal kracht, ist es noch schwieriger zu händeln als bei zwei Jungs.
Ich frage deshalb, weil wir planen, uns in etwa einem Jahr einen Zweithund zuzulegen (@Emla: voraussichtlich ein Weimaraner 😉). Aus praktischen Gründen – also um ungewollten Nachwuchs zu vermeiden – tendiere ich eher zu einer zweiten Hündin (ich bin persönlich kein Fan von Kastration und möchte dazu jetzt auch keine Riesendiskussion anfangen).
Hallo,
ich sehe das ganz wie @Kainate: Es gibt einfach ein paar Faktoren und Entwicklungen, die man auf dem Schirm haben muss, wenn ein Zweithund einzieht.
Während manche Hunde sofort einen Draht zueinander haben, brauchen andere erst mal Zeit, um ein richtiges Team zu werden. Und bei wieder anderen bleibt es eben bei einer gewissen Neutralität – sofern es nicht sogar in echte Feindseligkeit umschlägt.
Da bist du dann gefragt, in jeder Situation Ruhe auszustrahlen und die Beziehung der beiden souverän zu lenken. Im Grunde musst du – falls es keine Freundschaft wird – zumindest gegenseitige Toleranz einfordern. Das gilt für den Fall, dass die zwei Rabauken Schwierigkeiten haben, einen freundlichen oder neutralen Draht zueinander zu finden.
Aber eigentlich sind Hunde ja selten zu 100 % asozial.
Meine Hündin zum Beispiel führt sich bei fremden Hunden erst mal auf wie eine Bestie auf Beutezug. Eigentlich braucht sie aber nur eine klare Ansage. Das dauert zwar und es sieht echt krass aus, wenn sie sich so aufbäumt, die Zähne fletscht und rumschreit, aber nach nicht mal einer Stunde kann man sie meistens schon mit den anderen laufen lassen. Natürlich immer unter Aufsicht, um sie notfalls wieder zur Ordnung zu rufen.
Kurz gesagt: Bleib entspannt, aber konsequent und wachsam bei diesen Treffen. Lass die Hunde ruhig kommunizieren, aber dulde nicht, dass einer der beiden den Macker markiert und den anderen psychisch total unterbuttert.
Leider gibt es keine Möglichkeit, sich wirklich "sicher" zu sein, vor allem weil sich die Beziehung im Laufe der Zeit ja auch verändern kann.
Ich hab selbst zwei Rüden. Die sind eigentlich ein Herz und eine Seele, aber ab und zu kracht es dann doch mal (punktuell), weil einer von beiden ziemlich "leicht reizbar" ist, sag ich mal. Meistens vertragen sie sich aber recht schnell wieder. Trotzdem sind das echte Beißereien, die man händeln muss, und die eine oder andere kleine Verletzung war auch schon dabei.
Wenn man sich zwei Hunde anschafft, muss man leider darauf gefasst sein, dass es zu Unstimmigkeiten kommt. Man kann eben nicht alles kontrollieren und eine Keilerei kann verdammt schnell losgehen. Manchmal läuft ein Leben lang alles super, manchmal passt es erst und schlägt dann später um, und manchmal klappt es von Anfang an nicht... Das Sozialleben von Hunden ist komplex, genau wie bei uns Menschen, und es entwickelt sich ständig weiter. Man kann da einfach nichts garantieren.
Wenn du aber die besten Chancen haben willst, dass das Zusammenleben klappt, würde ich dir Folgendes raten:
- Achte auf die Rasse oder den Mix... manche Rassen sind eher für das Leben im Rudel gemacht als andere (Jagdhunde zum Beispiel). Bestimmte Rasse-Kombis passen auch einfach besser zusammen als andere.
- Nimm am besten tatsächlich ein Pärchen (Rüde und Hündin). Falls es doch zwei Rüden sein sollen, lass am besten beide kastrieren, weil sexuelle Rivalität ab einem gewissen Alter echt für dicke Luft sorgen kann.
- Sorg dafür, dass sich der Ersthund durch den Neuzugang "hierarchisch" so wenig wie möglich bedroht fühlt: Wähl also lieber einen zweiten Hund, der jünger und schwächer ist oder einen sanfteren Charakter hat, damit der Alte einfach der Chef bleiben kann.
Das heißt natürlich absolut nicht, dass es schiefgehen muss, wenn man diese Kriterien nicht erfüllt. Meiner Meinung nach ist es dann nur ein bisschen riskanter. :)
Wie alt ist dein junger Rüde?
Verstehe ich das richtig, dass du bei ihm keine Kastration planst? Sein Verhalten gegenüber Artgenossen kann sich bis zum Alter von 2 oder 2,5 Jahren noch verändern (danach zwar auch, aber die groben Züge festigen sich meistens in diesem Alter).
Ich habe vor 5 Jahren einen erwachsenen Rüden aus dem Tierschutz adoptiert, als ich bereits einen 3-jährigen, unkastrierten Rüden zu Hause hatte. Vor der Adoption gab es ein Treffen und die beiden sind sich dann super nah gekommen. Letztes Jahr habe ich einen verloren und daraufhin einen neuen, ebenfalls unkastrierten Rüden von 2,5 Jahren adoptiert. Auch hier: Kennenlernen vorab, danach gar keine Probleme.
Bei den Treffen war es jedes Mal eher so eine Art Gleichgültigkeit... kein sofortiges Verlieben oder direktes Losspielen, aber eben auch nicht die geringste Feindseligkeit. Insgesamt hat es in beiden Fällen etwa 8 bis 10 Monate gedauert, bis sie wirklich eine feste Bindung aufgebaut hatten.