Zwei Männchen zusammen?

Ska48
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Ist das Zusammenleben von zwei Männchen möglich oder ist das eher ein Krampf?

Aktuell hab ich ein junges Männchen zu Hause und überlege, noch einen dazuzuholen – der wäre zwei Jahre alt und schon kastriert... aber ich frag mich, ob das wirklich vernünftig ist. Wie läuft das bei euch so ab?

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    Aber tatsächlich, mit einer anderen Besetzung sieht das Ergebnis ganz anders aus (sie stehen fast schon brav Schlange hinter dem Weibchen!): https://www.youtube.com/watch?v=sovWz8lIjJs
    Ja, genau, da sind wir schon bei Typen, die weniger überzüchtet sind...
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    Haha ja, das Video ist echt krass, die schlimmste Besetzung überhaupt, und das mitten in Los Angeles, ganz normal. Aber genau das finde ich eben so interessant: Man sieht eine bunte Palette an Rassen und Mischlingen, die wir hier auch oft haben. Das gibt einem eine Idee davon, wie unsere Hunde in der „Straßenhunde-Version“ mit ihren Urinstinkten so drauf wären. Ich finde, es gibt gerade so einen Trend, Hunde extrem zu „verhätscheln“ (ich meine, in manchen Ländern macht man mittlerweile „Hundekitas“ auf und denkt, alles läuft wie am Schnürchen und es regnet nur noch Glitzer). Und bei Aggressionsproblemen wird immer den Haltern die Schuld in die Schuhe geschoben („Ach was, wenn dein Rüde aggressiv gegen andere Rüden ist, liegt das nur daran, dass du Angst hast und er das spürt“)... Es ist gut, mal daran zu erinnern, dass ein Hund, der auf sich allein gestellt ist und nach seinem Instinkt handelt, ohne dass ein Mensch dazwischenfunkt, auch nicht immer ein schöner Anblick ist. Aber stimmt, mit einer anderen Truppe sieht das Ganze schon wieder anders aus (da stehen sie fast schon brav Schlange hinter der Hündin!): https://www.youtube.com/watch?v=sovWz8lIjJs

    Voll und ganz!

    Ein Hund ist in erster Linie sehr, sehr... Hund. Ich glaube, es war Millan, der mal wieder diese schöne Dreierregel rausgehauen hat: „the dog is first species, then breed, then individual“ (in genau der Reihenfolge, und ich glaube, das wird in manchen Teilen der Welt echt vergessen, Zuchteskapaden und modernem Lebensstil sei Dank).

    Hier, wollt ihr mal so richtig einen Kloß im Hals haben? (https://play.google.com/store/movies/details/Street_Dogs_of_South_Central?gl=AU&hl=en&id=w_yhyDm98ts)

    Der Trailer verspricht jedenfalls, dass man ordentlich vor dem Bildschirm flennen wird. Aber leider (oder zum Glück für die Sensiblen unter uns) ist die Doku von hier aus gar nicht zugänglich, man kann sie nicht mal leihen.

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    Kainate
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    Ich bereue es total, dass ich mir bei meinen Asien-Reisen nicht mehr Zeit genommen habe, um die Straßenhunde zu beobachten und zu filmen. Ein paar Fotos hab ich zwar, aber das war's auch schon. Ich würde echt gerne nochmal hin, nur genau dafür.

    Das räumt mit echt vielen Vorurteilen auf und sorgt auch dafür, dass man sich nicht mehr so viele Vorwürfe macht. Mal zu sehen, wie der pure Instinkt so aussieht, und zu verstehen, dass eben nicht immer der Mensch an jedem Verhalten schuld ist, sondern oft einfach nur der Instinkt.

    Ich wurde zum Beispiel mehr als einmal von verwilderten Hunden gejagt, als ich auf dem Land mit dem Fahrrad unterwegs war. Da sagt man sich dann... nein, ein Hund bei uns, der sowas macht, tut das nicht zwangsläufig, weil er körperlich oder geistig nicht genug ausgelastet ist (um mal die Dinge zu nennen, bei denen man ja sonst immer schnell den Haltern die Schuld gibt).

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    Kainate
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    Haha ja, das Video ist echt krass, das mieseste Casting aller Zeiten, und das mitten in Los Angeles, völlig normal.

    Aber genau das finde ich eben so interessant: Man sieht eine bunte Mischung an Rassen und Mixen, die wir hier auch oft haben. Das gibt einem eine gute Vorstellung davon, wie unsere Hunde als „Straßenhunde“ mit ihren ganzen Instinkten so wären.

    Ich finde, es gibt momentan so einen Trend, Hunde total zu verhätscheln (ich meine, in manchen Ländern werden ja sogar „Hundekitas“ eröffnet, in dem Glauben, dass alles wie am Schnürchen läuft und es überall nur Glitzer regnet). Und bei Aggressionen schiebt man dann immer dem Besitzer die Schuld in die Schuhe („Nee, wenn dein Rüde aggressiv gegen andere Rüden ist, liegt das nur daran, dass du Angst hast und er das spürt“)... es ist echt mal gut zu sehen, dass ein Hund, der auf sich allein gestellt ist und nach Instinkt handelt, ohne dass ein Mensch dazwischenfunkt, auch nicht immer nur schön anzusehen ist.

    Aber stimmt, mit einer anderen Besetzung sieht das Ergebnis direkt ganz anders aus (die stehen da fast schon brav Schlange hinter dem Weibchen!): https://www.youtube.com/watch?v=sovWz8lIjJs

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    Echt krass, wie die Leute da einfach so rumlaufen... Da gehst du gemütlich einen Kaffee trinken und auf der anderen Straßenseite gibt’s ’ne Beißerei zwischen Pitbull und Rottweiler – völlig normal, alles okay.

    Bin übrigens echt mal gespannt, wie diejenigen, die sich für die Leine entscheiden, da mit ihrem Hund überhaupt durchkommen.

    Das mit den Thai-Hunden hat mich auch überrascht, davon wusste ich gar nichts. Hab schon öfter mal nach Infos dazu gesucht (wie die Einheimischen vor Ort mit ihren Hundepopulationen umgehen), aber da herrscht echt absolute Funkstille, keine einzige Studie dazu.

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    Ja, schon heftig... ich hatte das Video auch schon mal gesehen. Das Leben ist hart ^^

    Wobei der Kontext da ja echt speziell ist, South Central (ich war total baff zu erfahren, dass das in Los Angeles spielt, ich werde mir übrigens mal die ganze Doku anschauen, ist bestimmt interessant)

    Ich bin mir nicht sicher, ob das bei einer sehr homogenen Hundepopulation auch so gewalttätig wäre, wie in den meisten Straßenhund-Communities in weniger „reichen“ Ländern. Hier haben wir ja sehr ausgeprägte Rassemerkmale (Rottis, Pit-Typen, Labbis, Schäferhunde, Terrier...) schon eine krasse Mischung ^^

    Wenn ein Rotti oder ein Pit mal sauer wird, hat der Hund gegenüber echt ein Problem.

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    Kainate
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    "Morgen landet der unsozialste Hund auf der Straße, er wird sich vielleicht mit einem oder maximal zwei anderen Hunden prügeln, aber das ist ja nicht in seinem Interesse. Ganz schnell werden diese Kämpfe dann nur noch zu kleinen Reibereien wegen ein bisschen Futter oder einer läufigen Hündin."

    Nur hat er da halt die Möglichkeit abzuhauen und Hunden, mit denen er nicht klarkommt, einfach nie wieder zu begegnen. Das können unsere Begleiter zu Hause nicht, wenn wir sie zwingen, in einer Wohnung zusammenzuleben.

    Generell wäre ich da echt vorsichtig, was das Thema angeht, dass Straßenhunde angeblich immer total "sozial" sind.

    Rüden auf der Straße, die um eine Hündin kämpfen – das ist alles andere als harmlos: https://www.youtube.com/watch?v=UToSTrHQi9o

    Ich bin auf meinen Asienreisen auch schon vielen "halbwilden" Hunden begegnet. Auf einer kleinen indonesischen Insel, wo ich eine Zeit lang war, gab es viele Rüden, die mit Gummibändern kastriert wurden. Ich hab dann mal bei den Einheimischen nachgefragt. Erstaunlicherweise haben die das gar nicht zur Geburtenkontrolle gemacht, sondern... um Beißereien unter den Rüden zu vermeiden! Die lassen nur dem dominanten Rüden seine Eier und kastrieren alle anderen.

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    Kainate
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    @Lorna

    „...und das Ziel ist es ja, Hunde zu haben, die sich ganz natürlich gut verstehen, niemand hat Lust, seine Hunde ständig wie einen Schießhund zu bewachen ^^“

    Ja, genau!

    Das ist genau das, was ich meinte. Am besten sorgt man von Anfang an für eine Konstellation, die die größten Chancen auf ein natürliches Miteinander bietet (und nicht nur bloße Toleranz): verschiedene Geschlechter, passende Rassen und Temperamente... Ausgewachsene Hunde zu nehmen, so wie Emla das macht, um eine Vorstellung vom Charakter nach der Reifephase (so mit 2 Jahren) zu bekommen, kann auch eine super Idee sein.

    Um nochmal auf die Nachrichten von Caroline zurückzukommen:

    „Für mich ist die Verträglichkeit von Rüden untereinander oder Hunden allgemein zu 90 % Sache der Besitzer und 10 % Sache der Hunde.“

    Ich würde eher das Gegenteil behaupten: 90 % Hunde und 10 % Besitzer :)

    Wie eigentlich bei fast jedem Verhaltensproblem beim Hund. Ich finde, man unterstellt den Besitzern viel zu oft Unfähigkeit, obwohl der Hauptfehler oft gar nicht im Alltag liegt, sondern schon bei der ursprünglichen Entscheidung (Wahl der Rasse passend zum Lebensstil usw.).

    Ja, „Leadership“ ist wichtig und wahrscheinlich ein großer Teil der Lösung, wenn es Probleme zwischen den Hunden gibt. In brenzligen Situationen (Fütterung etc.) Ruhe reinzubringen und diese Momente zu ritualisieren, ist der beste Weg, um Beißereien vorzubeugen.

    Aber:

    1. Es ist auch kein Zaubermittel. Hunde sind eigenständige Individuen mit eigenem Willen. Zu glauben, man hätte 100 % Kontrolle über ihre Reaktionen, finde ich ein bisschen überheblich! Der Hass auf den „Mitbewohner“ kann manchmal stärker sein als diese ganze Führung.

    2. Im Alltag ständig alles ritualisieren und jede Interaktion kontrollieren zu müssen, macht auch nicht unbedingt Spaß...

    3. Selbst wenn man ein Duo durch gute Führung im Griff hat: Was passiert, wenn man sie jemand anderem anvertraut, zum Beispiel im Urlaub? Ich kann Streitigkeiten zwischen meinen Hunden eigentlich ganz gut unterbinden. Das passiert eh selten, weil ich sie kenne und brenzlige Situationen meist schnell erkenne. Aber meine größte Sorge ist aktuell, dass sie sich zoffen, wenn sie beim Petsitter sind... Ich glaube nicht, dass sie wüsste, wie man die trennt. Ich weiß nicht mal, ob sie sich trauen würde, dazwischenzugehen.

    „Es ist schon komisch, dass Besitzer die Beißereien oft mitbekommen – meistens prügeln sich die Hunde, wenn die Herrchen dabei sind.“

    Eigentlich ist das ziemlich logisch. Viele Hunde „schalten ab“ und schlafen nur, wenn der Besitzer nicht da ist. Bei meinen ist das auch so. Die stehen während meiner Abwesenheit kaum mal zum Trinken auf, deshalb hab ich so gut wie null Angst, dass es in der Zeit mal kracht.

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    Ich will hier jetzt keine Dominanz-Debatte anfangen... aber ich mache mir echt schon ernsthafte Gedanken wegen der Wahl des Zweithundes (ja, ein Jahr im Voraus ^^)

    Meine Boxy versteht sich eigentlich mit beiden Geschlechtern ohne große Unterschiede. Bei ängstlichen Hunden ist sie aber echt anstrengend (sie maßregelt die dann ständig...). Ich hab aber gar keine Lust, hier dauernd den Polizisten zu spielen oder die Fellnasen trennen zu müssen, wenn ich mal weg bin.

    Ich tendiere deshalb zu einem kastrierten Rüden (um Stress zu vermeiden; wenn Boxy läufig ist, ist sie anderen Hündinnen gegenüber wohl eher zickig). Er sollte selbstbewusst sein, damit sie nicht alles für sich beansprucht. Wenn er zu unterwürfig ist, spielt sie wahrscheinlich ständig den Boss und/oder fängt an, ihn draußen vor Artgenossen extrem zu überbeschützen, oder?

    Ich will sie jetzt nicht abstempeln, aber um es einfach zu sagen: Sie ist schon sehr, sehr dominant... und verdammt dickköpfig ^^

    Klar, das sind erst mal nur theoretische Fragen von einem Neuling, aber ich frage lieber mal nach, wenn wir hier schon darüber sprechen. Jeder Hund ist anders und jede Beziehung auch, aber wie Kainate schon richtig gesagt hat... ich möchte mich nicht 12 Jahre lang damit rumquälen, die Hunde ständig zu trennen oder zu bewachen... das ist Stress pur für die Besitzer und auch für die Hunde.

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    Ja genau, daher ist es für mich entspannter, einen Rüden zusammen mit Mo zu haben, weil es da nicht so richtig ausarten kann. Obwohl die sich schon ordentlich kabbeln und Buck da echt weit geht.

    Miya zum Beispiel konnte den Bogen bei Mo eindeutig nicht so weit überspannen, ganz klar.

    Dabei mochten sich die Hündinnen eigentlich, sie waren nur weniger kompatibel – zwei so richtige Powerweiber mit starkem Charakter eben...

    Als Miya uns letztens besucht hat, kam es übrigens, wie es kommen musste: Die haben sich direkt wieder gefetzt.

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