In welchen Berufen kann ich meinen Hund mit zur Arbeit nehmen?
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Ich hab ja echt null Plan von Arbeitsrecht – wenn’s nicht im Tarifvertrag steht, heißt das dann automatisch, dass es verboten ist?
Nein. Das französische Recht verbietet Tiere am Arbeitsplatz nicht ausdrücklich, außer in den genannten Fällen.
Aber nur weil es nicht verboten ist, heißt das noch lange nicht, dass es erlaubt ist. Vor allem, weil der Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet ist, für ein gesundes und risikofreies Arbeitsumfeld zu sorgen. Das ist keine bloße Bemühenszusage, sondern er steht für das Ergebnis in der Pflicht. Die Betriebsordnung kann also Rechte einräumen, die so nicht im Tarifvertrag vorgesehen sind.
Wenn man Tiere mit in den Betrieb bringt, ist es wegen der potenziellen Risiken meiner Meinung nach echt wichtig (wenn auch nicht zwingend vorgeschrieben), dass man ganz genau festlegt, unter welchen Bedingungen das passiert.
Denn wenn irgendwas passiert (Biss, Sturz wegen eines zu quirligen Tiers, Krankheiten, die durch das Tier ausgelöst werden...), kann nicht nur der Besitzer haftbar gemacht werden. Wenn der Arbeitgeber nicht beweisen kann, dass er alle nötigen Maßnahmen getroffen hat, kann ihm das als grobe Fahrlässigkeit (im Extremfall „faute inexcusable“) ausgelegt werden. Das ist einer der wenigen Fälle im Arbeitsrecht, die im Strafrecht landen und wo der Chef persönlich haftet.
Und ich muss sagen: Privat finde ich solche Aktionen ja mega, aber beruflich bin ich da deutlich weniger scharf drauf. Wenn es Probleme gibt, bin ich nämlich derjenige, der den ganzen Mist am Hals hat und die ganze Mehrarbeit erledigen muss.
Ach ja, die bürokratischen Sachen hab ich ganz vergessen...
Ich bin ja echt ne totale Nulpe in Sachen Arbeitsrecht – wenn das nicht im Tarifvertrag steht, ist es dann automatisch verboten?
Klar, logisch müssen sich alle dabei wohlfühlen. Ich geb’s zu, es waren erst mal alle überrascht, als ich damit im Job angefangen hab, aber da meine Hunde keinen Mucks machen, solange man sie nicht anspricht, haben sich alle dran gewöhnt.
Ist natürlich klar: Wenn du einen Hund hast, der ständig rumwuselt, Sachen schrottet oder aggressiv rüberkommt, ist das ne ganz andere Nummer.
Der einzige Nachteil für mich ist eigentlich nur, wenn ich gerade mit einem Kunden telefoniere und der dann die Große schnarchen hört.
Und der Chef ist auch happy, wir rennen nicht mehr punkt 18 Uhr heim, um die Fellnasen mal kurz rauszulassen.
Wie auch immer, für mich ist meine Arbeitssituation echt ideal (hab ein Einzelbüro, aber ich hab auch Kollegen im Großraum, die ihre Viecher mitbringen). Im Handel lässt sich das bestimmt auch gut machen, und ich hab einen Kumpel, der ist Landschaftsgärtner und nimmt seinen Wuffi immer mit, fragt aber vorher bei den Kunden nach.
Bei Berufen, die direkt mit Tieren zu tun haben, bin ich mir allerdings eher unsicher, ob das da so machbar ist.
Hundeführer? Aber da musst du eine Ausbildung machen ^^
Abgesehen von der Lebensmittelbranche gibt es wohl keine festen Regeln, das liegt ganz im Ermessen des Chefs.
+ Behörden.
Außerdem muss das im Tarifvertrag oder in der Betriebsvereinbarung geregelt sein.
Wenn die Betriebsvereinbarung dafür geändert werden muss, geht das über die entsprechenden Gremien (wenn die Firma groß genug ist), also Betriebsrat & Co.
Man darf nicht vergessen: Seinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen ist zwar echt cool, aber alle müssen damit einverstanden sein (wegen Ängsten, Phobien, Allergien...). Ich erinnere mich noch, wie ich bei Amazon in Seattle aus dem Aufzug gestiegen bin und plötzlich direkt vor einem Pyrenäen-Berghund (oder so ähnlich) stand, der mich fixiert hat, ohne sich zu bewegen. Ich kam mir echt ein bisschen blöd vor und hab mich nicht gerade wohlgefühlt.
Denk auch dran, dass du für jeden Schaden, den dein Tier verursacht, selbst verantwortlich bist, auch im Job. Check also unbedingt, ob deine Haftpflichtversicherung das abdeckt.
Kurz gesagt, die Idee ist schön, muss aber wirklich gut geregelt sein und vor allem müssen alle Kollegen, die dort arbeiten, voll dahinterstehen.
Ich arbeite von zu Hause im Homeoffice, so bin ich eigentlich nie von meinen Tieren getrennt.
Doppelpost
Das kommt eigentlich alles nur auf den Chef an, mehr als auf alles andere.
Klar ist es „einfacher“, den Hund mitzunehmen, wenn man auf dem Bau, in den Weinbergen oder in Berufen mit Tieren arbeitet.
Aber ich hab auch schon Leute gesehen, die ihren Hund mit in die Bank, zum Versicherungsbüro (ein Cane Corso!) oder in eine Bar (Chow-Chow) genommen haben …
Wenn du dein eigener Chef bist, ist es natürlich einfacher. Aber ansonsten hängt es halt echt von deinem Boss ab, ob dein Hund mit zur Arbeit darf ;)
Das kommt ganz auf deine Firma an. Ich arbeite an einem Ort, an dem man niemals denken würde, dass man seinen Hund mitnehmen darf, und trotzdem bringen wir unsere Fellnasen mit zur Arbeit.
Abgesehen von der Lebensmittelbranche gibt es da, glaube ich, keine festen Vorschriften, das hängt alles vom guten Willen des Chefs ab.
Aber eigentlich ist es erst mal wichtig, einen Job zu finden – am besten einen, bei dem du in der Mittagspause mal kurz nach deinem Schatz schauen kannst, aber vor allem einen Job, mit dem du die Kosten für deinen Hund auch bezahlen kannst. Dass man ihn mitnehmen darf, ist ein Luxus, keine Priorität.
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