Unterschied zwischen Staff und Pitbull?
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Hört bitte auf, so einen Mist über Staffs zu erzählen!!
Die Gesetze sind da ganz klar... wenn der Staff keinen Stammbaum hat (keine "L.O.F."-Eltern), wird er als "Pitbull" eingestuft, genau wie alle anderen Hunde der Kategorie 1 oder 2.
Allerdings sind sogenannte "Pitbulls" in Frankreich verboten (Haltung, Zucht)... da bleibt dir nur eine Lösung: Du musst deinen Hund von einem zugelassenen Tierarzt der Präfektur "umstufen" lassen (die Liste findet man im Netz). Dann musst du den Wesenstest machen (Hund + Halter), den Hund kastrieren lassen, dazu Impfungen, Chip oder Tattoo... wenn das alles nach allen Regeln der Kunst erledigt ist, bekommt dein Tier mit den französischen Gesetzen keine Probleme mehr.
Der American Staffordshire Terrier ist quasi der Cousin vom American Pit Bull Terrier. Erst 1936 hat der American Kennel Club (AKC) die Rasse anerkannt – also viel später, als der Pit Bull schon längst beim UKC von Bennett gelistet war. Früher nannte man sie in England und den USA entweder Bull-and-Terrier Dog, Half and Half oder Pit Dog, bevor sie in England dann als „Staffordshire Bull Terrier“ bekannt wurden. Als der AKC sie 1936 aufnahm, hießen sie erst nur Staffordshire Terrier. Erst 1976 wurde der Name in „American Staffordshire Terrier“ geändert, um die größeren und kräftigeren amerikanischen Hunde besser abzugrenzen.
Auch wenn sie die gleichen Wurzeln haben, sind der AmStaff und der Pit Bull zwei verschiedene Rassen, die sich aber in vielen Punkten total ähnlich sehen. Manche Experten sagen sogar, dass der American Pit Bull eher der Arbeitshund ist und der AmStaff quasi sein Gegenstück für Shows und Ausstellungen.
Man muss auch auf die Unterschiede bei den Farbstandards achten, die beim AmStaff anders geregelt sind. Außerdem ist der Knochenbau und die Muskulatur an den Hinterbeinen beim Pit Bull meistens noch ausgeprägter als beim AmStaff.
Soweit ich mich erinnere, steckt im Pitbull ursprünglich auch die Englische Bulldogge mit drin.
Was die rechtliche Seite in Frankreich angeht, ist die Rasse Pitbull dort gar nicht offiziell anerkannt (weder auf nationaler noch auf internationaler Ebene). Man musste also irgendwie eine Bezeichnung finden, und das Gesetz wurde damals ziemlich mit der heißen Nadel gestrickt, weil man wegen des Verhaltens einiger Halter schnell ein massives Sicherheitsproblem für die Bevölkerung lösen musste. Dass es ewig dauern kann, bis eine Rasse als solche anerkannt wird, sieht man ja am Saarlooswolfhund: Obwohl die Rasse schon in den 30er Jahren entstand, wurde sie national erst sechs Jahre nach dem Tod ihres Züchters anerkannt – und international hat es dann nochmal sechs Jahre länger gedauert.
Wenn diese ganzen kleinen Halbstarken aus den Problemvierteln mit der Rasse nicht so den Dicken markiert hätten (die Hunde wurden da ja unter anderem als Waffe benutzt), dann wäre dieses Gesetz sicher nie verabschiedet worden.
Ursprünglich waren der Pitbull und der Amstaff mal zwei verschiedene Rassen, aber sie sehen sich optisch so ähnlich, dass sie heute eigentlich als ein und dasselbe gelten.
https://de.wikipedia.org/wiki/American_Pit_Bull_Terrier
Danke
Ich hatte von 1988 bis 2000 echte American Pit Bull Terriers – so heißen sie ja eigentlich – mit ADBA-Pedigree. Das waren Hunde „made in Holland“ und aus Kalifornien, wo ich sie sogar selbst abgeholt habe. Für den Pitbull gibt es keinen wirklichen Standard, nur die Farbe „Feuer“ (lohfarben) wird nicht akzeptiert. Ursprünglich waren das mal dieselben Hunde, aber der Amstaff hat sich durch die ganzen Schönheits-Shows zu sehr verändert. Das hat einigen Liebhabern nicht gepasst, also haben sie versucht, das ursprüngliche Aussehen und den kämpferischen Charakter der Rasse zu bewahren. Das kam aber in den meisten Ländern nicht gut an, weshalb wir heute zwei verschiedene Rassen haben, die aber quasi Cousins sind. Genau das gleiche Problem sieht man bei der Englischen Bulldogge, die heute optisch überhaupt nichts mehr mit dem Standard von 1880 zu tun hat – auch wegen der ganzen Zuchtschauen. Echte Fans haben deshalb seit 1969 an der ursprünglichen Bulldogge weitergearbeitet, bekannt als Old English Bulldog. So hat man jetzt eben zwei Rassen: eine moderne und eine ursprüngliche... wieder mal Cousins...
Der Post ist zwar schon über 200 Tage alt, aber ich antworte trotzdem mal, weil das Thema immer noch aktuell ist. Hast du die Nachrichten von Kiara55 gelesen? Es geht hier um Frankreich – dort werden Pitbulls als Hunde eingestuft, die wie ein Amstaff ohne Papiere aussehen. Der Pitbull Terrier ist in anderen Ländern zwar anerkannt, aber Vorsicht: Das bedeutet nicht gleich, dass er einen Stammbaum (Pedigree) hat, da er von der FCI nicht anerkannt wird. Eine Anerkennung ist es aber trotzdem. Das heißt, selbst wenn du einen reinrassigen „Pitbull“ importierst, wird er in Frankreich als Mischling angesehen, weil die Rasse dort nicht anerkannt ist. Außerdem ist das logischerweise verboten. In Amerika laufen Hunde, die kurz davor sind, von der FCI anerkannt zu werden, fast immer über den AKC – das ist beim Pitbull Terrier zurzeit aber nicht der Fall.
Sorry, aber da liegst du total falsch! Der Pitbull ist eine eigenständige Rasse, nur eben nicht anerkannt, im Gegensatz zum Staff, der eine offizielle Rasse ist!
Und wenn du dich mal ein bisschen näher damit beschäftigst, wirst du sehen, dass es da optisch echt deutliche Unterschiede zwischen den beiden Hunden gibt.
Frankreich hat es wie viele andere Länder gemacht und „Pitbulls“ verboten. Man brauchte leider einen Namen für die betroffenen Hunde und einen „Pseudostandard“ (ich sag Pseudo, weil der total vage ist), um genau zu verstehen, welche Hunde gemeint waren. Es ist klar, dass das nicht gerade hilft zu erklären, was eine Rasse eigentlich ausmacht (nämlich eine Selektion und der ganze Papierkram, um diese Selektion zu dokumentieren) ... Das sorgt nur für Verwirrung.
Wird vom UKC anerkannt :)