Patellaluxation

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Hallo zusammen,

ich kenne diese Seite hier noch gar nicht, aber ich schreibe jetzt einfach mal hier, so als eine Art Flaschenpost.

Mein Kater wird dieses Jahr 4 Jahre alt und ich habe vor Kurzem gemerkt, dass er ab und zu humpelt. Nachdem ich ihn ein paar Tage beobachtet habe, habe ich einen Termin beim Tierarzt gemacht.

Die Diagnose steht: Patellaluxation. Er hat mir erklärt, dass das wohl angeboren ist und er damit leben kann, aber dass eine OP auch eine Option wäre. Das wäre dann allerdings ein ziemlich großer Eingriff.

Ich wollte mal fragen, ob jemand von euch schon mal so ein Problem bei seiner Katze hatte. Falls ja, habt ihr Erfahrungen oder Tipps für mich?

Im Moment versuche ich alles Mögliche zu unternehmen, um das Humpeln und sein Unwohlsein zu lindern, ohne direkt zu operieren – solange es für ihn noch erträglich ist.

Danke schon mal für eure Antworten.

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2 Antworten
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    Hallo,

    es war gut, dass du beim Tierarzt warst und vor allem, dass du ihn erst mal beobachtet hast, bevor du handelst – viele übersehen dieses „zeitweise“ Humpeln.

    Eine Patellaluxation bei Katzen ist zwar seltener als bei Hunden, aber auch nicht gerade ungewöhnlich. Und wie dein Tierarzt schon meinte, ist das oft angeboren oder hängt mit dem Wachstum zusammen.

    Wichtig ist vor allem, wie sehr ihn das tatsächlich einschränkt.

    👉 Wenn deine Katze:

    • nur ab und zu humpelt

    • weiterhin normal rennt, springt und spielt

    • im Alltag keine Schmerzen zu haben scheint

    dann ist das oft ein Stadium, das man auch ohne sofortige OP gut im Griff behalten kann.

    Falls du aber merkst, dass:

    • das Humpeln häufiger wird

    • er bestimmte Bewegungen vermeidet (Springen, Treppen)

    • oder er Schmerzen zeigt

    dann solltest du nicht zu lange warten, weil das Gelenk auf Dauer abgenutzt werden kann.

    💡 Was du jetzt schon tun kannst (und du bist da ja eh schon auf dem richtigen Weg):

    • auf sein Gewicht achten (super wichtig für die Gelenke)

    • große, ständige Sprünge vermeiden (hohes Sofa, Möbel)

    • den Zugang erleichtern (kleine Zwischenstufen, stabile Flächen)

    • sanfte Bewegung fördern, um die Muskeln zu erhalten

    Manche Katzen leben so jahrelang super ohne OP, andere brauchen sie irgendwann doch – es gibt da keine pauschale Antwort, das hängt echt von der Entwicklung ab.

    Auf jeden Fall machst du genau das Richtige: beobachten, anpassen und nichts überstürzen.

    Halt uns auf dem Laufenden, wie es sich entwickelt 🙂

    Chatzen 🐾

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    eine Patellaluxation kommt bei Katzen seltener vor als bei Hunden. Aber wie dein Tierarzt dir schon erklärt hat, ist das wahrscheinlich ein Problem, das entweder schon seit der Geburt besteht oder sich während des Wachstums entwickelt hat.

    So eine Luxation kann sich je nach Schweregrad von Tier zu Tier ganz unterschiedlich äußern. Solange keine Symptome da sind, kann es schon reichen, auf das Gewicht zu achten und eventuell die Muskeln am betroffenen Bein gezielt zu stärken, um die Katze zu entlasten und eine Verschlimmerung zu verhindern.

    Allerdings zeigt deine Katze ja jetzt schon Unbehagen: Dass sie hinkt, ist ein Zeichen, dass sie mit der luxierten Kniescheibe nicht mehr so gut zurechtkommt wie früher. In so einem Fall wird eine Operation dann doch ratsamer. Gelenk- und Skelettschmerzen sind nämlich wirklich heftig, wenn sie schlimmer oder chronisch werden. Außerdem besteht beim Humpeln die Gefahr, dass durch die Fehlbelastung andere Teile des Gelenks beschädigt werden: Es kann sich Arthrose bilden oder sogar das Kreuzband reißen.

    Deine Katze ist noch sehr jung, also sorg weiterhin dafür, dass sie es so angenehm wie möglich hat, und sprich am besten nochmal ganz in Ruhe mit deinem Tierarzt über die OP und was da genau auf euch zukommt.

    Alles Liebe,

    Quitterie

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