Hallo zusammen, ich melde mich bei euch, weil ich gerne eure Meinung hören würde. Vor dreieinhalb Jahren habe ich einen Streuner adoptiert, der bei mir zugelaufen ist. Er hieß Roudoudou.
Er war FIV-positiv und hatte chronischen Katzenschnupfen.
Vor einer Woche war er plötzlich total apathisch und hat nur noch geschlafen, vorher war mir nichts aufgefallen.
Seine Nieren waren riesig, der Harnstoffwert lag bei 3 g/l. Er war dann für zwei Tage in der Tierklinik.
Innerhalb einer Woche musste ich mich von ihm verabschieden.
Gestern habe ich erfahren, dass er eine Herzinsuffizienz hatte, was er wohl überkompensiert hat – deshalb waren die Nieren auch so vergrößert. Als er in die Klinik kam, hat mein Haustierarzt keinen Ultraschall gemacht; die Notärztin war total verwundert, dass kein Schall gemacht worden war.
Dass er ein Herzleiden hatte, habe ich erst gestern bei der Einschläferung erfahren, vorher hat mir das keiner gesagt.
Dabei war er jedes Jahr zur Kontrolle.
Meine Frage ist: Erkennt man eine Kardiopathie eher früh oder erst sehr spät?
Als ich ihn adoptiert habe, wurde er auf 6 Jahre geschätzt, aber die Tierärztin in der Klinik meinte jetzt, dass er wohl doch älter war.
Danke fürs Lesen.