Hi zusammen! Als Online-Tierarzt bei Conbun berate ich oft Hundebesitzer, die mit besonderen Verhaltensproblemen ihrer Vierbeiner zu kämpfen haben. Vor Kurzem hatte ich eine Video-Sprechstunde für einen 2-jährigen Beagle namens Johnny.
Johnnys Besitzer hatten mit seiner starken Trennungsangst zu kämpfen: Er hat ununterbrochen geheult, Türrahmen zerkaut und ist nervös hin- und hergelaufen, sobald er allein war. Beagle sind geborene Rudeltiere mit viel Energie und einem starken Drang, sich lautstark mitzuteilen, was sie besonders anfällig für Trennungsangst macht.
Während unserer Beratung über die Conbun-App haben wir eine feste Routine für Johnny entwickelt:
Desensibilisierung von Auslösern: Wir haben geübt, den Schlüssel in die Hand zu nehmen oder die Türklinke zu berühren, ohne die Wohnung zu verlassen. So wird die Verknüpfung zwischen diesen Reizen und der Panik gelöst.
Geistige Auslastung: Wir haben den normalen Napf gegen Futterrätsel und Schleckmatten getauscht, die er direkt vor dem Gehen bekommt.
Schrittweise Unabhängigkeit: Wir haben ganz kurze Abwesenheiten von nur 2 Minuten geübt und die Zeit erst verlängert, wenn er entspannt blieb.
Auslastung vorab: Eine ordentliche 30-minütige Schnüffelrunde vor dem Verlassen des Hauses, um überschüssige Energie abzubauen.
Innerhalb von drei Wochen hat Johnny riesige Fortschritte gemacht: Statt panisch zu jaulen, ruht er sich jetzt entspannt mit seinem Lieblings-Kauspielzeug aus.
Hatte von euch auch schon mal jemand Probleme mit Trennungsangst beim Beagle? Welche Strategien haben bei dir am besten funktioniert? Schreib deine Erfahrungen gerne hier unten in die Kommentare!