Hunde können echt subtil sein, wenn sie gestresst sind. Deshalb ist es manchmal gar nicht so einfach zu checken, was sie uns eigentlich sagen wollen. Ein paar Anzeichen, über die oft gesprochen wird, sind zum Beispiel eine eingezogene oder gesenkte Rute, angelegte Ohren, häufiges Lefzenlecken oder Gähnen, Blickkontakt vermeiden, Hin- und Herlaufen, Verstecken oder wenn sie plötzlich ganz still werden. Auch wenn sich das Bellen oder Winseln verändert, sollte man mal genauer hinschauen.
Ich finde es wichtig, dass man ein Verhalten nie isoliert betrachtet. Wenn ein Hund gähnt, heißt das zum Beispiel nicht automatisch, dass er Stress hat. Es macht viel mehr Sinn, sich das Umfeld anzusehen und zu schauen, ob mehrere Verhaltensweisen gleichzeitig auftreten. Veränderungen im Alltag, Besuch, laute Geräusche, Reisen oder eine fremde Umgebung können das Verhalten eines Hundes massiv beeinflussen.
Für Hunde, die nervös wirken, kann es schon viel bringen, wenn der Tagesablauf vorhersehbar bleibt und sie einen ruhigen Rückzugsort haben. Regelmäßige Bewegung, Beschäftigung und positive Verstärkung helfen auch dabei, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Manche Besitzer probieren auch Nahrungsergänzungsmittel wie Beruhigungs-Leckerlis bei Angst aus, während allgemeine Unterstützung wie Multivitamin-Leckerlis für Hunde als Teil der täglichen Pflege in Frage kommen.
Mich würde mal interessieren, wie das bei anderen Hundebesitzern ist: Welche Veränderungen in der Körpersprache bemerkst du zuerst, wenn dein Hund Stress hat, und was hilft ihm am besten, wieder runterzukommen?