Hallo zusammen,
ich schreibe hier, weil ich mir gerade ein paar Fragen wegen meiner Hündin stelle.
Kurz zum Hintergrund: Sie ist eine 5 Jahre alte Griffon-Hündin, die wir vor etwas mehr als 3 Wochen aus dem Tierheim adoptiert haben.
Vor gut einem Monat hat das Tierheim sie über einen Partner-Tierarzt kastrieren lassen.
Seit ein paar Tagen zeigt sie jetzt aber Anzeichen, die total nach Läufigkeit aussehen: die Vulva ist geschwollen, sie blutet dort, und auch ihr ganzes Verhalten und die Körpersprache passen dazu.
Ich war am Mittwoch mit ihr beim Tierarzt, der eher auf eine Blasenentzündung oder Nierensteine tippt, aber nicht an eine Läufigkeit glaubt.
Wir haben dann Mittwochabend mit den Antibiotika angefangen.
Seit zwei Tagen verhält sich mein anderer Hund (ein unkastrierter Rüde) ihr gegenüber aber total anders. Er klebt förmlich an ihr und sie hat ihn vor zwei Tagen zweimal richtig deutlich weggeschnappt – das hat sie vorher noch nie gemacht, seit sie bei uns ist.
Heute hat sie immer noch Ausfluss, allerdings nicht mehr blutig.
Ich bin mir bei der Diagnose vom Tierarzt echt unsicher, obwohl ich ihm eigentlich vertraue.
Trotz der (noch frischen) Kastration sieht das für mich einfach eins zu eins wie eine Läufigkeit aus. Echt seltsam.
Seit heute Morgen zieht sie sich eher zurück, scheint aber keine Schmerzen oder Fieber zu haben.
Meine Frage an euch: Hat das schon mal jemand erlebt? Kann es sein, dass sie so kurz nach der Kastration noch läufig wird (vielleicht wegen Hormonresten, die erst noch abgebaut werden müssen)? Könnte die Ovarektomie vielleicht unvollständig gewesen sein? Und wenn ja, kann das trotz Kastration eine Läufigkeit auslösen?
Ich warte jetzt noch ein bisschen ab, bevor ich den Tierarzt nochmal kontaktiere.
Danke schon mal für eure Rückmeldungen!
Schönen Sonntag noch!