Perinealhernie? Hat jemand Erfahrungen?

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Hallo zusammen!

 

Ich schreibe euch, weil ich auf der Suche nach Erfahrungsberichten von Leuten bin, deren Hund wegen einer Perinealhernie (Dammbruch) operiert werden musste.

 

Mein Schäferhund Juke ist 9 Jahre alt und seit einigen Monaten hat er Probleme beim Kotabsatz – er schreit dabei richtig vor Schmerzen. 
 

Beim ersten Mal hat die Tierärztin ihm Cortison verschrieben, was auch echt gut gewirkt hat. Aber sobald wir damit aufhören, geht das Ganze wieder von vorne los.

 

Diesen Dienstag war ich wieder beim Tierarzt, weil er so Schmerzen hatte und beim Geschäftmachen wieder geschrien hat. Die Ärztin meinte, wir sollten die OP unbedingt vermeiden, da sie nicht ohne ist. Als sie dann wieder von Cortison anfing, habe ich sie gefragt, ob das auf Dauer nicht schädlich sein kann. Daraufhin hat sie mir stattdessen ähnliche Medikamente mitgegeben.

 

Aber trotz allem fängt mein Schäferhund schon wieder an zu schreien, wenn er mal muss.

 

Zur Info: Er ist kastriert. 

Am Dienstag wurde auch ein Blutbild gemacht, um die Leberwerte und so weiter zu checken, und da ist alles top.

Ist die OP in seinem Alter sehr riskant? Was kann im schlimmsten Fall passieren? Ich habe oft gelesen, dass man bei einem Misserfolg noch einmal operieren muss.

 

Wenn ihr irgendwelche Erfahrungen für mich habt, wäre ich euch echt dankbar.

 

Danke schon mal im Voraus!

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14 Antworten
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    Noch mehr Erfahrungsberichte bitte?

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    Welche Folgen kann die OP denn haben? Sehr schlimme? 
    ps: Er hat keine Herzprobleme.

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    Leider raten sie mir jetzt doch zur OP. Was ich aber nicht verstehe: Als ich am Dienstag mit meinem Schäferhund beim Tierarzt war, meinte sie noch, dass lebenslanges Kortison weniger riskant wäre als eine Operation, vor allem wegen seinem Alter.

    Und dann ändert sie plötzlich ihre Meinung und verschreibt Behandlungen, die zwar ähnlich sein sollen, aber sicher weniger bringen als Dermipred (das richtige Kortison).

    Am Donnerstagmorgen hat er dann richtig aufgeschrien, als er versucht hat, im Haus sein Geschäft zu machen. Ich bin direkt wieder hin, hab aber nur die Sprechstundenhilfe erwischt, die die Tierärztin dann angerufen hat, weil sie eigentlich ihren freien Tag hatte.

     

    Danach hieß es, ich soll einfach mit dem weitermachen, was er gerade bekommt. Ich hab sie dann gefragt, ob wir ihm nicht doch das richtige Kortison (Dermipred) geben können, weil das früher echt gut geholfen hat. Aber sie meinte nur, das bringt nichts, weil das, was er aktuell nimmt, quasi dasselbe ist.

     

    Kennt ihr vielleicht diese Medikamente, Fungikonazol und Modulis? Mir wurde gesagt, dass die Kombi aus beiden so ähnlich wie Dermipred wirkt.

    Zur Info: Am Dienstag meinte die Ärztin, dass die Behandlung 4 Monate dauert. Was meint ihr, dauert das lange, bis man eine Wirkung sieht, oder wirkt das normalerweise recht schnell?

    Danke schon mal!

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    Verifizierter Experte
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    Hallo, 

     

    stimmt schon, bei dem Alter und der Größe deines Hundes sollte man eine OP echt vermeiden, wenn es nicht unbedingt sein muss. Ich weiß nicht, ob dein Hund Herzprobleme hat, aber falls ja, wird von einem chirurgischen Eingriff erst recht abgeraten. Das ist eine schwere und auch teure OP. Wenn dein Tierarzt meint, dass die Perinealhernie noch nicht so schlimm ist, dass man operiert werden muss, gibt es auch andere Wege, damit umzugehen. Kortison wird zum Beispiel oft als Entzündungshemmer eingesetzt, allerdings hat das auf lange Sicht negative Auswirkungen auf die Herzfunktion.

     

    Man kann die OP umgehen, wenn der Bruch noch nicht allzu groß ist. Das Ziel ist vor allem, dass dein Hund beim Kotabsetzen nicht so stark pressen muss. Deshalb ist es ratsam, auf ein Futter umzustellen, das den Stuhlgang erleichtert (passendes Trockenfutter), oder Gleitmittel wie Paraffin zu nutzen.

     

    Die Sache ist sehr schmerzhaft, also behalte es gut im Auge, damit es sich nicht verschlimmert. Falls es doch schlimmer wird, muss man die OP dann wohl doch in Betracht ziehen.

     

    Viel Kraft und alles Gute, 

     

    Flavy

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