Chronischer Katzenschnupfen – was hilft wirklich?

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Hallo zusammen, ich habe vor ein paar Monaten zwei Kätzchen adoptiert. Bei einem von beiden wurde mir direkt am Tag der Adoption gesagt, dass er chronischen Katzenschnupfen hat. In den 6 Monaten hatten wir jetzt schon 4 Schübe und jedes Mal gab es Antibiotika. Ich habe es auch schon mit L-Lysin probiert, aber der Erfolg war eher mäßig. Jetzt ist er schon wieder total verschleimt – was kann ich bloß tun? Soll er etwa sein Leben lang Antibiotika nehmen? Ich bin ehrlich gesagt gerade ein bisschen verzweifelt. Er frisst zwar gut, spielt und geht auch raus, aber wenn ich seine verstopfte Nase höre und wie verschleimt er ist, macht mir das trotzdem total Sorgen. Der einzige Pluspunkt ist, dass er FIV-negativ ist. Zu dem ganzen Stress kommt noch dazu, dass die Kosten für die Behandlung langsam echt heftig werden. Danke schon mal für eure Antworten und eure Hilfe!

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1 Antwort
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    Hallo,

    ich kann deinen Stress total verstehen… ich habe so was Ähnliches mit einer Katze mit chronischem Katzenschnupfen durchgemacht, und es stimmt, dass das auf Dauer echt anstrengend ist.

    Erstmal zur Beruhigung: Nein, Antibiotika auf Lebenszeit sind nicht wirklich eine Lösung. Das hilft zwar während der Schübe, aber da die Ursache meistens viral ist, löst es das Grundproblem nicht.

    Mit Lysin ist es dasselbe: Bei manchen Katzen hilft es, bei anderen gar nicht… dein „durchwachsenes“ Ergebnis ist also ziemlich klassisch.

    Was bei mir ein bisschen geholfen hat, war vor allem, die Nase zu entlasten: Inhalieren (am Anfang nur Wasserdampf), die Luft nicht zu trocken halten und Stress so gut wie möglich vermeiden, weil das leicht Rückfälle auslösen kann.

    Dass deine Katze frisst und spielt, ist trotz der Verschleimung schon mal ein sehr gutes Zeichen. Bei chronischem Katzenschnupfen ist das oft so: Man bekommt es nicht ganz weg, aber man kann es stabilisieren.

    Falls die Nase aber wirklich oft zu ist, könnte es sich lohnen, nochmal zum Tierarzt zu gehen, um zu checken, ob nicht noch was anderes dahintersteckt (wie Polypen oder eine chronische Nebenhöhlenentzündung).

    Und mit FIV sind sie natürlich empfindlicher, das könnte also die häufigeren Rückfälle erklären…

    Kopf hoch auf jeden Fall, du machst offensichtlich genau das Richtige.

    Chatzen 🐾

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