Hündin mit glasigen Augen

Womit hat sie das nur verdient?

© Tierschutzverein Minden und Umgebung e.V. / Facebook

Tierschützer in NRW traurig und entsetzt: „Kleines Mädchen, wie gerne hätten wir noch mehr für Dich getan!“

von Leonie Brinkmann•

Das traurige Schicksal einer Hundeomi erschüttert aktuell ganz NRW. Es gibt nichts, was ihren Zustand entschuldigen könnte.

Wer sich dem Schutz der Tiere verschrieben hat, wird immer wieder mit dem tragischen Schicksal einiger Lebewesen konfrontiert, an dem nicht selten der Mensch schuld ist. 

„Tief betroffen“ zeigt sich der Tierschutzverein Minden und Umgebung e. V. vor wenigen Tagen angesichts eines erschütternden Fundes. 

Wer hat dir das angetan?

In der nordrhein-westfälischen Stadt Porta Westfalica wurde eine kleine Hündin im Straßengraben gefunden. Zunächst befürchten die Retter, dass die arme Fellnase angefahren wurde, doch der Besuch beim Tierarzt wirft Zweifel auf. 

Die Hundeomi wiegt gerade einmal 2,2 kg, ihre Hinterbeine sind deformiert - und zwar schon seit Längerem - und ihr Fell ist so verfilzt und voller Kot, dass sie ihr Geschäft nicht mehr verrichten konnte. So erklären die Tierschützer:

„Wir sind geschockt über den Zustand, der hätte erkannt werden können.“

Kein Happy End für die Hundeoma

Gemeinsam mit dem Tierarzt unternehmen die Pfleger alles, um die Hündin zu retten, doch ihr Zustand verschlechtert sich zusehends, sodass ihnen schließlich nichts anderes übrig bleibt, als die Hündin zu erlösen. Auf Facebook schreiben die Tierschützer:

„Kleines Mädchen, wie gerne hätten wir noch mehr für Dich getan! Komm gut über die Regenbogenbrücke!“

Da aufgrund der Verletzungen davon ausgegangen werden muss, dass die Hündin nicht alleine in dem Straßengraben gelandet ist, stellt der Tierschutzverein aktuell Nachforschungen an und hat offenbar schon einige Hinweise erhalten. 

Wenn tatsächlich die ehemaligen Halter hinter dem Schicksal der armen Maus stecken, hoffen wir, dass sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden. 

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