Zugemüllter Pferdestall
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Kinder machen grauenhaften Fund im Schuppen: Retter erleben die nächste böse Überraschung

von Stefanie Gräf•

Zwei Mädchen machen in einem Verschlag eine erschütternde Entdeckung. Tierschützer schlagen Alarm – doch dann folgt direkt die nächste böse Überraschung.

Es ist der 14. Oktober in Ochtrup, als zwei Mädchen beim Spielen an einer offenen Scheune vorbeikommen und zufällig einen Blick ins Innere werfen. Was sie dort hinter dicken Gitterstäben entdecken, lässt sie sofort zum Telefon greifen!

Ein völlig abgemagerter, entkräfteter Hund sitzt dort isoliert in der Dunkelheit – umringt von Müll, Kot und zahlreichen Ratten. Eines der Mädchen greift daraufhin zum Telefon und alarmiert den Tierschutz.

Selbst erfahrene Tierschützer sind entsetzt!

„Das ist mit das Schlimmste, das ich bislang so erlebt habe“, beschreibt Heike S., Vorsitzende eines Münsteraner Tierschutzvereins, ihren Eindruck gegenüber wa.de. 

Gemeinsam mit ihrem Team macht sich die Tierschützerin ein Bild von der Situation. Und die Beschreibung der Mädchen stimmt: Der Zustand des Hundes ist alarmierend. Die Helfer verständigen umgehend das zuständige Veterinäramt.

Doch statt einer sofortigen Evakuierung des Tieres hinterlassen die Behörden lediglich einen Zettel mit Auflagen für den Halter an der Tür!

„Der wird sterben“

Bei täglichen Kontrollen müssen die Retter mitansehen, wie das Tier immer schwächer wird, kaum noch stehen kann und schließlich an einer eitrigen Augenentzündung erkrankt. „Der wird sterben. Der taumelt nur und dem geht‘s richtig schlecht“, ist der Eindruck von Heike S.

Eine Tierschützerin bietet sogar an, den Vierbeiner bei sich aufzunehmen. Doch der Halter reagiert nach Angaben der Freiwilligen mit einem wütenden Anruf und fordert die Helfer auf, den Verschlag nicht mehr aufzusuchen.

Auch ein Anruf bei der Polizei, um das leidende Tier aus seiner Misere zu befreien, bleibt ohne Erfolg.

Die nächste böse Überraschung

Am 28. Oktober 2026 folgt schließlich die nächste böse Überraschung: Statt die Auflagen zu erfüllen und den Hund zu versorgen, hat der Halter einen elektrischen Zaun um den Verschlag gezogen. 

Den Tierschützern wird damit der direkte Zugang und die Sicht auf das leidende Tier versperrt.

Trotz der behördlichen Hürden und der Absperrung weigert sich das Team, das Handtuch zu werfen. Sie beobachten das Gelände weiter und kämpfen unermüdlich um die behördliche Befreiung des geschwächten Hundes.

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