Hund im Schacht
© Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main / Facebook

Mann geht mit seinem Terrier spazieren: Dann erlebt er seinen schlimmsten Albtraum!

von Stefanie Gräf•

Eben noch läuft der Hund völlig unbeschwert über ein Feld - Sekunden später ist er wie vom Erdboden verschluckt! Was folgt, ist nichts für schwache Nerven.

Donnerstagnachmittag auf den Feldern bei Okriftel nahe Hattersheim (Hessen). Der schwarze Terrier-Mix genießt beim Gassi-Gang seinen Freilauf, schnüffelt an der Seite seines Herrchens neugierig im Gras. Doch dann passiert es!

Von einem Augenblick auf den anderen schlägt die friedliche Stimmung in ein Drama um: Als der Halter sich umblickt, ist der Hund spurlos verschwunden. Kein Bellen, kein Rascheln – die weite Fläche ist plötzlich leer.

Beim Gassi: Hund verschwindet spurlos

Verzweifelt beginnt das Herrchen auf dem Feld nach dem Vierbeiner zu suchen, doch der bleibt unauffindbar. Was er nicht ahnt: Sein Hund ist in eine auf den ersten Blick nicht sichtbare Falle geraten...

Versteckt in einem dichten, zugewachsenen Gebüsch klafft beim Feld ein offener Schacht  - vier Meter tief! Der Terrier ist beim Erkunden unversehens in das dunkle Loch gestürzt und sitzt dort nun hilflos fest, unfähig, aus eigener Kraft entkommen zu können.

Schließlich wird die Feuerwehr Hattersheim eingeschaltet. Die Einsatzkräfte machen sich daran, den verschwundenen Vierbeiner aufzuspüren. Und tatsächlich: Sie entdecken den Terrier. 

Jetzt wird das Ausmaß der Gefahr erst richtig sichtbar: Der Sturz hätte fatal enden können, denn in den engen Schacht ragten mehrere scharfe Metallstreben. Der Hund hatte jedoch gewaltiges Glück im Unglück und verfehlte diese beim freien Fall knapp.

Schwierige Rettungsaktion beginnt

Über eine Stunde dauert die nun folgende aufwendige Rettungsaktion am Gestrüpp. Auch Spezialkräfte der Tierrettung werden zur Unterstützung hinzugezogen.

Schließlich gelingt es den Helfern, mithilfe einer Teleskopleiter in die Tiefe vorzudringen und den Terrier-Mix gesichert nach oben zu ziehen. 

Das Tier übersteht den Sturz aus vier Metern Höhe wie durch ein Wunder unversehrt – ein glimpflicher Ausgang eines Ausflugs, den der Hundehalter vermutlich so schnell nicht vergessen wird.

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