Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Beobachtung. Am 15. Oktober 2026 bemerken die Halter einer grau-weißen Freigängerkatze in Waldauerbach, einem Ortsteil von Mudau im Neckar-Odenwald-Kreis, dass sich ihr Tier anders verhält als sonst.
Die Halter lassen ihre Kätzchen daraufhin vorsichtshalber tierärztlich untersuchen. Was dabei herauskommt, dürfte wohl niemand erwartet haben.
Beim Tierarzt kommt die Wahrheit ans Licht
Denn die Untersuchung bringt etwas ans Licht, das weit über eine gewöhnliche Verletzung hinausgeht. Im Körper der Katze steckt ein Fremdkörper – und der lässt kaum Zweifel daran, was dem Tier zugestoßen ist.
Es handelt sich um ein sogenanntes Diabolo-Geschoss, wie es aus Luftdruckwaffen abgefeuert wird...
Jemand hat auf die Katze geschossen! Während das Tier draußen unterwegs war, muss ein bislang Unbekannter die Waffe auf den Freigänger gerichtet haben. Wann genau das geschah, ist nicht bekannt.
Der Vorfall hat schlimme Folgen
Die Verletzung ist schwerwiegend. Das Geschoss muss bei einer Operation aus dem Körper des Tieres entfernt werden.
Wie es der Katze inzwischen geht, ist nicht bekannt. Auch wer für den Angriff verantwortlich ist und weshalb er auf das Tier geschossen hat, ist laut Rhein-Neckar-Zeitung am 27. Oktober 2026 bislang noch nicht geklärt.
Im Netz kocht die Wut hoch
Auf Facebook sorgt die Nachricht für heftige Reaktionen. Zahlreiche Nutzer zeigen sich entsetzt über die Gewalt gegen das wehrlose Tier.
„Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen könnte wenn ich sowas lese“, kommentiert ein Nutzer. Ein anderer schreibt: „Viele sind mittlerweile so verroht, is schon richtig ekelhaft.“
In einem weiteren Kommentar wird die These aufgestellt, dass sich derart brutale Übergriffe auf Haustiere und insbesondere Katzen derzeit häufen würden.
Die Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht nun Zeugen, die Hinweise auf den bislang unbekannten Verantwortlichen geben können.