Schwarze Katze an Halloween

Schwarze Katze

© KRIACHKO OLEKSII Shuteterstock

Halloween: Sind schwarze Katzen im Oktober wirklich in Gefahr?

von Elodie Carpentier•

Halloween bringt schwarze Katzen ins Rampenlicht. Doch manche Tierheime stoppen die Vermittlung im Oktober. Das hat Folgen.

Vor dem 31. Oktober tauchen überall Hexen, Kürbisse und schwarze Samtpfoten in den sozialen Medien auf. Auch in den Geschäften sieht man diese typischen Motive jetzt sehr häufig.

Hinter diesem beliebten Brauchtum verbirgt sich eine große Herausforderung für den Tierschutz. Früher verbanden die Menschen diese Tiere mit Hexerei und glaubten an ein Unglück. Heute ist dieser Aberglaube zwar veraltet, aber örtliche Tierheime tun sich bei der Vermittlung weiterhin schwer.

Schwarze Katzen warten länger im Tierheim

Die Zahlen der Website PetHelpful zeigen ein klares Bild. Eine schwarze Katze verbringt deutlich mehr Zeit in einer Auffangstation als ein helles Tier. Der Unterschied beträgt oft zwischen 24 und 40 Prozent.

Manche Organisationen stoppen deshalb die Vermittlung für den gesamten Monat Oktober. Sie wollen verhindern, dass die Samtpfoten als Deko dienen oder Leiden erfahren.

Warum der Vermittlungsstopp Probleme bringt

Der Tierarzt Dr. Adamo hält diese Maßnahme für kontraproduktiv. Wenn Tierheime die Vermittlung einen Monat lang sperren, verschärft das den Platzmangel. In manchen Einrichtungen führt dieser Engpass im schlimmsten Fall zu Euthanasien.

Der Experte betont noch einen weiteren wichtigen Punkt. Die Pause verstärkt den Mythos einer angeblichen Gefahr durch diese Tiere. Das schreckt künftige Katzenhalter und Katzenhalterinnen nur unnötig ab.

Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz

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