In den schottischen Highlands findet der Umweltschutz eine ungewöhnliche Helferin. Die sechsjährige Labrador-Hündin Sgiath erhält eine renommierte Auszeichnung des Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW). Bei den 26. Animal Action Awards wird sie für ihren Einsatz geehrt.
Sie durchsucht die Küsten nach der invasiven Seescheiden-Art Didemnum vexillum. Diese wird auch als „Meeres-Erbrochenes“ bezeichnet und gefährdet die Artenvielfalt sowie die örtliche Wirtschaft.
Erstaunlicher Geruchssinn im Einsatz
Ursprünglich bildet die Hundehalterin Dr. Texa Sim das Tier für die Bergrettung aus. Die Wissenschaftlerin staunt über den Geruchssinn und möchte die Hündin im Meeresschutz einsetzen.
„Niemand wusste genau, ob Hunde ein solches Problem im Meer lösen können“, erklärt die Forscherin der BBC. Das kleine Testprojekt übertrifft schließlich alle ihre Erwartungen.
Ein großer Erfolg für den Umweltschutz
Die jahrelange Arbeit führt schließlich zum Erfolg. „Es ist fantastisch, dass Sgiath diesen verdienten Preis bekommt“, freut sich Dr. Martyn Kurr, Meeresbiologe an der Universität Bangor. Er blickt voller Vorfreude auf künftige Projekte mit Spürhunden.
Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz