In einem Klassenzimmer an der örtlichen Schule in Brignoles (Frankreich) herrscht an diesem Donnerstag eine ungewöhnliche Atmosphäre. Während einige Jugendliche gemeinsam lernen, läuft ein besonderer Begleiter ruhig durch den Raum.
Der fünfjährige Mischling namens Balto ist eine Kreuzung aus Tervueren und Mallorca-Schäferhund. Er nimmt aktiv an der tiergestützten Pädagogik der Schule teil. Für Mädchen wie Émilie oder Emmy wirkt die Anwesenheit des Vierbeiners wie ein wahrer Balsam. Sobald sich das Tier für Streicheleinheiten nähert, verschwinden alle Sorgen.
Eine Oase der Ruhe im Schulalltag
Hinter diesem liebevollen Projekt steht die Spanischlehrerin Marie-Christine Laussucq. Sie unterrichtet seit vielen Jahren an der Einrichtung und arbeitet mit der Hundetrainerin Astrid Contessa zusammen. Das Angebot richtet sich an zwölf Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten. Zweimal im Monat verbringen die Jugendlichen ihre Mittagspause mit dem Hund.
Wie die Zeitung Nice-Matin berichtet, geht es nicht nur um eine reine Pause. Das wohlwollende Klima hilft den Jugendlichen beim Lesen, Schreiben und Rechnen ohne Angst vor Bewertung. Der Vierbeiner schenkt sofortige Ruhe und hilft den Teenagern, sich frei auszudrücken.
Sichtbare Fortschritte und strahlende Gesichter
Die positiven Auswirkungen lassen nicht lange auf sich warten. Die Trainerin Astrid Contessa freut sich über die strahlenden Gesichter bei der Ankunft des Hundes. Eine sehr zurückhaltende Schülerin findet durch den Kontakt zum Tier sofort ihre Freude an der Kommunikation zurück.
Auch die Familien zeigen sich tief berührt über die Entwicklung ihrer Kinder. Manche Eltern beobachten mit Freude, wie der Nachwuchs morgens wieder gerne zur Schule geht. Die Jugendlichen hängen am Ende jeder Stunde kleine Dankesbriefe an Baltos Geschirr. Das Pädagogenteam möchte diese wertvollen Begegnungen deshalb dauerhaft fortführen.
Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz