Ein kranker Hund und sein Magen-Röntgenbild
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Labradoodle frisst nicht mehr: Röntgenbild enthüllt fast 100 Gegenstände im Magen

von Elise Petter•

Malcolm ist apathisch und frisst nicht mehr. Seine Hundehalter ahnen nicht, welch langes Geheimnis der Labradoodle verbirgt.

Malcolm ist ein gewöhnlich sehr verspielter, siebenjähriger Labradoodle. Plötzlich wird der Rüde apathisch, verweigert das Futter und übergibt sich ständig. Sein Halter Joel Harper erkennt sofort, dass schnelle Hilfe nötig ist. Der Kinderbuchautor bringt seinen Vierbeiner in Frankreich umgehend in die örtliche Tierklinik. Dort stellen Tierärztinnen und Tierärzte bereits ein gefährlich hohes Fieber fest.

Ein Röntgenbild offenbart rasch seltsame, verstrickte Formen im Bauch des Hundes. Zunächst kann niemand im medizinischen Team die Strukturen genau identifizieren. Die Fachleute vermuten zuerst verschluckte Kopfhörer, wie Harper gegenüber The Dodo berichtet. Der Hundehalter denkt eher an ein Springseil oder eine Angelrute. In jedem Fall muss das Objekt sofort operativ entfernt werden.

Bis zu 100 Haargummis im Magen

Nach dem Eingriff löst sich das Rätsel schließlich auf. Malcolm hat zwischen 75 und 100 Haargummis verschluckt. Die gesamte Familie ist völlig sprachlos. Niemand hat den Rüden jemals beim Kauen erwischt oder Reste im Garten entdeckt. Harper vermutet nun, dass sein Liebling die Gummis schon seit Jahren heimlich frisst.

Ein einziges Haargummi wandert jedoch weiter in den Darm. Dort zerfasert das Material und verursacht eine lebensgefährliche Sepsis. Der Patient muss deshalb ein zweites Mal operiert werden.

Dreieinhalb Wochen langer Überlebenskampf

Der Vierbeiner verbleibt dreieinhalb Wochen in der Klinik und liegt zeitweise auf der Intensivstation. Mehrmals warnt das Veterinärteam die Familie vor dem Schlimmsten. Die Hundehalter starten daraufhin eine Spendenaktion auf GoFundMe, um die Behandlung zu finanzieren. Vor einem dritten Eingriff fragt Harper ehrlich nach den Schmerzen seines Tieres. Die Antwort gibt den Haltern neuen Mut.

In seiner dreißigjährigen Laufbahn hat der Tierarzt noch nie so einen tapferen Patienten gesehen. Trotz der starken Schmerzen hört der Schwanz des Hundes niemals auf zu wedeln. Das Tier kämpft sich zurück ins Leben und darf endlich nach Hause. Seine Halterin Marielle Enzo freut sich riesig, denn der Rüde tollt wieder wie ein Welpe herum.

Wichtige Warnzeichen für Hundehalter

Apathie, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Fieber sind deutliche Warnsignale. Wenn du solche Symptome bei deinem Hund bemerkst, solltest du sofort eine Tierarztpraxis aufsuchen. Das gilt besonders dann, wenn der Verdacht besteht, dass dein Vierbeiner etwas verschluckt hat. Kleine Alltagsgegenstände wie Haargummis gehören deshalb immer an einen sicheren Ort.

Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz

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