Manfred Meisel und sein Lokal "Bierkönig"
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„Bierkönig“-Mord: Fast 30 Jahre später rücken plötzlich fünf Hunde ins Zentrum der Ermittlungen!

von Stefanie Gräf•

Gleich fünf ausgebildete Wachhunde schlagen nicht an, als auf Mallorca drei Menschen ermordet werden. Fast 30 Jahre später wird Überraschendes bekannt.

Es ist eines der rätselhaftesten Verbrechen Mallorcas. Drei Menschen werden auf einer Finca erschossen. Doch etwas passt bis heute nicht zusammen: Auf dem Grundstück leben fünf ausgebildete Wachhunde - aber im entscheidenden Moment schlägt nicht einer von ihnen Alarm. 

Am 7. Oktober 2026 beschäftigte sich die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… International“ erneut mit dem ungelösten Mordfall. Fast 29 Jahre nach der Tat hoffen die Ermittler, durch die Fernsehausstrahlung bislang unbekannte Zeugen zu erreichen. Und tatsächlich kommt Bewegung in den Fall - auch im Hinblick auf die Wachhunde-Frage!

Aktenzeichen xy: Neues zum „Bierkönig-Mord“

In der Nacht zum 12. November 1997 geschieht auf einer Finca bei S’Aranjassa auf Mallorca ein schreckliches Verbrechen. Der deutsche Gastronom Manfred Meisel, Betreiber des berühmten „Bierkönigs“, sein achtjähriger Sohn Patrick und die Tierpflegerin Claudia Leisten werden an diesem Abend erschossen.

Auf dem Anwesen leben damals auch fünf Belgische Schäferhunde. Die Tiere sind gut ausgebildete Wachhunde und sollen das Grundstück schützen. 

Doch ausgerechnet in jener Nacht, in der mindestens ein Täter auf das Gelände gelangt, schlagen die Hunde offenbar nicht an. Warum? Diese Frage beschäftigt die Ermittler bis heute. Jetzt gibt es eine neue Erklärung für ihr ungewöhnliches Verhalten. Und die hat es in sich! 

Bierkönig-Mord: Was war mit den Wachhunden?

Im Anschluss an die aktuelle Sendung von „Aktenzeichen XY… International“  gehen mehr als 100 neue Hinweise zum Mordfall ein. Einige davon stammen offenbar sogar von Menschen aus dem damaligen Umfeld des ermordeten „Bierkönigs“. Aber auch in Bezug auf die Wachhunde gibt es interessante Neuigkeiten! 

Schön länger steht eine Vermutung im Raum: Könnte der Täter jemand gewesen sein, den die Hunde bereits kannten? Rudi Cerne, Moderator der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… International“, griff diese Möglichkeit gegenüber dem „Mallorca Magazin“ auf. Vielleicht sei jemand auf die Finca gekommen, dem die Tiere vertrauten.

Doch inzwischen gibt es einen weiteren Verdacht. Und der wirft ein völlig neues Licht auf das rätselhafte Verhalten der fünf Vierbeiner.

Berichte über auffällige Beobachtungen

Gegenüber dem „Mallorca Magazin“ erklärt Oberstaatsanwalt Dominik Mies am 8. Oktober 2026, dass neue Hinweise zu den Wachhunden vorliegen.

Demnach könnten die Tiere mit Narkosemitteln außer Gefecht gesetzt worden sein. Zeugen hätten berichtet, dass die Hunde später auffallend schläfrig gewirkt hätten. Wurden die fünf Schäferhunde also gezielt betäubt, damit sie niemanden am Betreten des Grundstücks hindern konnten?

Bewiesen ist das bislang nicht. Doch die Aussagen könnten erklären, weshalb die eigentlich wachsamen Tiere keinen Alarm auslösten. Gerade ihr ungewöhnliches Verhalten könnte ein wichtiger Baustein bei der Aufklärung des Verbrechens sein.

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