Die beiden Katzen Gary und Shaggy sind Geschwister. Tierärzte diagnostizieren bei den Stubentigern nun das seltene Marfan-Syndrom. Dies ist eine absolute Premiere bei Hauskatzen.
Wie das Portal People unter Berufung auf die Fachzeitschrift Scientific Reports berichtet, handelt es sich hierbei um eine Erbkrankheit. Beim Menschen schädigt diese genetische Störung das Bindegewebe. Davon sind meistens die Augen, Knochen und Blutgefäße betroffen. Erkrankte Personen haben oft extrem lange Arme und Beine. Zudem leiden sie häufig unter starker Kurzsichtigkeit oder Fehlstellungen der Wirbelsäule.
Neue Erkenntnisse helfen Tierärzten
Die aufmerksamen Katzenhalter bemerken zuerst die ungewöhnlich langen Beine ihrer Lieblinge. Ihre Beobachtungen teilen sie daraufhin mit der Wissenschaft. Erst diese Hinweise ermöglichen den Forschenden die richtige Diagnose.
Bei den Untersuchungen entdecken die Experten eine genetische Besonderheit. Beide Samtpfoten tragen zwei veränderte Kopien des verantwortlichen Gens in sich. Diese Erbanlage haben sie von ihren Elterntieren übernommen.
Bessere Diagnose im Praxisalltag
Mit diesen neuen Erkenntnissen wollen die Forschenden der US-Universität Cornell die Tiermedizin unterstützen. Tierärzte können die Krankheit bei Katzen in Zukunft viel schneller erkennen und behandeln. Das Wissen erleichtert die Diagnose im Praxisalltag erheblich.
Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz