Mann  mit Labrador beim Bergsteigen
© KI / ChatGPT (Symbolbild)

Junger Mann verunglückt am Berg: Was sein Hund in der Nacht tut, geht unter die Haut!

von Stefanie Gräf•

Ein 21-jähriger Österreicher verschwindet beim Aufstieg am Dachsteingletscher. Als die Retter ihn am nächsten Morgen finden, wird es hochemotional!

Am Donnerstag, den 1. Oktober 2026, nimmt ein ambitionierter Aufstieg in die alpine Bergwelt eine dramatische Wendung: Ein 21-jähriger Mann ist von Obertraun aus in Richtung des Dachsteingletschers unterwegs. 

Die Tour verläuft zunächst ohne Zwischenfälle, doch plötzlich reißt der Kontakt zu seiner Lebensgefährtin im Tal vollständig ab. Als auch Stunden später jedes Lebenszeichen fehlt, wächst die Sorge zur Gewissheit: Am Berg muss etwas Schreckliches passiert sein!

20-Meter-Sturz in die Tiefe

Am östlichen Rand des sogenannten „Großen Roten Grabens“ geschieht das Unglück. Der junge Wanderer verliert auf dem steilen Pfad den Halt und stürzt rund 20 Meter tief über Felsblöcke ab.

Durch den harten Aufprall zieht er sich schwere Verletzungen zu und bleibt bewegungsunfähig im unwegsamen Gelände liegen. Die Dunkelheit bricht über die Bergwelt herein, und die Temperaturen im felsigen Areal sinken drastisch. 

Hilflos ist der Verunglückte der eisigen Bergnacht ausgeliefert – doch er ist in dieser ausweglosen Lage zum Glück nicht allein!

Treuer Schutzschild in der Finsternis

Sein Labrador weicht dem verletzten Herrchen nach dem Absturz nicht eine Sekunde von der Seite. Während die Stunden in der Finsternis verstreichen, hält das Tier ununterbrochen Wache neben dem Reglosen. 

Um den Mann vor dem drohenden Erfrieren zu schützen, legt sich der Hund schließlich eng an seinen Halter und spendet ihm über die gesamte Nacht hinweg lebensrettende Körperwärme.

Schnappschuss als Rettungsanker

Im Morgengrauen läuft im Tal eine großangelegte Suchaktion an. Den entscheidenden Durchbruch bringen Fotos, die der Verunglückte kurz vor dem Absturz über sein Smartphone verschickt hat. Ortskundige Retter analysieren die Aufnahmen und können den Aufenthaltsbereich tief im Graben präzise eingrenzen.

Wenig später erreichen die ersten Suchtrupps das schwer zugängliche Gelände und stoßen auf die bewegende Szene: Der treue Vierbeiner bewacht sein Herrchen noch immer aufmerksam. Nachdem die Retter das Tier behutsam beruhigen und sichern, beginnt die Erstversorgung des Schwerverletzten. 

Per Notarzthubschrauber und Spezialtau wird der 21-Jährige schließlich aus der Felsspalte geborgen und ins Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck geflogen, während sein tierischer Lebensretter sicher ins Tal begleitet wird.

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