Es ist noch früh an diesem Morgen gegen viertel nach sieben. Die Luft fühlt sich angenehm frisch an.
Die Menschen von Gigi möchten die Hündin vor der großen Hitze ausführen. Eine extreme Hitzewelle belastet die Region seit Tagen.
Eine schnelle Abkühlung im See
Der Hundehalter erlaubt dem Tier ein kurzes Bad im kühlen Nass. Er geht selbst mit ins Wasser. Nach der Erfrischung folgt jedoch der große Schock für den Mann.
Zwei örtliche Polizisten erwarten ihn bereits am Ufer. Sie stellen eine Strafe von 400 Franken aus, weil Hunde hier verboten sind und die Leine fehlt. Dazu kommen 100 Franken Gebühren. Das macht insgesamt 500 Franken für das kurze Bad bei Hitzewelle.
Protest gegen das Bußgeld
In Genf (Schweiz) sind die Regeln sehr streng. Vierbeiner dürfen nur an speziell gekennzeichneten Abschnitten ins Wasser. Gigi und ihre Halter befinden sich an diesem Tag außerhalb dieser erlaubten Zone.
Die Familie der Hündin wehrt sich gegen diesen Strafzettel. Während Gigi im Wasser ist, befindet sich niemand sonst am Strand. Sie fordern, dass Tiere bei extremer Hitze eine Möglichkeit zum Abkühlen brauchen.
Tierschützer schlagen eigene Zonen für Vierbeiner vor. Auch feste Badezeiten könnten eine gute Lösung sein. Was denkst du über diese Situation?
Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz