Wenn du in letzter Zeit in den sozialen Medien unterwegs bist, hast du bestimmt diese lustigen Videos gesehen. Viele Katzenhalter teilen Aufnahmen, in denen ihre Vierbeiner völlig gebannt vor dem Fernseher sitzen. Sie liegen entspannt auf dem Sofa und starren mit großen Augen auf den Bildschirm.
Der Grund für dieses amüsante Phänomen ist die kurze Animationsserie *Sealook* auf *Netflix*. In dieser Serie gibt es keine menschlichen Dialoge. Stattdessen bewegen sich bunte Robben durch die Arktis, machen lustige Geräusche und rutschen über das Eis.
Die Erklärung des Tierarztes: Eine Frage des Instinkts
Doch warum lieben unsere Haustiere diese Serie so sehr? Wie das französische Medium *20 Minutes* berichtet, liegt die Ursache in ihren Genen. Die schnellen und unvorhersehbaren Bewegungen der Robben erinnern die Katzen an echte Beutetiere.
Der Tierarzt Sylvain Hawawini bestätigt diese Vermutung. Die animierten Figuren wecken den Jagdinstinkt der Stubentiger. Bequem auf dem Sofa liegend beobachten die Tiere jede Bewegung ganz genau.
Ein lustiger Zeitvertreib, aber bitte in Maßen
Die gebannten Katzen sind zwar sehr niedlich, doch Experten mahnen zur Vorsicht. Der Fernseher kann den Vierbeiner zwar kurzzeitig beschäftigen. Er darf aber das gemeinsame Spielen mit dem Menschen nicht ersetzen. Diese Interaktion ist für das Wohlbefinden der Tiere unverzichtbar.
Wenn Katzen zu lange vor dem Bildschirm sitzen, kann das Frustration auslösen. Sie können die virtuelle Beute schließlich nicht fangen. Auch die Lautstärke ist wichtig, da die Samtpfoten ein sehr empfindliches Gehör haben. Ein kurzer Fernsehspaß ist also völlig in Ordnung, sollte aber eine Ausnahme bleiben.
Dieser Artikel wurde von der Wamiz-Website erstellt und übersetzt. FR von künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion geprüft