Hündin bewacht Stelle im Wald
© KI / ChatGPT (Symbolbild)

Sie wich nicht von der Stelle: Was die kleine Hündin im Wald beschützte, bricht allen das Herz

von Stefanie Gräf•

Eine Frau verschwindet nach einem Spaziergang mit ihrer Hündin Luna. Zehn Tage später spielt ausgerechnet die bei der Suche eine entscheidende Rolle.

Ein Ausflug in die Natur mit dem eigenen Vierbeiner gehört für viele Tierhalter zu den entspanntesten Momenten des Tages. So auch für das 39-jährige russische Model Natalia Bozhuk und ihre Spaniel-Hündin Luna.

Doch am 17. Juli nimmt die gwohnte Gassi-Runde in einem Moskauer Waldgebiet eine verhängnisvolle Wendung! Was genau während des Spaziergangs geschah, ist zunächst unklar. Zehn Tage später kommt die schreckliche Wahrheit ans Tageslicht.

Ex-Schönheitskönigin spurlos verschwunden!

Als die 39-Jährige Ex-Schönheitkönigin anschließend weder auf Anrufe noch auf Nachrichten reagiert, schlägt ihre Verwandtschaft Alarm. Tagelang herrscht beklemmende Ungewissheit, während Suchmannschaften den weitläufigen Forst durchkämmen.

Schließlich kommt heraus, dass es kurz vor Natalias Verschwinden eine Auseinandersetzung zwischen ihr und einer Internetbekanntschaft gegeben haben soll. Das Model hatte den 44-jährigen Pawel K. erst wenige Monate zuvor kennengelernt. 

Luna bewacht eine Stelle im Wald

Zehn Tage nach dem spurlosen Verschwinden der Frau am 27. Juli richtet sich die Aufmerksamkeit der Suchmannschaften auf ein Waldgebiet bei Moskau. Und dort spielt plötzlich ausgerechnet die kleine Hündin der Vermissten eine wichtige Rolle.

Die Einsatzkräfte nehmen Luna mit in den Wald und folgen ihr - in der Hoffnung, dass die dank ihrer feinen Nase etwas aufspürt, das mit ihrem Frauchen in Zusammenhang steht. Doch auf das, was dann folgt, ist niemand vorbereitet.

Die kleine Hündin Luna verharrt an einer Stelle mitten im Wald und denkt gar nicht mehr daran, den Ort zu verlassen!

Hündin findet ihr ermordetes Frauchen

An genau diesem Ort machen die Helfer schließlich eine entsetzliche Entdeckung: Sie finden die in Säcken verpackten sterblichen Überreste von Lunas Frauchen. 

Untersuchungen ergeben, dass Natalia noch in der Nacht nach ihrem Verschwinden verstarb. Dass sie überhaupt gefunden wurde, ist nur der unerschütterlichen Treue ihrer Hündin zu verdanken, die ihre Halterin acuh über den Tod hinaus nicht im Stich ließ.

Der 44-jährige Täter versuchte unterdessen, sich der Verantwortung zu entziehen. Seine Flucht führte ihn über Tausende Kilometer von Moskau über die Türkei bis nach Nordzypern. 

Dort konnte der Mann schließlich zwei Monate später durch international koordinierte Schritte ausfindig gemacht, festgenommen und zurückgebracht werden, wo er das Geschehen jener Nacht schließlich einräumte.

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