Der Herbst bringt kühlere Tage und das Risiko für einen Hitzeschlag sinkt. Trotzdem müssen Hundehalter aufmerksam bleiben, denn jede Jahreszeit birgt eigene Gefahren. Scherben auf dem Gehweg, Parasiten und typische Herbstfunde lauern nun auf den Wegen.
Laut der Tierärztin Louisa Sidwa aus einer Tierklinik in Rockwall (USA) sind diese neuen Risiken schwer zu erkennen. Oft bemerken Hundehalter die Verletzungen erst, wenn sie bereits Probleme verursachen. Deshalb ist eine kurze Kontrolle nach jedem Spaziergang im Herbst besonders wichtig.
Gefahren unter dem bunten Herbstlaub
Die bunten Blätterhaufen sehen wunderschön aus und laden zum Spielen ein. Sie verstecken jedoch oft Dinge, die die Pfoten oder das Fell deines Hundes verletzen können.
- Eicheln: Ihre harte Schale kann die Zähne beim Kauen beschädigen. Zudem drohen beim Verschlucken Magen-Darm-Probleme oder Erstickungsgefahr.
- Kastanienschalen: Die spitzen Stacheln setzen sich leicht zwischen den Ballen fest. Sie verursachen Schmerzen, Reizungen und tiefe Wunden.
- Tannennadeln: Diese verhalten sich ähnlich wie Kastanienschalen. Sie dringen leicht in die Haut ein und führen zu schmerzhaften Entzündungen.
- Steine und Glasscherben: Sie liegen zwar das ganze Jahr über auf den Wegen. Unter dem feuchten Laub sind sie jedoch besonders schwer zu erkennen.
Eine unbehandelte Pfotenwunde kann sich schnell entzünden. Die Expertin rät dazu, Wege mit dichtem Laub oder Schmutz zu meiden. Das gilt besonders dann, wenn der Untergrund während des Spaziergangs schlecht zu sehen ist.
Die richtige Pfotenpflege nach dem Spaziergang
Glücklicherweise reichen bereits wenige Minuten aus, um deinen Vierbeiner zu schützen. Etabliere am besten eine feste Routine direkt nach der Rückkehr nach Hause.
- Die Pfoten abwischen: Benutze ein Tuch, um groben Schmutz direkt zu entfernen.
- Die Zwischenräume kontrollieren: Untersuche die Ballen und die Zehenzwischenräume gründlich auf Fremdkörper.
- Fremdkörper vorsichtig entfernen: Nutze dafür deine Finger oder eine saubere Pinzette.
- Einen Tierarzt aufsuchen: Gehe in eine Praxis, wenn ein Fremdkörper zu tief in der Haut steckt.
- Die Pfoten gut abtrocknen: Trockene Haut beugt Reizungen vor und schützt die Ballen.
Diese Kontrolle dauert nicht lange, verhindert aber schmerzhafte Komplikationen. So sparst du deinem Tier Schmerzen und dir einen spontanen Besuch in der Praxis. Der Herbst ist eine wunderschöne Jahreszeit für gemeinsame Ausflüge, wenn du diesen einfachen Handgriff beachtest.
Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz