Das soll der Beginn eines unvergesslichen Bergurlaubs werden. Am 8. August verlässt die Familie Versailles (Frankreich), um in die Alpen zu reisen. Mit an Bord ist Chanel, die kleine Katze ihrer Tochter Lola. Gegen 13 Uhr macht die Familie eine Pause auf einem örtlichen Autobahnrastplatz. Sie parken bewusst abseits des Trubels, damit die Samtpfote etwas Ruhe findet.
Beim Verlassen des Autos erschrickt das kleine Tier plötzlich. Es befreit sich aus seinem Geschirr und verschwindet schnell im Gebüsch.
Zehn Tage ununterbrochene Suche
Nach dem Verschwinden ihres Lieblings handelt die Familie sofort. Es kommt für sie nicht infrage, ohne das Tier weiterzufahren. Sie sagen den geplanten Urlaub in den Bergen kurzerhand ab. Die Katzenhalter bleiben direkt auf dem Rastplatz, um nach Chanel zu suchen.
Die Stunden werden zu Tagen, doch ihre Hoffnung bleibt riesig. Sie verteilen Futter sowie getragene Kleidung mit ihrem Geruch rund um den Parkplatz. Es ist für sie undenkbar, das geliebte Tier in einer fremden Umgebung allein zu lassen.
Bedingungslose Liebe für ein Haustier
„Chanel gehört einfach zur Familie“, betonen die Katzenhalter sichtlich bewegt. Ihre große Hingabe rührt viele Reisende auf dem Rastplatz zu Tränen. Im Sommer werden leider oft Tiere ausgesetzt, doch diese Familie zeigt wahre Tierliebe.
Das Leben auf dem Parkplatz ist nach zehn Tagen sehr anstrengend. Trotzdem verliert die Familie aus Frankreich die Hoffnung keineswegs. Sie lauschen weiterhin auf jedes Geräusch, um Chanel endlich wieder in die Arme zu schließen.
Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz