Vor ein paar Jahren ändert sich das Leben von Kim, Bruno und ihrem Sohn an einem Julitag in Agen (Frankreich) schlagartig. Die französische Zeitung La Dépêche berichtet über das dramatische Ereignis. In ihrem Wohnhaus bricht plötzlich ein verheerendes Feuer aus. Da die kleine Familie im obersten Stockwerk wohnt, muss sie sich sofort vor den Flammen retten. Für ihre zwei geliebten Samtpfoten bleibt in der Hektik leider keine Zeit mehr.
Der dichte schwarze Rauch füllt schnell die gesamte Wohnung aus. Kater Bubulle gerät in Panik und springt in seiner Verzweiflung aus dem Fenster im Dachgeschoss. Dieser tiefe Sturz lässt zunächst das Schlimmste für das Überleben des Tieres befürchten.
Eine wunderbare Welle der Hilfsbereitschaft
Zum Glück formiert sich vor Ort sofort eine große Rettungsaktion. Paola, die aufmerksame Betreiberin des nahegelegenen Katzencafés Pawpao, bemerkt den Rauch und läuft sofort zum Unglücksort. Sie sorgt sich sehr um die betroffene Familie. Aus diesem Grund arbeitet sie eng mit den örtlichen Feuerwehrleuten zusammen, um die eingesperrten Katzen zu retten.
Schließlich gelingt es den Rettungskräften, Bubulle zu bergen. Er überlebt den tiefen Sturz wie durch ein Wunder. Paola nimmt den kleinen Überlebenden liebevoll bei sich auf. Sie bringt ihn für die Nacht in ihrem Café in Sicherheit. Danach sucht sie in den umliegenden Straßen nach weiteren vermissten Tieren.
Tränen der Erleichterung und ein wichtiger Appell
Am nächsten Morgen kommen die erleichterten Katzenhalter mit klopfendem Herzen in das Katzencafé. Das Wiedersehen mit ihrem Liebling verläuft äußerst emotional. Kim drückt den Kater fest an sich und weint vor Glück. Trotz des tiefen Sturzes hat das Tier großes Glück. Bubulle hat nur einen abgebrochenen Zahn und eine leichte Verbrennung am Kiefer erlitten. Ein örtlicher Tierarzt untersucht ihn bald darauf gründlich.
Diese dramatische Geschichte nimmt ein gutes Ende. Paola nutzt diesen Anlass für einen wichtigen Rat an alle Katzenhalter. Du solltest dein Haustier unbedingt mit einem Mikrochip oder einer Tätowierung kennzeichnen lassen. Das gilt auch für reine Wohnungskatzen, die das Haus nie verlassen.