Katzen überqueren vor einem Bus die Straße
© KI / ChatGPT (Symbolbild)

Kinder schrien verzweifelt „Stopp!“: Herzlose Tat eines Busfahrers sorgt für Welle der Entrüstung

von Stefanie Gräf

Es ist 13 Uhr, als im Schulbus gellende Schreie ausbrechen. Die Kinder flehen den Fahrer noch entsetzt an zu stoppen, doch der dreht nur das Radio lauter!

Knapp 15 Grundschulkinder sitzen an diesem Tag gegen 13 Uhr im Bus. Sie sind fröhlich, denn die Schule ist für diesen Tag geschafft und sie befinden sich auf dem Heimweg.. Am Steuer des Schulbusses sitzt ein 51-Jähriger. Doch an diesem 26. Oktober 2025 verwandelt sich die friedliche Fahrt in der Gemeinde Marktl (Bayern) schlagartig in ein psychologisches Drama!

Auf der Straße tauchen plötzlich zwei Katzen auf. Der Fahrer hupt. Das eine Tier flüchtet panisch, das andere – ein kleines Jungtier – bleibt starr am Straßenrand sitzen. Was dann folgt, sprengt die Grenzen des Vorstellbaren!

Schulbusfahrer überfährt Katze - mit Absicht!

Anstatt abzubremsen, steuert der Mann gezielt auf das hilflose Wesen zu und spricht einen Satz aus, der den Kindern im Bus das Blut in den Adern gefrieren lässt:

„Die dicke Ratz fahren wir zam.“

Im selben Moment bricht im Bus das nackte Chaos aus. Die Schulkinder begreifen sofort, was droht. Sie schreien gellend „Stopp!“, flehen den Fahrer an, anzuhalten. Doch der Mann ignoriert die verzweifelten Rufe eiskalt. Es gibt einen dumpfen Schlag.

Der blanke Albtraum im Schulbus

Nach einem Wendemanöver versuchen die geschockten Kinder den Fahrer noch einmal zu bewegen, anzuhalten und nach dem verletzten Tier zu sehen. Doch die Reaktion des Mannes ist an Herzlosigkeit kaum zu überbieten: Er geht überhaupt nicht auf die Bitten ein, macht sich stattdessen über die weinenden Kinder lustig. 

Schließlich dreht er sogar noch das Radio laut, um ihre Proteste einfach zu übertönen. Er gibt Gas und fährt davon, als wäre nichts geschehen. Das schwer verletzte Tier bleibt einfach auf dem Asphalt liegen.

Als das "Busabenteuer" für die Kinder an diesem Mittag endet, stürmt ein kleines Mädchen vollkommen aufgelöst, zitternd und unter Tränen nach Hause zu ihrer Mutter. Ein unglücklicher, aber entscheidender Zufall: Die Mutter ist von Beruf Tierärztin. Als sie hört, was gerade vorgefallen ist, zögert sie keine Sekunde. Sie springt ins Auto und rast sofort zum beschriebenen Unfallort.

Kätzchen muss eingeschläfert werden

Am Straßenrand bietet sich der Medizinerin kurz nach der Tat ein Bild des Grauens. Dort liegt ein winziges, gerade einmal 800 Gramm schweres Kätzchen in Seitenlage. Äußerlich ist kein Blut zu sehen, doch die Beine des Tieres bewegen sich noch schwach – ein qualvoller Überlebenskampf. 

Nur wenige Meter entfernt sitzt eine zweite Katze und beobachtet die Szene. Es ist vermutlich die Mutter, die hilflos mitansehen musste, was dem Jungtier angetan wurde.

Die Untersuchung der Tierärztin ist niederschmetternd: Der Körper des Kätzchens ist übersät mit unzähligen Brüchen. Um die brutalen Qualen der kleinen Samtpfote sofort zu beenden, bleibt der Frau keine andere Wahl, als das Tier noch direkt vor Ort an der Straße einzuschläfern.

Schulbusfahrer überfährt absichtlich Katze
Die Kinder kamen danach verstört nach Hause (Halfpont / Shutterstock - Symbolbild)

Jetzt gab es das Urteil

Die Aufregung und das Entsetzen um den Vorfall dauern im Ort noch eine ganze Woche lang an. Doch der Busfahrer denkt gar nicht daran, die Verantwortung zu übernehmen. Im Gegenteil: Er startet ein feiges Ablenkungsmanöver. Gegenüber seinem Arbeitgeber streitet er jeden Vorwurf ab. 

Bei einem persönlichen Treffen geht er sogar so weit, die traumatisierten Kinder als Lügner hinzustellen – sie hätten angeblich nur eine „blühende Fantasie“. Erst durch diese Unverschämtheit schaltet die Mutter die Polizei ein.

Schließlich kam es jetzt, im Juni 2026, zur Gerichtsverhandlung. Um den verängstigten Kindern die traumatische Aussage im Zeugenstand zu ersparen, knickt der Fahrer schließlich ein. Über seinen Anwalt lässt er ausrichten, dass ihm alles leid tue und der Spruch geschmacklos gewesen sei – er habe vom Überfahren angeblich nichts bemerkt.

Doch das Lügenkonstrukt rettet ihn nicht vor den Konsequenzen. Der Richter spricht ein klares Urteil für die Gerechtigkeit für verletzte Katze: Der 51-Jährige wird zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt, ausgesetzt auf drei Jahre Bewährung. Zudem verliert er für drei Monate seinen Führerschein und muss 1.500 Euro Bußgeld an den Kinderschutzbund zahlen. 

Das Urteil ist rechtskräftig – doch der Schock über diesen Oktobertag wird bei den Kindern noch lange nachwirken.

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