Hund im Maisfeld.

Schnüffeln ist erlaubt, aber bitte nicht mehr!

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Achtung: Im Herbst droht für Hunde auf deutschen Feldern ein unterschätztes Risiko

von Stefanie Gräf•

Der Herbst ist da! Wer mit seinem Vierbeiner jetzt an Feldern spazieren geht, braucht Argusaugen und gute Reflexe. Ansonsten wird es schnell brandgefährlich.

Nach dem zurückliegenden Dürresommer ist nun endlich wieder Aufatmen angesagt. Die kühleren Temperaturen sind geradezu perfekt, um ausgedehnte Spaziergänge mit seinem Hund zu unternehmen. Allerdings sollten alle Herrchen und Frauchen ihren vierbeinigen Liebling gut im Blick behalten, denn es droht Gefahr.

Ausgerechnet der Weg an Maisfeldern entlang ist momentan hochbrisant. Derzeit ist die Maisernte bereits in vollem Gange, denn nun sind die Kolben endlich reif und können geerntet werden. Maiskolben sind aber nicht nur ein begehrter Snack bei uns Menschen, sondern auch Hunde lieben es, sich einen Kolben zu schnappen. Doch genau dann ist höchste Vorsicht geboten!

Maiskolben: Die unterschätzte Gefahr

Denn mit dem Maiskolben zu spielen oder ihn womöglich zu fressen, ist hochproblematisch. Lernpfote.de erklärt bei Facebook, wieso das so ist:

„Das Mittelteil des Kolbens ist sehr hart. Der Hund kann ihn nicht verdauen. Dieses Stück kann im Darm verkeilen und zu einer Darmperforation oder zum Darmverschluss führen.“

Ohne eine OP kann dies sogar zum Tod des Hundes führen.

Ratgeber: Mais für Hunde

Für Herrchen und Frauchen, die dazu sagen „Mein Hund frisst die Dinger immer und es ist noch nie was passiert ...", hat Lernpfote.de ebenfalls noch eine Antwort parat. Sie sollten sich freuen, dass sie bislang keine Probleme hatten. Aber dies ist leider keine Garantie für die Zukunft. Deshalb der eindringliche Ratschlag: „Achte darauf, dass dein Hund auf keinen Fall Stücke des Maiskolbens vom Feld oder vom Grill bekommt und frisst!“

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