Sibirische Rassekatzen und das Risiko bei Freigang

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Hallo,

Diese Rassekatzen sind ja wirklich wunderschön und man kann sich bei bestimmten Rassemerkmalen sowie bei der Gesundheit und der guten Grunderziehung der Kitten echt sicher sein. (Das rechtfertigt ja auch zum großen Teil den Preis).

Andererseits habe ich jetzt schon öfter gelesen, dass man solche Katzen lieber nicht frei herumlaufen lassen sollte, sondern sie eher als reine Wohnungskatzen hält oder nur an der Leine rauslässt.

Ich muss zugeben, dass mich das vom Prinzip her echt stört. Eine Katze ist für mich, sogar noch mehr als ein Hund, ein Symbol für Freiheit und ein eigenständiges, wildes Tier. Wenn ich dann das Haus komplett verbarrikadieren müsste (das Grundstück abzusichern ist unmöglich :)) oder sie nur an der Leine in den Garten darf (im Urlaub mache ich das zwar) ...

Naja, da verstehe ich den Sinn dahinter irgendwie nicht so ganz.

Ich hatte schon drei EKH-Katzen, die charakterlich echt top waren, und hatte nie Probleme – selbst bei dem einen, der wohl etwas Norwegische Waldkatze in sich hat und mit jedem total verschmust ist.

Habt ihr dazu Meinungen, Infos oder Erfahrungsberichte für mich? Bitte.

Denn mal ganz abgesehen vom Finanziellen (was ja nicht gerade wenig ist, zumal wir nicht nur eine wollen), möchte ich auf keinen Fall ein Tier verlieren. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie es leidet, wenn es einfach von einem Nachbarn oder Passanten mitgenommen wird.

Und die Sibirer sind einfach wunderschön, wirken robust und sollen ja auch für Allergiker gut sein...

Danke euch schon mal im Voraus!

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13 Antworten
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  • Kirikiri
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    Adoption aus dem Tierheim oder von einer Pflegestelle ist auch super :) Na ja, musst du am Ende selbst wissen! Aber ich wäre an deiner Stelle wegen der Straße trotzdem vorsichtig, selbst mit einem großen Garten ^^

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    War noch nie in einer Wohnung und bin auch nicht mehr zur Miete. Also ich drück mal die Daumen, aber das sollte schon klappen.

    Da ist zwar eine Straße, aber der Garten ist groß.

    Wir durchforsten gerade den Freundeskreis, FB-Gruppen und kleine Tierheime oder Pflegestellen. Vielleicht können wir dann bei dem Preisunterschied sogar direkt zwei auf einmal nehmen.

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    Kirikiri
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    Ich frag trotzdem mal nach: Wohnst du eigentlich in der Nähe einer viel befahrenen Straße?

    Das größte Risiko ist meiner Meinung nach nämlich echt der Autounfall.

    Ansonsten hast du ja oben schon die Pro- und Contra-Argumente.

    Was man aber bedenken muss: Freigang ist okay, wenn du dir sicher bist, dass du in den nächsten Jahren nicht in eine Wohnung ziehen musst. Eine Katze, die den Freigang einmal gewohnt ist, gewöhnt sich nämlich unter Umständen nie wieder an die reine Wohnungshaltung!

    Das wär's erstmal :)

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    Danke für die weiteren Rückmeldungen.

    Nur zur Info: Der Züchter meinte zu mir, dass die Katzen nicht nur echt viel schöner als der Durchschnitt sind, sondern dass auch die krasse Zutraulichkeit dieser Sibirer das Risiko zusätzlich erhöht.

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    Blue_Cat
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    Hallo NORPENA,

    ich hab deine Nachricht gar nicht gesehen, weil wir wohl genau gleichzeitig geschrieben haben! Meine Antwort war eigentlich für dcpc007 gedacht.

    Ich stimme dir da voll zu. Ich wohne selbst in einer Stadtwohnung und hab bisher nur Katzen adoptiert, die NOCH NIE draußen waren; die haben hier 5 Kratzbäume. Im Idealfall hätte ich ihnen natürlich gerne einen gesicherten Garten geboten, klar...

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    @ Blue Cat :

    Nimm es mir nicht übel, ich habe nie behauptet, dass das Leben einer reinen Wohnungskatze unglücklich ist. Natürlich kann eine Katze – egal ob vom Züchter oder nicht – in einer abwechslungsreich gestalteten Wohnung total aufblühen, gerade wenn sie es von klein auf nicht anders kennt. Und das ist auch gut so, schließlich will oder kann nicht jeder einen Garten haben. Oder man möchte seine Katze einfach nicht den ganzen Gefahren aussetzen (aber mal ehrlich, Risiken gibt es überall, selbst für uns Menschen).

    Andererseits hat ein Freigänger eben Reize, die direkt seiner Natur entsprechen. Insekten jagen, sich im Dreck wälzen, zum ersten Mal Schnee entdecken usw. ... Das ist ein Fakt, den ich seit vielen Jahren jeden Tag beobachte. Du hast die Risiken draußen angesprochen und da hast du auch absolut recht. Trotzdem können Freigänger, selbst Rassekatzen, mit etwas Vorsicht sehr gut (über)leben, und das oft auch ziemlich lange. Das war eigentlich nur der Punkt, den ich noch ergänzen wollte.

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    Blue_Cat
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    Hi nochmal!

    Eine Zuchtkatze ist ja keine „Wildkatze“, sondern ein ganz normales Haustier. Wenn Katzen von klein auf daran gewöhnt sind, nicht rauszugehen, und die Wohnung so eingerichtet ist, dass sie klettern können und genug Spielzeug haben, sind sie auch nicht unglücklich. Eine Katze, die den Freigang gewohnt ist, wird dagegen unglücklich sein, wenn sie plötzlich nur noch drinnen eingesperrt ist.

    Deine Katzen erreichen ja ein tolles Alter, das ist super. Meine beiden vorherigen reinrassigen Siamkatzen, die ausschließlich drinnen gelebt haben, sind 16,5 und 17,5 Jahre alt geworden. Sibirische Katzen haben eine gute Lebenserwartung und ihnen macht die Kälte nichts aus. Die Rasse gilt als sehr „robust“ und nicht als empfindlich.

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    Hallo zusammen,

    ich sehe das genau wie du und bin auch dafür, Katzen Freigang zu geben. Ob das nun eine ganz normale Hauskatze oder eine schicke Rassekatze ist, macht da für mich keinen Unterschied. Die Risiken sind dieselben (klar, bei einer „schönen“ Katze ist die Diebstahlgefahr etwas höher), aber die Vorteile sind eben auch die gleichen: Die Katzen sind einfach viel ausgeglichener. Bei meinen Katzen wäre eine reine Wohnungshaltung wohl in Neurosen ausgeartet, weil sie von draußen kommen.

    Man muss aber natürlich vorsichtig sein: Erstens sollte man die Katze nach der Adoption erst mal für MONATE (mindestens 3 oder länger) im Haus lassen, damit sie sich richtig an dich und dein Zuhause gewöhnt. Und natürlich erst rauslassen, wenn sie kastriert ist und den vollen Impfschutz (inklusive Leukose) hat.

    Am Anfang gewöhnt man sie am besten mit kurzen, begleiteten Ausflügen an den Garten.

    Was auch total wichtig ist: Sie muss auf den Rückruf hören. Besonders nachts sollten sie (meiner Meinung nach) nicht raus – nachts streunen sie mehr, sind unvorsichtiger und es kommt eher zu Revierkämpfen oder blöden Begegnungen.

    Feste Gewohnheiten helfen da sehr: Futter gibt's immer zur selben Zeit, wenn man von der Arbeit kommt, und dann der Rückruf zu einer bestimmten Uhrzeit. Durch die ständige Wiederholung gewöhnen sie sich dran und du merkst viel schneller, wenn eine Abwesenheit mal nicht normal ist.

    Ich lasse sie zusätzlich zum Chip auch im Ohr tätowieren – das ist direkt sichtbar und wirkt vielleicht abschreckend.

    Ansonsten ist es ja so, dass kastrierte Katzen meistens nicht weit weglaufen – meine gehen kaum über den Gartenrand hinaus oder schauen mal kurz bei den Nachbarn vorbei, die da zum Glück tolerant sind.

    Nur zur Info: Meine Mutter hat zwei Heilige Birmas (17 und 9 Jahre alt), die schon immer rausgehen. Sie gehen nie weit weg und es gab nie Probleme, sie ist halt einfach nur wachsam. Ich will mir in den nächsten Jahren selbst eine Rassekatze holen und die wird dann natürlich auch Freigänger, so wie die anderen. Aber das ist nur meine Sicht der Dinge.

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    Na ja, egal, ich versuche mal, noch andere Meinungen einzuholen. Aber wenn das Risiko echt so viel höher ist, lasse ich es lieber und rette stattdessen Katzen aus Pflegestellen. Ich hoffe dann einfach, dass das vor allem wegen der Allergien gut geht und sie keine unentdeckten gesundheitlichen Probleme haben (meine sind ja immerhin auch 15, 15 und mindestens 17 Jahre alt geworden).

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