Ich finde keinen Draht zu meiner Katze
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Hallo. :)
Ich hab gerade deinen Post über die Beziehung zu Minette gesehen. Wollte mal wissen, wie es jetzt so läuft? Geht’s schon besser oder nicht? :)
Gib ihr einfach Zeit. Wenn sie sehr an deiner Mama gehangen hat, ist es sicher schwer für sie, jetzt bei jemand anderem zu wohnen. Mit der Zeit wird das bestimmt besser. Vielleicht wird sie nicht die absolute Schmusekatze, aber ihr werdet euch sicher näherkommen. Und wenn sie miaut, will sie ja gerade mit dir kommunizieren. :) Hast du mal versucht, mit ihr zu spielen, so mit Schnüren? Oder Katzenminze-Säckchen am Kratzbaum zum Beispiel. Das sorgt bei ihr für positive Gefühle. Dass sie auch auf den Hund losgeht, zeigt wohl, dass es für sie auch gerade schwierig ist und sie Stress hat. Das Vertrauen einer Katze zu gewinnen, dauert manchmal echt lange. Du kannst ja mal versuchen, ihr ein bisschen angebratenen Lachs zu geben. Wenn sie den mag, lockt sie das sicher mehr zu dir. :) Verzweifel auf keinen Fall! :)
Danke euch allen, dass ihr euch die Zeit genommen habt, mir zu helfen. Ich werde mal die "Mitbewohner"-Lösung ausprobieren 😉
@Emy
Ich kenne mich mit Siamesen echt gut aus, weil ich mein ganzes Leben lang welche hatte. Es stimmt wirklich, das sind die größten Quasselstrippen mit der krächzigsten Stimme von allen Katzen. Das kann echt schnell mal anstrengend werden, da gebe ich dir recht...
Siamkatzen sind ja bekannt dafür, dass sie sich extrem an eine einzige Person binden und total durch den Wind sind, wenn diese Bezugsperson mal nicht da ist. Meine haben außer mir nie jemanden so richtig akzeptiert, nicht mal Leute, die oft bei mir zu Besuch sind. Solange deine Omi noch frisst und trinkt, ist eigentlich alles okay und sie hat dich – auch wenn man es nicht sofort sieht – wohl doch akzeptiert.
Danke für eure lieben Worte! Ich hab meine Mama jeden Tag besucht und für sie eingekauft, deshalb kenne ich die Futter-Vorlieben von jeder Katze echt gut. Aber so ist das halt, Zézé ist wählerisch und launisch. Das eigentliche Problem liegt aber woanders – vor allem ihre Gleichgültigkeit mir gegenüber macht mir echt zu schaffen.
Leider spielt Zézé nicht ... und sie wetzt sich auch nicht die Krallen, die müssen wir ihr regelmäßig schneiden. Sie ist überhaupt nicht verschmust, aber gar nicht aggressiv – sie haut einfach nur meckernd ab, das ist alles.
Hören wir bitte mit der Heuchelei auf, danke. Meine erste Nachricht an Emy fing so an:
„Ich wende mich jetzt an Emy:
Weißt du was? Es gibt gar keine Pflicht, seine Katze zu lieben :) Die Katze ist ein ganz spezielles Tier mit einer riesigen Bandbreite an Verhaltensweisen, die sich von Tier zu Tier total unterscheiden.“
Meine zweite mit:
„Nochmal: Mach dir keine Vorwürfe.“
Tschüss
Ob sie es nun "weiß" oder nicht – dass sie nicht weggelaufen ist, zeigt doch, dass sie sich bei dir jetzt richtig zu Hause fühlt :) Versuch's mal mit Spielen, falls sie darauf anspricht. Das ist bei Katzen die Lösung für so viele Probleme (aber wie gesagt: niemals direkt mit deinen Händen spielen).
Wie ich schon gesagt habe: Tut mir leid, dass ich die heile Welt der Katzenfreunde gestört habe. Ich werde mich in „eurem Forum“ nicht mehr blicken lassen, ich habe die Message verstanden. Danke für den tollen Empfang und euer Verständnis.
An die Fragestellerin: Man muss eine Katze nicht lieben, aber man darf ihr nicht wehtun. Das war alles, was ich sagen wollte. Schade, dass ihr das nicht begriffen habt.
Danke für deine Tipps; ich weiß tief im Inneren, dass sie ganz tolle Qualitäten hat; Mama hat nur 50 Meter von mir entfernt gewohnt und Zézé hat nie versucht wegzulaufen, sie hat sich super schnell an die neue Umgebung gewöhnt, fast so als ob sie es gewusst hätte ...