Kätzchen lässt sich nicht anfassen

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Hallo zusammen,

ich habe vor 3 Wochen ein Kätzchen adoptiert, das jetzt 6 Monate alt ist.

In den ersten Tagen hat er sich hinter der Couch versteckt und kam nur nachts raus, wenn ich geschlafen habe.

Nach ein paar Tagen ist er scheinbar etwas mutiger geworden. Meistens versteckt er sich zwar noch, wenn ich von der Arbeit komme, aber er kommt nach knapp 2 Min. wieder raus (auch wenn Freunde da sind, zeigt er sich recht schnell).

Im Großen und Ganzen macht er sein Ding, wenn ich auf der Couch sitze oder im Bett liege. Aber ich merke, dass er immer noch super misstrauisch ist, sobald ich mal ein Bein bewege oder ein Geräusch mache. Wenn ich mich in seine Nähe bewege, weicht er sofort aus und geht Richtung Couch-Versteck, ohne sich aber direkt zu verkriechen, solange ich nicht direkt auf ihn zugehe.

Spielen klappt super und aus der Hand frisst er auch (aber nur Leckerlis, die er total liebt, sonst will er nicht). Aber Streicheln ist absolut noch nicht drin. Wenn ich versuche, meine Hand vorsichtig auszustrecken, während er frisst, schreckt er zusammen, isst dann aber weiter.

Gestern Abend kam er zu mir, hat an meiner Hand geschnuppert und mir dann einen Pfotenhieb gegeben...? (hatte ihm gerade Leckerlis auf den Boden gelegt).

Meine Frage ist jetzt: Was kann ich tun, damit er sich streicheln lässt? Einfach weiter regelmäßig mit ihm spielen und aus der Hand füttern? (sind ja erst 3 Wochen rum). Oder gibt es was Besonderes, was ich machen kann, damit er mir mehr vertraut?

Danke und LG, Pierre

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16 Antworten
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    Hallo, ich erlebe gerade genau das Gleiche mit einer Streunerin, die ich vor drei Monaten aufgenommen habe. Es gibt trotzdem Fortschritte: Sie schläft auf dem Sessel neben dem Bett, spielt im selben Zimmer wie wir und setzt sich sogar aufs Sofa, wenn wir da sind. Aber sie versteckt sich immer noch, sobald wir aufstehen und in ihrer Nähe sind, oder sie faucht uns an, wenn wir uns im Flur oder im Treppenhaus direkt begegnen. Streicheln lässt sie sich immer noch nicht – oder nur ganz, ganz selten, wenn sie liegt – und man kommt einfach nicht an sie ran! ... Manchmal fängt sie jetzt an, ein bisschen zu miauen, das ist ganz neu. Hin und wieder denke ich mir, dass sie immer so unnahbar bleiben wird und alles umsonst ist, aber dann sage ich mir wieder, dass es einfach Zeit braucht, viel Zeit, bis sie uns vertraut – falls das überhaupt jemals passiert! ... So eine „Fernbeziehung“ finde ich echt schwierig und frustrierend! Aber drei Monate sind ja noch keine lange Zeit und obendrein musste die arme Maus am Samstag auch noch die Umgebung wechseln, weil wir für zwei Monate umgezogen sind. Ich sag euch, sie in die Transportbox zu bekommen... STRESS PUR, da braucht man echt Nerven wie Drahtseile! Naja ...! Sie wird bei uns total verwöhnt und wir geben ihr Zeit, ganz viel Zeit. Das ist das schönste Geschenk, das wir ihr machen können.
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    Hallo Riper,

    ich hab gerade eure ganzen Beiträge gelesen... ich hab das Gefühl, ich hätte das alles selbst schreiben können, vor allem, weil ich mein Kätzchen, das bald 5 Monate alt ist und am 23. Dezember adoptiert wurde, auch LOKI getauft habe! Was für ein Zufall....

    Gleiche Frage wie Meremichelle: Wie sieht deine Beziehung zu deinem Kater nach einem Jahr jetzt aus? Darf man auf Kontakt und Streicheleinheiten hoffen oder muss man sich mit einer distanzierten Beziehung abfinden? Danke schon mal im Voraus für deine Antwort

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    Hallo!

    Ich erlebe gerade fast exakt das Gleiche mit meiner kleinen Katze (5 Monate).

    Der Thread ist zwar schon ein Jahr alt, aber geht es euch heute besser? 😌

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    Alles klar, danke für deine Antwort.

    Ganz ehrlich, es ist echt schwer, jeden Tag positiv zu bleiben. Ich versuche mich vor allem auf die Fortschritte zu konzentrieren.

    Wegen dem Miauen mache ich mir erst mal keine größeren Sorgen. Ich versuche vor allem zu verstehen, was er will (war das erste Mal, dass ich ihn überhaupt habe miauen hören).

    Alles klar wegen der Wohnung, er kommt tatsächlich von alleine raus, wenn ich da bin (außer ich bin zu nah dran). Ich werde trotzdem mal auf die Verstecke achten, danke.

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    Kirikiri
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    Hallo,

    schön, dass du dich wieder meldest und uns ein Update gibst! Es ist toll, dass du so positiv eingestellt bist, wenn du die Fortschritte von deinem Kleinen siehst. Mach einfach weiter so, es kann sich ja nicht alles von heute auf morgen lösen. Dass ihr durch das Spielen eine Bindung aufbaut, ist doch super.

    Was das Miauen angeht – keine Ahnung ^^ Ich würde mal tippen, dass es eine Spielaufforderung ist, aber man muss halt schauen, in welchen Momenten das passiert. Manche Katzen sind einfach gesprächiger als andere: Meine Katze miaut total wahllos – morgens manchmal, um mich zu wecken, tagsüber, um mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen (wahrscheinlich um Aufmerksamkeit zu bekommen), sie meckert mich an, wenn ich die Spülmaschine ausräume, oder wenn sie ihr Geschäft gemacht hat etc. ^^ Man braucht einfach Zeit und muss genau beobachten, um das Miauen richtig zu deuten ;)

    – Und ansonsten denke ich, dass du ihm jetzt nach und nach den Rest der Wohnung zeigen kannst, außer er traut sich in deiner Gegenwart noch nicht raus, aber das scheint ja nicht mehr der Fall zu sein.

    Du musst nur bei Verstecken aufpassen, in denen sich ein Kitten verkriechen und stecken bleiben könnte, aber ansonsten passt das (wenn es nur unter einem Möbelstück ist, ist das nicht so wild).

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    Hallo zusammen,

    ich wollte euch mal ein Update zu meinem Kater geben und habe auch ein paar Fragen.

    Letzten Donnerstag war Loki genau drei Monate bei mir. Insgesamt gibt es eine leichte Besserung bei seinen Reaktionen: Er lässt mich jetzt ein kleines Stück näher ran, bevor er flüchtet, aber das Weglaufen ist an sich noch systematisch. Je nachdem, wo er gerade im Raum ist, rennt er aber nicht mehr unbedingt jedes Mal direkt hinter das Sofa.

    Gespielt wird eigentlich jeden Tag und er ist dann meistens voll dabei. Manchmal braucht er einen Moment, um in die Gänge zu kommen, aber am Ende bringe ich ihn immer dazu, rumzuspringen und durch die Gegend zu flitzen. Ich habe versucht, ihn über das Spiel ein bisschen näher an meine Hände oder Füße zu locken, aber ohne Erfolg – er passt peinlich genau auf, jeden Kontakt zu vermeiden.

    Abends gibt es auch weiterhin Nassfutter, aber ich habe aufgehört, ihn beim Fressen streicheln zu wollen. Ich merke einfach, dass er schon Angst bekommt, wenn ich nur meine Hand in seine Nähe bringe. (Dafür faucht er seit drei Wochen vor dem Essen nicht mehr \o/!).

    Ich habe vor allem zwei Fragen: Seit ein paar Tagen fängt er an, zu ziemlich zufälligen Momenten zu miauen. Gestern Abend war es direkt nach seinen „fünf Minuten“ (er dreht immer total auf, wenn ich schlafen gehe – ich habe das Gefühl, er wartet extra darauf, dass ich im Bett liege, um loszulegen, obwohl ich direkt vor dem Schlafengehen noch mit ihm spiele). Das Miauen klingt fast wie ein Jammern oder Wimmern, wie soll ich das deuten?

    Außerdem habe ich sein Revier auf Rat hin bisher nur auf das Wohnzimmer begrenzt. Er scheint auch nicht unbedingt den Drang zu haben, dort rauszugehen, aber nach drei Monaten denke ich mir, dass es langsam Zeit wäre, ihm das ganze Haus zu öffnen. Ich habe allerdings ein bisschen Schiss, dass er sich dann neue Verstecke sucht, an die ich noch schwerer rankomme. Was meint ihr dazu?

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    Hallo,

    der kleine Schatz steckt gerade voll im Konflikt zwischen seinen Instinkten und seinen Bedürfnissen. Deswegen spinnt er momentan ein bisschen rum (die Angriffe, das Fauchen). Das ist völlig normal, mach dir da keine Sorgen – nichts davon ist endgültig.

    Was das Füttern aus der Hand angeht: Leg ihm das Futter erst mal nur auf den Boden. Er ist momentan einfach noch nicht so weit, direkt aus deiner Hand zu fressen. Ein halbwilder Kater braucht manchmal ein bisschen länger, bis der Groschen fällt, deshalb wirst du das wahrscheinlich ein paar Wochen lang so wiederholen müssen. Erst später legst du deine Hand flach auf den Boden und lässt ihn daraus fressen. Wenn das dann ohne Aggressionen klappt, können wir über den nächsten Schritt reden.

    Streicheln während des Fressens? Da zeigt er dir gerade deutlich, dass ihm das noch zu früh ist. Erzwinge es erst mal nicht.

    Feste Zeiten fürs Spielen und Fressen sind super. Katzen sind totale Gewohnheitstiere, und deine Routine wird ihm helfen, auf Dauer runterzukommen.

    Falls du noch keins hast, besorg ihm mal ein Spielzeug zum Auspowern (ein Stofftier, an dem er nichts abreißen kann und das du vielleicht mit Katzenminze-Spray attraktiver machst, oder so einen Kong Kickeroo). Er ist noch jung und muss sich einfach mal balgen, erst recht bei dem ganzen Stress gerade. Da soll er sich lieber am Spielzeug auslassen als an deinen Händen. Lass das Teil aber nicht den ganzen Tag rumliegen; biete es ihm lieber ein- bis zweimal täglich an oder gib es ihm direkt, wenn er Anstalten macht, dich anzugreifen.

    Ich hab auch noch einen echt guten Trick für ängstliche Katzen: das langsame Blinzeln. Starre ihn niemals direkt in die Augen (das ist für Katzen ein Zeichen von Provokation und drohender Aggression), aber wenn sich eure Blicke treffen, dann blinzle ganz langsam, mehrmals hintereinander, und halte die Augen am Ende für 2 bis 3 Sekunden geschlossen. Unter Katzen bedeutet das: „Ich tu dir nichts“. Wenn er wegschaut, ist das ein gutes Zeichen, und wenn er zurückblinzelt, ist es sogar noch besser.

    Eineinhalb Monate sind eine lange Zeit, ich weiß. Aber keine Sorge, das ist erst der Anfang eures gemeinsamen Weges mit diesem Kater. Wenn du dich weiter an die Tipps von den anderen Usern hier und von mir hältst, wird sich das Ganze bestimmt zum Positiven wenden :)

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    Danke euch für die Antworten, ich lass mich nicht entmutigen :)

    Was die Leckerlis nach dem Spielen angeht, das mache ich schon, aber es ist immer ein bisschen unterschiedlich. Manchmal frisst er sie direkt aus der Hand, manchmal lege ich sie auf den Boden und er frisst sie dann dort, und manchmal ist es ihm völlig egal (vielleicht hat er dann einfach keinen Hunger). Bei den Leckerlis in der Hand ist es aber oft so, dass er sie nicht sofort frisst, sondern lieber meine Hand angreift (ich glaube nicht, dass das ein richtiger Angriff ist, aber er haut trotzdem mit den Krallen zu). Beim ersten Mal war ich echt überrascht und hab das Futter fallen lassen, was er dann auch gefressen hat. Was soll ich machen, wenn das wieder passiert? Soll ich ihn einfach machen lassen?

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    Hi nochmal zusammen, kleiner Push. Ich mache weiter regelmäßig Spiele mit ihm (habe feste Zeiten fürs Spielen und Fressen eingeführt). Er hat immer noch Angst und flüchtet, wenn ich mich nähre, aber er spielt mit viel Begeisterung mit, was mich beruhigt. Streicheln während des Fressens ist allerdings schwierig, er zuckt jedes Mal zusammen, wenn ich mit der Hand nähre, also habe ich damit aufgehört. Was ich aber nicht verstehe: Letztens hat er mich angefaucht, als ich ihm gerade sein Futter gebracht habe... Er hatte das schon mal gemacht, als ich den leeren Teller weggenommen habe, woraufhin ein Angriff aufs Bein folgte. Ich habe auch gelesen, dass man ihn zuerst auf einen zukommen lassen soll. Ab und zu, wenn ich sehe, dass er neugierig ist, halte ich ihm meine Hand hin, aber seine Reaktion verstehe ich nicht: Er schnuppert nicht dran (das hat er am Anfang noch gemacht), sondern verteilt Pfotenhiebe (manchmal zögert er erst, bevor er es sich anders überlegt und weggeht). Hat jemand eine Erklärung für dieses Verhalten? Mir ist klar, dass er vielleicht nie ein Schmusekater wird, und das ist auch völlig okay, aber im Moment akzeptiert er gar kein Streicheln, nicht mal, dass ich ihn kurz berühre, einfach gar nichts... Er ist 7 Monate alt und ich habe ihn seit einem Monat und einer Woche.

    Hallo,

    danke für das Update. Das ist doch gut, du siehst ja selbst, dass es vorangeht! Du musst einfach so weitermachen wie bisher und den Kleinen sein eigenes Tempo gehen lassen.

    Er schnuppert nicht mehr an deiner Hand, weil er deinen Geruch schon kennt. Meine Katze kommt nur zum Schnuppern, wenn meine Hände nach Futter riechen (und leckt sie mir dann ab, wenn noch was Fettiges dran ist... solltest du mal ausprobieren xD).

    Was das Fauchen angeht, denke ich, dass man das auf die Angst schieben muss. Achte vor allem darauf, dass du gut in seinem Sichtfeld bist, wenn du den Napf vorbereitest, damit er dich als den "Futterspender" abspeichert.

    Das mit dem Spielen ist super, bleib da auf jeden Fall dran. Warum gibst du ihm nach dem Spielen nicht ein kleines Leckerli, um die Bindung, die da gerade entsteht, zu unterstützen?

    Lass dich bloß nicht entmutigen! :)

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    Hallo nochmal zusammen,

    kleines Update.

    Ich mache weiter mit den regelmäßigen Spielstunden (habe jetzt feste Zeiten für Spiele und Futter eingeführt). Er hat immer noch Angst und flüchtet, wenn ich näher komme, aber er spielt sehr begeistert mit, was mich beruhigt.

    Allerdings ist das mit dem Streicheln beim Fressen schwierig, er erschrickt jedes Mal, wenn ich meine Hand nähere, also habe ich damit aufgehört. Was ich aber nicht verstehe, ist, dass er mich letztens angefaucht hat, als ich ihm nur sein Futter bringen wollte... Er hat das schon mal gemacht, als ich den leeren Teller weggenommen habe, und diesmal folgte ein Angriff auf mein Bein.

    Außerdem habe ich gelesen, dass man ihn den ersten Schritt machen lassen soll. Von Zeit zu Zeit, wenn ich sehe, dass er neugierig ist, halte ich ihm meine Hand hin. Was ich nicht verstehe, ist seine Reaktion: Er schnuppert nicht (das hat er die ersten Male gemacht), sondern verteilt Pfotenhiebe (manchmal zögert er kurz, bevor er es sich anders überlegt und weggeht). Hat jemand eine Erklärung für dieses Verhalten?

    Ich vermute, dass er vielleicht nie eine Schmusekatze wird, und das ist auch völlig okay so, aber momentan lässt er gar keine Streicheleinheiten zu, nicht mal, dass ich ihn kurz berühre, gar nichts... Er ist 7 Monate alt und ich habe ihn seit einem Monat und einer Woche.

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