Hähnchenbrust, schädlich für die Katze?

Daolia
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Guten Abend zusammen,

ich hab mal eine kurze Frage zur Ernährung von meiner Heiligen Birma. Bei meinen Eltern gibt es drei Katzen (alles Hauskatzen), die sind buchstäblich wie kleine Müllschlucker ^^ besonders meine Nala frisst echt alles, was sie findet (auch Menschenessen...). Wir haben sie schon dabei erwischt, wie sie Kichererbsenschalen aus dem Müll gefischt oder sogar gekochte Zwiebeln gefressen hat... Na ja, ich schweife ab. Jedenfalls haben wir denen ab und zu Hähnchenbrust als Leckerli gegeben und die hatten nie irgendwelche Probleme mit der Verdauung.

Aber als ich meinen Seal adoptiert habe, hab ich gehört, dass Birmas sehr empfindliche Nieren haben sollen. Jetzt gebe ich ihm aber ab und zu mal ein paar Stückchen Hähnchenbrust als Belohnung, weil der feine Herr diese Kausnacks nicht mag... An Leckerlis mag er nur diese Schlecksnacks oder eben Hähnchenbrust (darauf fährt er total ab), aber ist das vielleicht schädlich für ihn? Mir ist das erst jetzt so richtig bewusst geworden. Ich will ihm ja keine gesundheitlichen Probleme bereiten, nur weil ich schlecht informiert bin.

Mit den harten Leckerlis hat er auch so seine Probleme, weil ihm ein paar Zähne fehlen ^^

Danke euch schon mal im Voraus!

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    Wenn du kannst und da er Nassfutter lieber mag, bleib ruhig dabei. Hühnchen ist super, meine Hauskatzen haben das geliebt. Ich habe ihnen immer kleine Puten- oder Hähnchenfiletstücke für die Woche vorbereitet, die eingefroren und dann nach und nach in der Mikrowelle aufgetaut – so waren sie aufgetaut und gleichzeitig ganz leicht gegart. Hähnchen-Innenfilets sind auch echt gut. Trockenfutter ist zwar praktisch für tagsüber zur freien Verfügung, aber leider fressen meine meisten Perser nur das. Die wurden schon als Kitten beim Züchter daran gewöhnt und sind jetzt total süchtig danach. Ich habe echt alles versucht mit Selbstgekochtem, aber diese Idioten würden eher verhungern. Nur der Jüngste frisst Nassfutter und darüber bin ich echt froh. Also mach einfach so weiter, das ist perfekt und Hühnchen ist echt gesund für sie.

    Ja, ich geh heute Nachmittag direkt mal zum Metzger! Der feine Herr wird sich freuen ^^ Haha, bei den „Idioten“ musste ich echt lachen. Früher dachte ich immer genau das Gegenteil, also dass Nassfutter schlechter ist als Trockenfutter. Man lernt eben nie aus! Und ich glaub, für Seal ist Trockenfutter auch ziemlich schwer zu kauen lol. Aber bist du dir sicher, dass sie dem Kleinen nicht sein Nassfutter klauen? lol

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    Wenn du kannst und da er Nassfutter eh lieber mag, bleib ruhig dabei. Hähnchen ist echt super, meine Hauskatzen haben das geliebt. Ich hab denen immer kleine Stückchen Puten- oder Hähnchenbrust für die Woche vorbereitet, eingefroren und dann nach und nach in der Mikrowelle aufgetaut. So war es aufgetaut und gleichzeitig ganz leicht angegart. Hähnchen-Innenfilets sind übrigens auch top.

    Trockenfutter ist zwar praktisch für tagsüber zur freien Verfügung, aber ich finde es echt schade, dass meine Perser leider fast nur das fressen wollen. Die wurden schon beim Züchter von klein auf daran gewöhnt und sind jetzt total süchtig danach. Ich hab echt alles versucht mit Selbstgekochtem, aber die Sturköpfe wären eher verhungert. Nur der Jüngste frisst jetzt Nassfutter und ich bin echt froh darüber.

    Also mach einfach so weiter wie bisher, das ist perfekt und Hähnchen ist wirklich gesund für sie.

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    Alles, was verarbeitet ist, wie Wurstwaren, Gewürztes, Gesalzenes oder auch Thunfisch aus der Dose – selbst Schinken ist schlecht. Am schlimmsten ist aber das Trockenfutter, das ist extrem verarbeitet und verursacht eine Menge Krankheiten. Aber jeder füttert es, weil es so praktisch ist, man es überall kriegt und es günstig ist. Trockenfutter wird aus Schlachtabfällen, Tiermehl oder sogar Pflanzenresten gemacht, deshalb ist die Qualität der Proteine darin echt mies. Das belastet die Nieren extrem, die auf Dauer schlappmachen und ihre Funktion verlieren. 80 % der Katzen, die mit Trockenfutter gefüttert werden, bekommen nach 10-12 Jahren Nierenprobleme. Man schiebt es oft auf Proteine im Allgemeinen, aber es liegt an den Proteinen im Trockenfutter, weil die dehydriert sind und eben nicht aus Muskelfleisch stammen. Wenn dich Rohfütterung interessiert, empfehle ich dir, mal nach Barf oder Raw Feeding zu suchen. Da gibt man der Katze nur Rohes, viel Muskelfleisch. Das macht viel weniger Probleme als Trockenfutter, ist aber weniger praktisch, weil man alles vorbereiten muss und 2-3 Mahlzeiten am Tag gibt, ähnlich wie beim Nassfutter (das füttere ich meinen Katzen seit 4 Jahren). LG Aber warum ist Trockenfutter dann eigentlich so essenziell, wenn es so schädlich ist? Na ja, meiner mag Nassfutter sowieso lieber als Trockenfutter (vielleicht wie fast alle Katzen ^^)
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    Das ist das Erste, worauf du achten solltest, nicht nur auf den Markennamen. Am besten ist es zu wissen, was eine Katze wirklich braucht, welche Werte man nicht überschreiten darf usw., damit man weiß, ob es gut für sie ist. Wenn du im Netz ein bisschen suchst, findest du das alles. Bei Nassfutter kenn ich mich nicht so aus, aber für Trockenfutter: Protein mindestens 40 %, Kohlenhydrate weniger als 20 %, Calcium und Phosphor unter 1 %, MAGNESIUM weniger als 0,1 %, ROHASCHE unter 8 % (je niedriger, desto besser), Ballaststoffe UNTER 8 % denke ich. Kommt drauf an, je mehr Ballaststoffe, desto besser für die Verdauung, aber dann müssen sie wohl öfter kacken, schätze ich, bin mir da aber nicht ganz sicher. FEUCHTIGKEIT ca. 10 %, NATRIUM MAX. 1 % glaube ich, und das ist schon echt viel. Das erlaubte Maximum; so 0,5 % oder weniger ist besser, bei Virbac sind es 0,7 %, das kommt mir echt hoch vor. Fettgehalt um die 20 % ODER WENIGER.

    Top, danke Kelinda. Ich werd mich mal schlau machen!! Und mir das alles notieren 😁

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    Alles, was verarbeitet ist – wie Wurstwaren, Gewürztes, Salziges oder Thunfisch aus der Dose, sogar Schinken – ist schlecht für die Tiere.

    Am schlimmsten ist aber Trockenfutter: Es ist extrem verarbeitet und verursacht echt viele Krankheiten. Aber fast jeder füttert es, weil es so bequem ist, man es überall bekommt und es günstig ist.

    Trockenfutter besteht aus Schlachtabfällen, Tiermehl oder sogar pflanzlichen Stoffen, weshalb die enthaltenen Proteine von echt mieser Qualität sind. Das belastet die Nieren total, die dadurch auf Dauer überfordern und irgendwann ihre Funktion einstellen.

    80 % der Katzen, die mit Trockenfutter ernährt werden, bekommen nach 10-12 Jahren Probleme mit den Nieren.

    Oft wird dem Protein an sich die Schuld gegeben, aber eigentlich sind es die Proteine im Trockenfutter, weil sie dehydriert sind und vor allem nicht aus echtem Muskelfleisch stammen.

    Falls dich Rohfütterung interessiert, kann ich dir empfehlen, dich mal über Barf oder Raw Feeding zu informieren. Da bekommt die Katze nur Rohes, viel Muskelfleisch – das macht deutlich weniger Probleme als eine Ernährung auf Trockenfutterbasis. Es ist halt unpraktischer, weil man alles vorbereiten muss und die Katze 2-3 Mahlzeiten am Tag bekommt, so ähnlich wie bei Nassfutter.

    (Das mache ich bei meinen Katzen jetzt seit 4 Jahren so.)

    LG

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    Das ist das Erste, worauf du schauen musst, nicht nur auf den Markennamen. Am besten ist es, wenn man weiß, was eine Katze braucht, welche Werte man nicht überschreiten sollte usw., um zu wissen, ob es gut für sie ist.

    Wenn du im Netz ein bisschen recherchierst, findest du das alles.

    Bei Nassfutter weiß ich es nicht genau, aber für Trockenfutter:

    Protein: mindestens 40 %

    Kohlenhydrate: weniger als 20 %

    Calcium, Phosphor: weniger als 1 %

    Magnesium: weniger als 0,1 %

    Rohasche: weniger als 8 % (je niedriger, desto besser)

    Ballaststoffe: unter 8 % denk ich, kommt halt drauf an. Je mehr Ballaststoffe, desto besser die Verdauung, aber ich glaub, dann müssen sie auch öfter groß machen, bin mir da aber nicht ganz sicher.

    Feuchtigkeit: ca. 10 %

    Natrium: max. 1 % glaub ich, und das ist schon echt extrem. Das ist das Maximum, was erlaubt ist; so um die 0,5 % oder weniger ist besser. Bei Virbac sind es 0,7 %, das kommt mir ziemlich hoch vor.

    Fett: um die 20 % oder weniger

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    Du müsstest dir mal die Zusammensetzung anschauen. Eine Katze kommt ohne Trockenfutter klar, aber nicht ohne Nassfutter – also Alleinfutter, das richtig ausgewogen ist. Purina ist nicht gut. Virbac? Die Analysewerte sind eigentlich ganz okay, nur ein bisschen zu viel Calcium und zu wenig Feuchtigkeit (nur 5 %). Und die Liste fängt mit getrocknetem Protein an, nicht mit Fleisch, da hab ich so meine Zweifel. @blue wird dir bestimmt noch antworten und das besser erklären.

    Ehrlich gesagt hab ich von der Zusammensetzung gar keine Ahnung. Wenn ihr also Tipps habt... Ich werde das machen, was am besten für meine Katze ist!

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    Du solltest dir mal die Zusammensetzung anschauen.

    Eine Katze kann auf Trockenfutter verzichten, aber nicht auf Nassfutter – und zwar ein Alleinfutter, das in allem gut ausgewogen ist.

    Purina ist nicht gut, oder? Und Virbac?

    Die analytische Zusammensetzung ist gar nicht mal so schlecht, ein bisschen zu viel Kalzium und zu wenig Feuchtigkeit, nur 5 %.

    UND DIE ZUSAMMENSETZUNG BEGINNT MIT DEHYDRIERTEM PROTEIN, nicht mit Fleisch, deshalb habe ich da so meine Zweifel.

    Blue wird dir sicher noch antworten, um es dir besser zu erklären.

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    GENAU, WURSTWAREN sind gar nicht gut, viel zu salzig und enthalten Konservierungsstoffe oder sogar Farbstoffe. Hähnchen kochen, um die Bakterien abzutöten, entweder in Wasser pochieren oder in die Mikrowelle. Vielleicht kommen die Nierenprobleme ja von einem Überschuss an bestimmten Mineralien oder so.

    Top! Die Tipps merke ich mir! Es tut echt gut, Antworten von Leuten zu bekommen, die sich so richtig gut mit Katzen auskennen 😂

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    RE- Ach ja, die Nierenprobleme, das ist ein Thema für sich... Sagen wir mal so, Trockenfutter begünstigt Nierenprobleme, weil es eben so trocken ist. Aber wer kommt schon ganz ohne aus? Wichtig ist, der Katze einmal am Tag eine ordentliche Portion Nassfutter zu geben, wegen der Flüssigkeit und der Nierengesundheit. Und man sollte das „weniger schlimme“ Trockenfutter wählen – perfekt zusammengesetzt ist keins davon, aber die Supermarkt-Marken sind am schlimmsten. Im Notfall kann eine Katze mit Harnkristallen auf das Urinary von Royal Canin umsteigen. Die haben zwar viel zu viele Kohlenhydrate, sind aber bei Nierenproblemen sehr effektiv. Ich persönlich füttere meinen 3 Katzen getreidefreies Trockenfutter + täglich eine große Portion Nassfutter. Bis jetzt hatte keine der drei Probleme mit den Nieren. Und nein, niemals rohes Fleisch für die Katze. Ich weiß die Liste der Krankheiten nicht mehr auswendig, die durch rohes Fleisch übertragen werden können und für die Katzen anfällig sind (ich hab die Liste irgendwo). @Le bronzé, Huhu! Man sieht dich momentan seltener. Wir sind nicht viele, die hier die „Nachtwache“ schieben, lass mich nicht hängen!

    Na gut, dann sagen wir mal, dass ich wohl ein bisschen Glück habe, also wirklich nur ein kleines bisschen 🤏🏼 Er mag Trockenfutter nämlich gar nicht mal so gerne. Das heißt, wenn er sein Nassfutter aufgefressen hat und noch richtig Hunger hat, geht er mal zum Trockenfutter, aber wenn der Napf mit dem Nassfutter noch voll ist, rührt er das Trockenfutter erst gar nicht an.

    Ich hatte erst Purina gekauft, aber anscheinend soll das nicht so gut sein, deshalb gebe ich ihm jetzt Virbac, das hat mir der Tierarzt empfohlen. Kennst du die Marke? Und du sagst ja, dass es daran liegt, dass sie so trocken sind – wäre es vielleicht besser für seine Nieren, wenn ich einen Schuss Wasser zum Trockenfutter mische?

    Aber gut, ich glaube auch, dass er sich nicht so aufs Trockenfutter stürzt, weil es mit seinen paar fehlenden Zähnchen wohl etwas schwierig ist ^^

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