Wilde Katze mit umziehen – geht das überhaupt?

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Hallo zusammen,

ich hoffe, dass die Experten hier mir vielleicht ein paar Antworten geben können...

Zum Hintergrund: Es geht um einen wilden Kater, den ich habe registrieren und kastrieren lassen und den ich seit mehreren Monaten in meinem Garten füttere. Er ist wirklich ein Wildling, das heißt, er faucht uns immer noch an, wenn wir in die Nähe kommen. Der Tierarzt, der ihn damals behandelt hat, meinte sogar, das wäre so ein Typ, der einem direkt „ins Gesicht springt“.

Das Problem: Ein Umzug steht an, in ein Haus mit Garten, wo es ihm bestimmt super gefallen würde. Ich weiß aber gar nicht, ob man so ein Tier überhaupt mit umziehen kann. Die Falle kennt er ja schon einmal, ihn da nochmal reinzubekommen, wird sicher eine echte Hausnummer... Was ich mich aber vor allem frage: Wird eine wilde Katze, die ja keine Bindung zu uns hat, verstehen, dass sie in der Nähe des neuen Hauses bleiben soll, wenn wir sie dort rauslassen? Oder wird er versuchen, zurück in sein altes Revier zu wandern (das sind über 200 km...)?

Mein Plan war bisher: Ihn ein paar Tage in einer Garage mit Katzenklo und Futter einzusperren, damit er kapiert, dass es hier was zu fressen gibt, und dann die Tür aufzumachen, damit er sein Leben als freie Katze fortsetzen kann. Aber ist das überhaupt machbar?

Danke schon mal im Voraus!

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13 Antworten
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    Michèledubleau Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo, danke für eure Antworten, das ist echt lieb von euch. Das ist echt eine gute Idee, das Füttern mit einem bestimmten Geräusch zu verbinden. Ich glaube aber, er ist unsere Stimmen schon total gewöhnt, wir quatschen immer mit ihm, wenn wir den Napf füllen. Er sonnt sich sogar mit uns im Garten! Wir hatten erst überlegt, ihn dazulassen. Eine Nachbarin hatte angeboten, ihn zu füttern, aber sie ist leider schon älter. Ich will nicht riskieren, dass die Dame irgendwann ins Krankenhaus muss, es ihr schlechter geht oder sie verstirbt und der Kater dann plötzlich alleine dasteht. Wir haben ihn bei uns sesshaft gemacht, also liegt es jetzt an uns, die Verantwortung zu übernehmen. Außerdem haben wir ihn einfach liebgewonnen, trotz seines Dickkopfs. Was die Box angeht: Beim ersten Mal war er echt brav, wir haben ihn die zwei Tage in der Box (zur Erholung nach der OP) gar nicht gehört.
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    Beaujabote
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    Hallo,

    wann ziehst du denn um?

    Ich bin jetzt kein Riesenexperte für Katzen, aber was die Falle angeht: Du könntest ihm sein Futter einfach da reinlegen, ohne den Fangmechanismus scharf zu stellen. Er wird am Anfang sicher ängstlich sein, aber wenn er Hunger hat, geht er am Ende doch rein. Sobald er sich dran gewöhnt hat, musst du ihn dann nur noch am Tag vor der Abreise einfangen.

    So hab ich das auch mal gemacht, um eine Katze zu fangen, die gesehen hatte, wie ein Kumpel von ihr geschnappt wurde – das hat bei mir vier Tage gedauert (war eine Streunerkatze, um die sich ein Verein gekümmert hat).

    Pass aber auf: Wenn du anfängst, das Haus Stück für Stück leer zu räumen, könnte ihn das total stressen und er haut vielleicht ab.

    Das Füttern mit einem Geräusch zu verknüpfen, ist übrigens eine super Idee.

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    Das ist echt ein kompliziertes Problem... Selbst eine Hauskatze hängt oft mehr an ihrem Revier als an den Menschen, sogar der Besitzer gehört für sie irgendwie einfach zum Territorium dazu... Und wenn es dann noch so ein kleiner Wildfang ist... Das Wichtigste ist, dass du kein Risiko für dich selbst eingehst: Es wird bestimmt nicht einfach, die Katze einzufangen oder sie wieder rauszulassen (pass bloß auf!) Und sie dann eingesperrt zu halten... Ansonsten, wenn du die Katze unbedingt behalten willst, find ich deinen Plan mit der vorübergehenden Zeit drinnen genau richtig. Ich würde aber noch ein Geräusch einführen, das sie mit dem Fressen verbindet: ein Glöckchen, das Rufen ihres Namens, irgendwas, das man von Weitem hört... Mach dieses Geräusch jedes Mal, wenn du sie fütterst, und wirklich nur dann. Das ist so meine Meinung dazu. Viel Glück und halt uns auf dem Laufenden... P.S. Man könnte sie natürlich auch dort lassen, aber dadurch, dass du sie gefüttert hast, hast du eine Abhängigkeit geschaffen – und wenn die neuen Bewohner in deinem alten Zuhause sie dann nicht mehr füttern...

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