Wilde Katze mit umziehen – geht das überhaupt?

M
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Hallo zusammen,

ich hoffe, dass die Experten hier mir vielleicht ein paar Antworten geben können...

Zum Hintergrund: Es geht um einen wilden Kater, den ich habe registrieren und kastrieren lassen und den ich seit mehreren Monaten in meinem Garten füttere. Er ist wirklich ein Wildling, das heißt, er faucht uns immer noch an, wenn wir in die Nähe kommen. Der Tierarzt, der ihn damals behandelt hat, meinte sogar, das wäre so ein Typ, der einem direkt „ins Gesicht springt“.

Das Problem: Ein Umzug steht an, in ein Haus mit Garten, wo es ihm bestimmt super gefallen würde. Ich weiß aber gar nicht, ob man so ein Tier überhaupt mit umziehen kann. Die Falle kennt er ja schon einmal, ihn da nochmal reinzubekommen, wird sicher eine echte Hausnummer... Was ich mich aber vor allem frage: Wird eine wilde Katze, die ja keine Bindung zu uns hat, verstehen, dass sie in der Nähe des neuen Hauses bleiben soll, wenn wir sie dort rauslassen? Oder wird er versuchen, zurück in sein altes Revier zu wandern (das sind über 200 km...)?

Mein Plan war bisher: Ihn ein paar Tage in einer Garage mit Katzenklo und Futter einzusperren, damit er kapiert, dass es hier was zu fressen gibt, und dann die Tür aufzumachen, damit er sein Leben als freie Katze fortsetzen kann. Aber ist das überhaupt machbar?

Danke schon mal im Voraus!

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13 Antworten
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  • J
    Joshuamcgrath Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Schönen Tag euch

    Ich hätte nie gedacht, dass das so klappen würde.

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    Burgeessna
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    Hallo zusammen. Die Wohnung einzurichten kann echt eine Herausforderung sein. Man sagt ja, dass das Zuhause die eigene Persönlichkeit widerspiegelt. Die richtige Gestaltung hängt dabei von vielen Faktoren ab, wie deinem persönlichen Geschmack, deinem Budget und wie du die Räume nutzen möchtest. Ein Umzugsunternehmen aus Clermont-Ferrand (https://www.artisantransportdemenagement.fr) ist da sicher willkommen. Einer der wichtigsten Punkte dabei ist natürlich die Anwesenheit einer Katze, die laut Studien Stress und Ängste mindert und sogar das Risiko für Herzkrankheiten oder Schlaganfälle senken kann. Bei all den Vorteilen, die sie uns bringen, verdient es deine Katze, dass du ihr mit der richtigen Wahl ein gemütliches Zuhause bietest. Katzen lieben Kartons und Orte, an denen sie sich verstecken können, wie zum Beispiel Schränke. Wenn du ihnen ein Plätzchen einrichtest, achte darauf, dass es groß genug und bequem für deinen Liebling ist.
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    G
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    @20pattes57, ich stimme dir voll und ganz zu. Wie kann man nur glauben, dass eine Katze alleine klarkommt, und dann auch noch auf der Straße! … NO COMMENT!

    Ich habe selbst mal eine wilde Mieze von draußen eingefangen, die total scheu war und ein kaputtes Auge hatte. Heute ist sie topfit und hat ein richtig gemütliches Zuhause gefunden.

    Es ist eigentlich immer möglich, ein Tier umzusiedeln, auch wenn es manchmal echt kompliziert ist, aber der Aufwand lohnt sich total, sobald das Tier sein neues Revier angenommen und sich eingelebt hat.

    Gibt es eigentlich Neuigkeiten zu dem Kätzchen aus dem ursprünglichen Post!?

    Schönen Tag noch!

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    2
    20pattes57 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Oh nein, nimm sie auf gar keinen Fall mit! Sie lebt ganz allein, ihr seid nicht ihre Besitzer, du würdest ihr nur total viel Stress machen und wofür? Die kommt draußen schon allein klar.

    Diese Bemerkung macht mich echt fassungslos.

    1. Doch, diese Person hat sie registrieren lassen und ist damit rechtlich gesehen ihre Besitzerin.

    2. Hast du schon mal Streuner gesehen, die wirklich gut allein zurechtkommen? Ich schon. Ich habe aktuell zwei bei mir in Pflege, eine davon wog bei ihrer Ankunft wegen extremem Katzenschnupfen +++++ nur 1,9 kg. Sie ist nicht zahm und wird wieder freigelassen, wenn es ihr besser geht und das Wetter mitspielt! Wäre sie zutraulich, hätte ich alles versucht, um ihr ein sicheres Zuhause zu finden. Aber leider mag sie Menschen nur, wenn sie den Napf vollmachen und dann drei Meter zurückgehen.

    Unterernährung, Krankheiten, Verletzungen, Kämpfe, Fressfeinde, Gefahren im Verkehr, das Wetter und so weiter sind ihr täglicher Überlebenskampf. Von wegen „Die kommt draußen schon allein klar“ – ganz sicher nicht!

    Um auf die eigentliche Frage zu antworten: Ich habe schon mal Streuner von einer gefährlichen Futterstelle (nahe an Hauptstraßen und mit fiesen Nachbarn) an einen anderen Ort umgesiedelt. Sie haben sich dort super schnell eingewöhnt, vor allem dank der gut gefüllten Näpfe. 😉

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    Burgeessna
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    Oh nein, nimm sie auf gar keinen Fall mit! Sie lebt ganz alleine, du bist nicht ihr Besitzer. Du verursachst ihr damit nur extrem viel Stress – und wofür? In der freien Natur kommt sie schon alleine klar.

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    Docline
    Docline Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Um mit meiner „wilden“ Katze umzuziehen:

    - Einfangen (Leder-Rosenhandschuhe, Schals um die Unterarme gewickelt)

    - Sie hat mindestens 3 Tage in der (offenen) Transportbox im Gäste-WC verbracht (da stand das Katzenklo und ich hab das Futter erhöht hingestellt)

    - Danach 3 oder 4 Tage im Badezimmer vor einem Fenster mit Blick nach draußen

    (Alle Türen waren offen, es war ihre Entscheidung, sie konnte zwischen WC und Bad hin- und herpendeln)

    - Dann 2 oder 3 Ausflüge ins Erdgeschoss, aber sie war noch gestresst (Gefauche gegen den Hund, wenn sie sich auf der Treppe begegnet sind)

    - Und dann war es soweit: Sie ist raus, wieder rein und erkundet alles in einem Umkreis von etwa 50 Metern

    - Nach 2 Monaten dann ein Riesenschreck: Sie war 2,5 Tage weg und kam nicht aufs Rufen (da hatte ich echt Schiss)

    - Schließlich kam sie zurück, total k.o., aber sie war zum Glück nicht zur alten Adresse zurückgelaufen, puh...

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    ?
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    Das kann ich echt verstehen, wie sehr du an ihr hängst! 👍

    Dein Tierarzt hat recht, du musst aufhören, sie an deinem alten Wohnort zu füttern, aber 300 m sind zu weit, als dass sie ihr Futter bei dir im neuen Zuhause von allein finden würde...

    Deshalb empfehle ich dir, sie einzufangen, um sie in dein neues Haus zu bringen.

    Du kannst sie am Anfang ihrer vorübergehenden „Gefangenschaft“ erstmal in einem Zimmer lassen, aber gib ihr ganz schnell (nach maximal 2 Tagen) Zugang zum Rest des Hauses und vor allem Sicht auf die Ausgänge, ohne sie aber schon zu öffnen...

    Das Ziel ist, dass sie sich an deine neue Wohnung gewöhnt, bevor sie wieder nach draußen darf... und dass sie nach ein bis zwei Wochen den Reflex hat, zu dir zu kommen, wenn sie wieder draußen ist.

    Aber wie auch immer, 300 m sind zwar weit für sie, aber für dich ja eigentlich gar nicht so wild. Was ich sagen will: Falls meine Idee zufällig nicht funktioniert und sie aus Gewohnheit in ihr altes „Zuhause“ zurückläuft, oder falls du dich entscheidest, sie nicht einzufangen oder es nicht klappt, ist noch nichts verloren!

    Sie wird in der Nähe bleiben und du hast genug Zeit, sie zu deiner Wohnung zu locken. Es wäre aber trotzdem eine gute Idee, das vor der kalten Jahreszeit zu schaffen, sonst sucht sie sich bei jemand anderem ein warmes Plätzchen und lässt sich für ein paar Monate nicht mehr blicken...

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    Y
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    Danke ..

    Ja, genau, es sind wirklich 300 Meter ... Ich ziehe von einem Stadthaus mit kleinem Garten in ein Einfamilienhaus um. Wir sind gestern umgezogen und gestern Abend bin ich nochmal bei meiner alten Wohnung vorbeigegangen. Die Katze war da, wirkte etwas desorientiert, weil der Garten so leer war ... Sie ist sogar ins leere Haus reingegangen! Das erste Mal überhaupt!

    Ich überlege, sie einzufangen und für ein paar Tage in einem Zimmer einzusperren ... bevor ich sie wieder rauslasse ... ist ja egal, ob sie miaut ... ich habe keine direkten Nachbarn! Und falls sie doch zu meinem alten Zuhause zurückläuft, kann ich sie dort in den nächsten Monaten noch abholen. Ein Tierarzt hat mir geraten, sie im alten Haus nicht mehr zu füttern, damit sie kapiert, dass das Futter mit umgezogen ist! Sie „besetzt“ mein Haus jetzt schon seit 6 Jahren ... ich hab sie echt liebgewonnen! 👍 Aber ich will keine Couch-Potato aus ihr machen. Sie liebt ihre Freiheit viel zu sehr! Ich möchte mich einfach nur weiter um sie kümmern!

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    300 Meter oder Kilometer?

    Bei Kilometern gilt das Gleiche wie in den anderen Kommentaren (besonders der erste ist echt treffend! 😁). Wenn es ein Weibchen ist und sie kastriert ist, wirst du da gar keine Probleme haben...

    Wenn es aber nur 300 Meter sind, ist das zwar echt doof zu sagen, aber das wird ein klein wenig mehr Probleme machen...

    Eigentlich wird die Katze in ihrem gewohnten Revier bleiben oder dorthin zurücklaufen, wenn du sie umziehst (man muss bedenken, dass 300 m der Revierradius einer kastrierten Kätzin ist, oft weniger, aber da sie wild lebt...). Und das könnte zusätzlich Probleme mit dem Nachmieter deines zukünftigen Ex-Hauses geben:

    *Entweder, weil er keine Katzen mag, was ja wohl undenkbar ist und die Peitsche verdienen würde!

    *Oder weil er Katzen mag und sie dir wegnehmen könnte, was auch undenkbar ist und die Peitsche verdienen würde... naja, egal, peitsch ihn in jedem Fall aus! Das wird ihm eine Lehre sein!

    Ich denke, zum einen musst du sie „einfangen“ und für etwa anderthalb Wochen in deiner neuen Wohnung einsperren. Außerdem solltest du den Nachbarn die Situation erklären, da leider nicht jeder Katzen mag... und auch dem neuen Bewohner deines Hauses Bescheid sagen.

    Zum anderen solltest du versuchen – mit dem Einverständnis ALLER Leute, die ihr den Status als „frei lebende Katze“ gegeben haben – die Registrierung auf deinen Namen umschreiben zu lassen.

    Und für den Anfang solltest du ihr vielleicht ein Sicherheitshalsband mit deiner Telefonnummer (mit Edding draufgeschrieben) anziehen, denn sie wird natürlich auch im teilweise neuen Revier ihre 300 m weit rumstromern...

    Übersetzt Französisch
    Y
    Yannick95 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo zusammen,

    mir geht es gerade ganz genauso. Ich füttere schon seit 6 Jahren eine Draußen-Katze. Sie lässt sich streicheln und anfassen, sie hat auch ein Häuschen im Garten... aber sie will einfach nicht mit im Haus wohnen.

    Ich bin jetzt umgezogen... nur 300 Meter weiter in ein größeres Haus (allerdings liegen ein paar Straßen dazwischen). Ich würde sie gerne mitnehmen, sie soll aber weiterhin ihren Freigang haben... Ich will ihr eigentlich nur klarmachen, dass die Futterstelle jetzt woanders ist!

    Könnt ihr mir sagen, wie das bei euch so gelaufen ist?

    Vielen Dank!

    Übersetzt Französisch
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