Verhaltensänderung: Meine Katze ist plötzlich so distanziert

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Hallo zusammen,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich gerne ein paar Tipps von euch hätte. Ich habe vor zwei Monaten einen Kater adoptiert, der eigentlich eine totale Klette ist – super verschmust, er ist mir überallhin gefolgt, hat sich sofort auf mich gelegt, sobald ich mich hingesetzt habe, und hat auch bei mir geschlafen. Aber seit etwa einer Woche hat er sein Verhalten ohne ersichtlichen Grund komplett geändert. Er spielt zwar noch, aber nur noch alleine, obwohl wir vorher stundenlang zusammen gespielt haben. Nachts kommt er nicht mehr zum Schlafen zu mir. Tagsüber ist es genauso: Er hält immer einen gewissen Sicherheitsabstand und fordert gar keine Kuscheleinheiten mehr ein. Ich verstehe echt nicht, was diesen plötzlichen Sinneswandel ausgelöst hat. Ich hatte eine etwas stressigere Woche und war weniger zu Hause, aber ich habe mich trotzdem so viel um ihn gekümmert, wie er wollte. Will er mich jetzt vielleicht für die stressige Woche „bestrafen“?

Dabei versuche ich eigentlich jeden Morgen und Abend, 30 Minuten lang mit ihm zu spielen.

Vor zwei Wochen habe ich außerdem sein Futter umgestellt, passend zur Kastration (mit einer Umstellungsphase von über einer Woche). Aber das scheint ihm wohl nicht so gut zu bekommen: Er muss im Schnitt dreimal am Tag groß aufs Klo und hat ständig extrem stinkende Blähungen. Er legt sich auch auffallend oft auf die Seite. Könnte das zusammenhängen?

Ich wollte morgen sowieso den Tierarzt anrufen, aber habt ihr vielleicht vorab schon mal ein paar Meinungen oder Tipps für mich?

Schönen Abend noch!

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5 Antworten
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    Hallo,

    Es kann gut sein, dass er draußen unkastrierte Männchen riecht und ihn das stresst. Männchen sind, auch wenn sie kastriert sind, revierbezogen und der Geruch von einem unkastrierten Tier verunsichert sie einfach. Beruhige ihn ganz viel. Mit der Zeit bauen sich die restlichen Hormone in seinem Körper ab, aber ein kleiner Rest bleibt durch die Nebennieren immer bestehen.

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    Halli hallo nochmal,

    kurzes Update: Er scheint sich langsam besser an sein Futter zu gewöhnen, es gab zum Glück keine weiteren Vorfälle mehr.

    Wegen der Frage zu seinem schwankenden Verhalten wegen des Alters: Bleibt das eigentlich trotz der Kastration so? Es ist jetzt fast einen Monat her, und er wechselt echt ständig zwischen Tagen, an denen er total an mir klebt, und anderen, an denen er seine Ruhe will und sein eigenes Ding macht. Ich lass ihn natürlich machen und warte, bis er von sich aus ankommt, aber es ist halt echt tagesabhängig.

    Außerdem hatte er eigentlich schon einiges gelernt, zum Beispiel nicht in Hände oder Füße zu beißen. Das hatte er komplett gelassen, aber jetzt fängt er wieder damit an... Liegt das am Alter? Testet er gerade wieder seine Grenzen aus?

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    Hallo,

    beim Trockenfutter bleib erst mal noch beim Kittenfutter und warte, bis sich alles wieder normalisiert hat. Es ist später noch früh genug, anderes Futter zu testen, und es muss auch nicht unbedingt die Sorte für kastrierte Katzen sein: Unsere Maus (Wohnungskatze) bekommt getreidefreies Futter, das ja recht viel Protein enthält (verglichen mit Futter für Kastrierte mit Getreide), und sie nimmt überhaupt nicht zu. Wir achten einfach konsequent auf die Dosierung und geben ihr vor allem jeden Tag auch Nassfutter, wobei wir die Trockenfuttermenge dann entsprechend anpassen.

    Was das Verhalten angeht: Mal abgesehen davon, dass er sich wegen dem Futter vielleicht unwohl fühlt, denk dran, dass er gerade zum Teenie wird. Bei manchen Katzen merkt man diese Verhaltensänderung extrem (und es schwankt total: einen Tag hat er dich super lieb, am nächsten Tag ignoriert er dich völlig... wie bei menschlichen Teenies halt ^^). Behalt also seine Gesundheit und vor allem seinen Stuhlgang im Auge (du kannst ihm da mit einer kleinen Fortiflora-Kur helfen) und bedräng ihn nicht zu sehr, er kommt wahrscheinlich nach einer Weile wieder von ganz alleine auf dich zu.

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    Hallo,

    danke für deine Antwort! Kann es sein, dass das immer noch Nachwirkungen von der Kastration sind? Das ist jetzt einen Monat her und er war direkt wieder topfit, schon am nächsten Tag wollte er wieder spielen. Eine Woche lang hab ich noch sein altes Futter gegeben und dann eine Umstellung über etwas mehr als eine Woche gemacht?

    Der Tierarzt meinte, ich soll auf Futter für kastrierte Jungkatzen umsteigen, damit er nicht zu dick wird... ist es also okay, wenn ich erst mal weiter das Kittenfutter gebe?

    Ich find einfach nichts, was er wirklich verträgt. Zuerst hatten wir Carnilove, das war eine totale Katastrophe. Dann hat der Tierarzt Virbac empfohlen. Das war okay, aber jetzt mit dem Futter für kastrierte Juniors geht gar nichts mehr. Er meinte auch, ich könnte Royal Canin probieren, aber ich hab mal gehört, dass man das eher lassen sollte.

    Ehrlich gesagt blick ich da gerade nicht mehr durch.

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    Blue_Cat
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    Hallo,

    die Kastration mit der Narkose und dann noch ein Futterwechsel obendrauf, das ist echt viel für seinen Organismus. Eine Katze, der es nicht gut geht oder die Verdauungsprobleme hat, zieht sich oft zurück und spielt weniger.

    Ich würde dir raten, erst mal wieder zum alten Futter zurückzukehren. Später kannst du dann eine neue, langsamere Umstellung versuchen, vielleicht mit einem anderen Futter als dem, das du gerade probiert hast – das scheint er ja offensichtlich nicht gut zu vertragen.

    Davon mal abgesehen gibt es überhaupt keine Pflicht, das Futter zu wechseln, nur weil man seine Katze kastrieren lässt. Wenn er das alte Futter mochte, es gut vertragen hat und die Zusammensetzung okay ist, gibt es eigentlich keinen Grund, was zu ändern.

    Übersetzt Französisch
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