Huhu ihr Lieben, ich brauche mal euren Rat. Vor 2 Wochen habe ich eine 3 Jahre alte Katze aufgenommen (nicht geimpft, nicht gechippt), damit sie nicht irgendwo landet oder im Tierheim abgegeben wird. Ich hab mich auch direkt total in sie verliebt. Heute schreibt mir die Frau plötzlich und will die Katze zurück, weil sie es bereut, sie weggegeben zu haben. Sie meinte sogar, sie sucht mir dann eine andere Katze. (Ich finde echt, eine Katze ist kein Koffer, den man einfach hin- und herschiebt, wie man will!) Es war nie die Rede davon, dass ich sie zurückgeben soll oder dass das nur was Vorübergehendes ist. Sie meinte damals, ihr Vermieter verbietet Haustiere und sie muss sie deshalb abgeben. Und heute krieg ich ständig Anrufe und Nachrichten bei Messenger und auf dem Handy, damit wir ausmachen, wann ich die Katze zurückbringe. Ich weiß echt nicht, was ich tun soll 😟
Mir wurde eine Katze geschenkt und jetzt will die Vorbesitzerin sie zurück
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Mir ist gerade was aufgefallen, als ich auf deinen Nick geklickt habe, um zu schauen, ob du ein Mann oder eine Frau bist... Du kommst ja anscheinend aus Belgien... Da sind die Gesetze in manchen Punkten vielleicht anders als in Frankreich... Aber da kann ich dir jetzt auch nicht direkt weiterhelfen... Da müsstest du wohl mal einen Anwalt oder Juristen fragen, der auf Tierrecht spezialisiert ist... An der „Verhaltensseite“ ändert das aber nichts... Das Tier könnte total gestresst sein, wenn es so rumgereicht wird, ohne dass man sich an einen bestimmten Ablauf hält... Erst recht, wenn es schon eine ganze Weile bei dir ist...
Kelinda
Ich hab deine Antwort gelesen... Glaubst du echt, dass Hunde keinen Dreck machen, wenn sie überall hinmachen?!... 😂 Mal abgesehen vom Lärm, wenn ein Besitzer seinen Hund einfach bellen lässt... Eine Katze ist also auch nicht schlimmer als ein Hund oder ein anderes Tier...
Abend zusammen,
ich hab deinen ersten Post und die Antworten dazu gelesen... Ich hab die Antwort von Kalou124 gesehen, der meinte: „Normalerweise darf ein Vermieter einem Mieter gar nicht verbieten, ein Tier zu halten...“... Also, es ist nicht nur „normalerweise“ so... Das Gesetz verbietet es einem Mieter nicht, ein Tier zu haben, solange das Tier keine Schäden in der Wohnung oder im Haus verursacht und die Nachbarn nicht stört!... Der Vermieter hat also absolut kein Recht, ein Tier zu verbieten!... Ich hatte dazu übrigens mal einen Artikel von Animaux-Online aus der Rubrik „Tierrecht“ kopiert, den kann ich dir gerne nochmal raussuchen, wenn du willst... Es gibt wohl trotzdem eine Anzahl bei Hunden, die man einhalten muss... das sind nicht mehr als 8 oder 9... aber da müsste ich erst nochmal nachschauen... Wobei sich die Frage ja eh nicht wirklich stellt, weil es ja um eine Katze geht... Bei Katzen gibt es nämlich kein Limit... Zweiter Punkt! ☝ Ich weiß nicht mehr genau, wer das geschrieben hat, aber ich hab in einer Antwort gelesen, dass es das Tier total stressen könnte, wenn man es von einem Zuhause zum anderen bringt... Ich denke auch, dass ihn das ziemlich mitnehmen könnte, wenn man da keinen festen Ablauf einhält... Jemand anderes hat dich ja auch gefragt, ob er sich bei dir wohlfühlt... Ich finde auch, dass du ihn behalten kannst, wenn es ihm bei dir gefällt... Und der letzte Punkt noch... Du sagst, er ist nicht gekennzeichnet... Wenn er nicht identifiziert ist, gehört er rechtlich gesehen niemandem!... Die Person hat jetzt vielleicht ein schlechtes Gewissen, hat aber absolut keinen Grund, dich deshalb zu nerven!... Vor allem, wenn das am Anfang gar nicht so ausgemacht war!... Naja, vielleicht weiß sie das alles gar nicht, aber jetzt weißt du es ja von mir!...
Ich kenne jemanden, der zur Miete wohnt und keine Katze halten durfte, weil der Vermieter das verboten hat. Ich schätze mal, dass das rechtlich okay ist, aber genau weiß ich es nicht. Bei dem ganzen Chaos, das Katzen so anrichten können, kann ich das aber schon verstehen – ich hab ja selber mehrere zu Hause.
Was das Zurückholen angeht: Eigentlich sollte man sich das ja echt gut überlegen, bevor man ein Tier abgibt, und es dann auch dabei belassen.
Da die Katze nicht registriert ist, gehört sie laut Gesetz offiziell niemandem bzw. der Person, die sie zuerst chippen lässt.
Aber es ist natürlich auch menschlich, dass sie die Entscheidung bereut, die Katze vermisst und sie deshalb jetzt wiederhaben will.
Versetz dich mal in ihre Lage: Wenn ich meine Katze aus irgendeinem Grund abgeben müsste und nach ein paar Tagen merken würde, dass das ein riesiger Fehler war und ich doch eine Lösung gefunden habe, um sie zu behalten, würde ich auch alles versuchen, um sie zurückzukriegen.
Klar muss man sich das vorher gut überlegen, aber niemand ist perfekt und wir alle machen mal Fehler.
Wegen der Anrufe und Messenger-Nachrichten: Blockier sie am besten, damit du deine Ruhe hast. Du bist natürlich nicht verpflichtet, ihr die Katze zurückzugeben, da sie nicht gechippt ist. Aber vielleicht versuchst du trotzdem mal, kurz mit ihr zu reden, um zu verstehen, warum sie ihre Meinung jetzt so plötzlich geändert hat?
Ich stimme den anderen beiden voll und ganz zu, sowohl was den Inhalt als auch den Ton angeht.
Rechtlich gesehen:
Falls die Katze gechipt ist, kannst du das kostenlos beim Tierarzt checken lassen, ohne direkt zu sagen, dass es deine Katze ist. Sag erst mal, dass du sie gefunden hast. Wenn sie auf den Namen der Vorbesitzerin registriert ist, könnte es kompliziert werden, weil du sonst als Dieb dastehen könntest, falls sie die Katze als gestohlen meldet. In dem Fall ist es besser, wieder Kontakt aufzunehmen, weil du so oder so ihre schriftliche Zustimmung (Abgabevertrag) brauchst, um die Registrierung der Katze auf deinen Namen zu ändern.
Wenn die Katze nicht gechipt ist, würde ich dir raten, das als Erstes zu machen, weil das ja gesetzlich vorgeschrieben ist. Danach kannst du dich entscheiden, ob du sie nochmal kontaktierst. Du kannst ihr dann sagen, dass eine Katze kein Gegenstand ist und dass – falls sie sie wirklich zurückhaben will – du möchtest, dass alles offiziell abläuft. Das heißt: Du könntest eventuell in Erwägung ziehen, ihr die Katze nur zurückzugeben, wenn sie die Registrierung auf ihren Namen macht und dir die Kosten erstattet, die du für das Chippen ausgegeben hast (Preis für die Untersuchung + ca. 70–90 €). Wenn sie das nicht akzeptiert, wäre sie rechtlich gesehen diejenige, die die Katze unterschlägt.
Ansonsten verstehe ich natürlich – wie die anderen auch – dass man es im Nachhinein bereuen kann, sein Tier abgegeben zu haben. Auch wenn man eigentlich denkt, dass so eine Entscheidung gut überlegt sein sollte, kommt es eben vor, dass man das Tier zurückwill. Die Frage ist also: Was ist die beste Lösung?
FÜR DIE KATZE: Ich denke, nach 3 Wochen Trennung sind beide Optionen okay. Das ist lang genug, damit sie sich an die neue Umgebung gewöhnt hat, aber gleichzeitig kurz genug, dass eine Rückkehr zur Vorbesitzerin ohne große Folgen möglich ist. Die Katze wird zwar erst mal nicht alles verstehen, aber sie wird das wegstecken.
FÜR DIE PERSON: Emotional gesehen wird sie natürlich happy sein, aber eben nur unter der Bedingung, dass sie die Katze nicht noch einmal abgibt.
FÜR DICH: Da musst du selbst schauen. Hängst du schon sehr an genau dieser Katze, oder wäre es für dich auch okay, eine andere aufzunehmen (egal ob erwachsen oder Kitten), wenn die Situation für dich passt?
Jedenfalls besteht das Risiko, wenn du das Gespräch verweigerst, dass die Person – die ja anscheinend weiß, wo du wohnst – einfach vorbeikommt und sie sich selbst zurückholt. Falls sich die Gelegenheit mal wieder ergibt, ist es besser, nicht zu verraten, wo du wohnst, oder über ein Tierheim zu gehen. Manchmal müssen Besitzer ihre Tiere trotz allem abgeben, und die Trennung ist oft schmerzhaft. Ein Tierheim ermöglicht es normalerweise, alles menschlich und rechtlich sauber abzuwickeln, ohne die Adresse der neuen Halter weiterzugeben, damit man gar nicht erst in so eine Situation gerät, in der du jetzt steckst.
Das Thema Impfen: Wenn du rausgehst, schleppst du Keime und Viren an deinen Schuhen mit nach Hause – und es gibt Krankheiten, die für Katzen echt tödlich sein können...
Die Kastration ist wichtig, um Markieren in der Wohnung, ständiges Miauen und gesundheitliche Probleme (wie Krebs) zu verhindern.
Und das Chippen nicht vergessen, denn ohne Chip gehört dir die Katze offiziell gar nicht...
Guten Abend
Wie macht sich die Katze bei dir? Wie lebt sie sich ein? Ist sie eher ängstlich und versteckt sich, oder im Gegenteil total entspannt und verschmust?
Wie sieht’s mit dem Appetit aus?
In erster Linie muss man an das Tier denken. Jedes Mal, wenn eine Katze das Zuhause wechselt (zwei Wochen sind ja schließlich auch nicht ohne), fühlt sich das für sie wie ein Verlassenwerden an. Sie muss sich erst an neue Abläufe gewöhnen, und Katzen sind nun mal extrem revierbezogene Tiere, die ihre Gewohnheiten lieben...
Ich finde es echt ein bisschen verrückt, wenn jemand ein Tier – egal welches – wie ein Stofftier behandelt... und ich vermute mal, dass das Problem mit der Vorbesitzerin noch nicht geklärt ist... beim nächsten kleinen Krach könnte sich das Ganze also wiederholen...
Und zum Schluss das Wichtigste: Eine Katze, die nicht tätowiert oder gechippt ist, gehört rechtlich gesehen niemandem...
Sie hat also gar keinen rechtlichen Anspruch darauf, sie zurückzufordern... Der einzige triftige Grund wäre in meinen Augen, wenn die Katze bei dir unglücklich ist und sich nicht an ihr neues Leben gewöhnt...
Wenn du dich entscheidest, sie zu behalten, dann antworte nicht mehr auf ihre Nachrichten, wechsel eventuell sogar deine Nummer... und nutz die Chance, die Katze direkt kastrieren zu lassen... ich schätze mal, das ist sie noch nicht... und lass sie auch gleich chippen und impfen... das ist wirklich wichtig für sie...
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