Mein Kätzchen hört überhaupt nicht – Verhaltensprobleme

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Hallo zusammen,

ich melde mich heute bei euch, weil mein Kater nur macht, was er will, und das im Alltag echt super anstrengend zu händeln ist.

Er ist ein Bauernhof-Kätzchen, das ich mit maximal 1,5 oder 2 Monaten vor dem sicheren Aussetzen gerettet habe. Ich habe ihn von einer Frau übernommen, die ihn nicht mehr wollte, weil ihre anderen Tiere ihn nicht akzeptiert haben. Er war schon entwöhnt und gesundheitlich war alles okay, bis auf eine Ladung Würmer, aber das hatten wir schnell im Griff.

Ich weiß natürlich, dass er viel zu früh von der Mutter weg ist, aber was sollte ich machen? Ich konnte ihn in dem Alter ja schlecht auf der Straße lassen! Also habe ich ihn Mitte Oktober zu mir genommen.

Was sein Verhalten angeht, gibt es nur Schwarz oder Weiß. Manchmal ist er mega verschmust (aber nur bei mir, nie bei meinem Freund), aber selbst das ist ein bisschen schwierig: Er LIEBT mein Gesicht und gibt mir ständig Köpfchen. Was noch nerviger ist: Er fummelt mir mit den Pfoten im Gesicht rum und fährt dabei manchmal die Krallen aus (nicht böse gemeint, er tretelt halt, wie Katzen das machen, wenn sie happy sind).

Das eigentliche Problem liegt aber woanders: Er spielt für sein Leben gern (was ja okay ist), aber obwohl er zig Spielzeuge und einen riesigen Kratzbaum hat, beißt und kratzt er uns lieber. Wir sagen dann natürlich "Nein", einmal, zweimal, dreimal (...) aber er hört einfach nicht auf, bis wir ihn zur Strafe in einen anderen Raum sperren. Und wenn er nach zehn Minuten wieder rauskommt, geht das Ganze von vorne los! Wir können auch nicht mehr in Ruhe essen, ohne dass er bettelt. Der Esstisch ist mittlerweile sein Lieblingsspielplatz geworden. Seit wir ihn haben, schimpfen wir jedes Mal, wenn er auf den Tisch springt. Er weiß auch genau, dass er das nicht darf, denn sobald ich aufstehe, um ihn zu ermahnen, flitzt er sofort weg – ohne dass ich ein Wort sagen muss. Aber er macht es immer und immer wieder... Es fühlt sich echt wie Provokation an!!

Wir haben schon alles versucht (glaube ich zumindest..), um es ihm beizubringen: Wasserspritze – er mag es zwar nicht besonders, aber es ist weeeit davon entfernt, ein Problem für ihn zu sein; auf den Tisch hauen, um Krach zu machen und ihn zu verscheuchen – er kommt keine Sekunde später wieder an; ihn in ein anderes Zimmer sperren – kaum ist er zurück, fängt er wieder an (.....).

So, sorry für den ganzen Roman hier, aber falls ihr Tipps für mich habt oder mir zumindest sagen könnt, ob er ruhiger wird, wenn er älter ist....

Danke schon mal im Voraus für eure Antworten.

Manon B.

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8 Antworten
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    Audrey5733 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Guten Abend, sorry für die Störung, aber ich verstehe das Verhalten von meinem Kater echt nicht mehr. Ich mache mir total Gedanken, weil er eine Woche lang super hört und in der Woche drauf macht er nur noch Blödsinn nach Blödsinn. Er hört dann auf gar nichts mehr, selbst wenn wir ihn mal in ein Zimmer sperren, damit er mal runterkommt. Er macht uns alles kaputt, macht die Schubladen auf, um Futter oder Kekse zu klauen... man kann echt nichts mehr liegen lassen, sonst klaut er es sofort. Er ist auch nicht wirklich stubenrein, weil er nicht mehr ins Katzenklo gehen will, sobald da schon ein kleines Geschäft drin ist. Ist das normal? Das ist echt mega anstrengend, vor allem weil wir bald umziehen und voll Schiss haben, dass er die neue Wohnung komplett einsaut.
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    Bracsi Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich hab ein weißes Katzenmädchen mit grünen Augen, aber sie hört nichts. Warum?

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    Energiesolaire
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    Aber damit das Ganze auch was bringt, um beide Probleme gleichzeitig anzugehen und gleichzeitig eine Bindung zu deinem Kätzchen aufzubauen, würde ich Folgendes machen. Und zwar als festes Ritual. Da ist Disziplin von deiner Seite gefragt. Manche gehen zum Yoga, andere ins Fitnessstudio oder in die Moschee – tja, dein Kätzchen braucht eben auch sein Ritual. Statt ihm das vorzuenthalten, was es gerade sucht, gib ihm lieber das, was es wirklich braucht:

    Ein Wechsel aus körpernahem Spiel, also mit einem Teil, das du direkt in der Hand hältst. Er wird versuchen, dich zu zwicken. Nein. Das unterbindest du ganz sanft (wir sind ja im Spielmodus, also keine negativen Vibes). Und dann bietest du das Spielzeug an. Eine Katze will jagen. Solange du also eine Flucht simulierst und ihn dazu bringst, das Ding jagen zu wollen, sollte das super funktionieren.

    Danach wird gerannt und gesprungen. Er muss seine Geschicklichkeit und Kraft entwickeln und sich richtig auspowern. Auf den Kratzbaum springen, einer Spielangel hinterherjagen oder einem kleinen Bällchen, ganz egal. So 10-15 Min. lang. Und dann gibt's Futter, während "du" dich an den Tisch setzt.

    Wenn das Kätzchen frisst, macht es sich das Mäulchen schmutzig. Danach wird es Lust haben, auf dem Kratzbaum zu chillen, sich zu putzen und dann ein Schläfchen zu machen. Ich gebe das Futter immer auf der obersten Ebene vom Kratzbaum. Das motiviert ihn, nach dem Mini-Snack gleich dort zu bleiben. Eine Katze, die weit oben sitzt, ist direkt viel entspannter. So kann er das Leben von oben beobachten, bevor er ein Nickerchen macht.

    Normalerweise ist dein Kätzchen nicht nur schwarz oder weiß. Wenn er aufgedreht ist, will er spielen; wenn er müde wird, will er schmusen. Nutze genau diesen Moment zum Kuscheln. Versuch gar nicht erst, ihn zu streicheln, wenn sein Energielevel bei 10 von 10 ist. Aber wenn er ruhig ist, such seine "Schwachstellen" und zeig ihm, dass Menschenhände für richtig tolle Streicheleinheiten da sind.

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    Energiesolaire
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    Er kommt zu dir, gibt dir Köpfchen und tretelt – das ist bei Katzen ein Zeichen von Freundschaft. Und du denkst, er kratzt dich, und weist ihn ab.

    Ändere dein Verhalten. Behandle ihn wie ein Baby, das keine Mama mehr hat, mit ganz viel Liebe und Respekt.

    Ich fand den Anfang deiner Nachricht zwar ein bisschen hart, aber ich muss zugeben, dass ich dir zustimme, vor allem was die Geduld angeht.

    Aber auch, meine Liebe: Das ist echt wichtig. Du musst eine Bindung zu deiner Katze aufbauen. Wenn du leider jede ihrer liebevollen Annäherungen als negative Erfahrung abstempelst, finde ich das echt traurig. Oh, das bricht mir das Herz :( Stell dir vor, das wäre so, als würde man ein Baby ausschimpfen, nur weil es seine kleinen Hände um deine Finger schließt oder dich lächelnd im Gesicht berührt :(

    Sorg zuerst mal dafür, dass dein Kätzchen coole Klettermöglichkeiten hat. Einen richtig guten Kratzbaum zum Beispiel. Falls er noch nicht dran gewöhnt ist: Zeig ihm, wie er sich darauf bewegen kann. Ich hab das so gemacht, dass ich ihn eine Spielzeugmaus an einer Angel jagen lassen habe. Das macht super viel Spaß.

    Da bin ich ganz klar. Bei mir ist es sehr ruhig, ich wohne allein. Da war es ziemlich einfach, meinem Kätzchen das „Nein“ beizubringen. Ich hab dafür so 1,5 bis 2 Monate gebraucht. Ich kenne da nur eine Methode: Man sagt ganz sanft „Nein“ und setzt die Katze vom Tisch runter. Wenn sie wieder hochspringt, sagt man wieder „Nein“ und setzt sie wieder runter. Bloß keine Gewalt, man muss das Kätzchen nicht „einschüchtern“. Also einschüchtern im weiten Sinne – ihm Angst machen oder so was. Nee, daran glaube ich überhaupt nicht. Das schafft nur eine schlechte Basis, finde ich. Igitt, das mag ich gar nicht.

    Nein. Man setzt ihn einfach runter. Nach etwa 20 Mal springt er nicht mehr hoch. Das wiederholt man so lange, bis aus den 20 Mal nur noch 2 oder 3 werden. Dann 1. Und dann 0.

    Vielleicht auch gleichzeitig die Fütterungszeiten anpassen? Na ja, man muss dazu sagen, dass Kätzchen ja eher winzige Portionen fressen. Aber wenn er satt ist, hilft das vielleicht dabei, dass er gar nicht erst auf die Idee kommt, auf dem Tisch auf Jagd zu gehen.

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    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ja, wie Jeannot76 sagt, und wenn man sie verliert, selbst lange Zeit später noch, kann ich dir sagen, wie sehr einem ihre kleinen Kratzer und das Köpfchengeben fehlen.

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    Vielen lieben Dank für eure Hilfe und die Tipps! Ich werde versuchen, das direkt ab heute umzusetzen. Danke nochmal!

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    dein Kätzchen ist noch sehr jung und war einfach nicht lange genug bei seiner Mutter. Ihm fehlt dadurch die wichtige Erziehung durch das Muttertier. Es kann auch gut sein, dass er durch den frühen Start und die viel zu frühe Trennung etwas verstört ist.

    Ich rate dir, auf jeden Fall mit den Methoden weiterzumachen, die du schon zur Korrektur nutzt, wenn er dich beißt – Erziehung ist jetzt echt wichtig. Zusätzlich wäre etwas zur Beruhigung super: Du könntest einen Feliway-Verdampfer oder Bachblüten ausprobieren (das funktioniert bei Tieren oft richtig gut). So wird er sicher weniger aggressiv und stattdessen verschmuster und verspielter, ohne dass es seiner Gesundheit schadet.

    Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter.

    Pauline

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    Teemteem
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    Hallo,

    dein Kätzchen ist noch nicht richtig entwöhnt. Normalerweise übernimmt das die Mama im dritten Monat und bringt den Kleinen bei, die Krallen nicht auszufahren und nicht einfach überall reinzubeißen. Das muss er jetzt also bei dir lernen.

    Ansonsten ist sein Verhalten völlig typisch für ein fittes Kitten, da ist nichts ungewöhnlich. Du musst jetzt einfach Geduld haben und die Erziehung übernehmen, was das Spielen, Beißen und Kratzen angeht.

    Es gibt für ihn zum Beispiel nichts Spannenderes als „Beute“, die sich bewegt – wie Hände, Haare, Beine oder Füße. In solchen Fällen solltest du ihn sofort mit Spielzeug ablenken. Wenn das nicht hilft, setz ihn einfach völlig kommentarlos in einen anderen Raum, so wie du es schon machst. Das wird noch ein paar Monate dauern, aber nach der Kastration wird sich das meistens legen.

    Was das Fressen angeht: Auch das ist wieder völlig normal. Als Kitten schauen sie sich alles bei der Mama ab – was sie frisst, wie sie sich putzt, Gefahren und so weiter. Da du jetzt der „Eltern-Ersatz“ bist, will er natürlich das fressen, was du auch isst. Er lernt durch Nachahmung. Wenn du beim Essen deine Ruhe haben willst, bring ihn für die Zeit in ein anderes Zimmer.

    Merk dir: Kitten sind EXTREM stur. Wenn du dich für ein „NEIN“ entschieden hast (ruhig bleiben, nicht laut werden, keine hektischen Bewegungen), dann musst du auch dabei bleiben. Wenn du auch nur einmal nachgibst, ist das für ihn wie eine Erlaubnis für immer.

    Ich wünsche dir viel Geduld. Er verhält sich wie ein ganz normales Kitten... was an sich ja sehr beruhigend ist. Mit einem Kumpel im gleichen Alter würde es wahrscheinlich besser klappen, weil die beiden dann zusammen spielen könnten.

    Übersetzt Französisch
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