Mein Kater faucht mich plötzlich an

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Hallo zusammen,

ich habe aus dem Tierheim ein zwei Monate altes Kätzchen adoptiert, das noch nicht entwöhnt war, weil es ausgesetzt worden war. Ich musste mich deshalb mit vielen Verhaltensproblemen rumschlagen – er war ängstlich, hatte ständig Hunger usw.

Mittlerweile ist er fast 6 Monate alt. Das Gröbste haben wir hinter uns, aber ein paar Sachen kriege ich einfach nicht in den Griff. Zum Beispiel will er immer noch ständig fressen (ich rationiere das Ganze: er bekommt 60g am Tag, aufgeteilt auf 4 Portionen + Anti-Schling-Napf), aber er wiegt 3,7 kg und hat gefühlt immer Hunger. Er ist übrigens eine reine Wohnungskatze. Außerdem ist er extrem verspielt – ich kann ihn 30 Minuten am Stück rennen lassen, ohne dass er müde wird.

Heute Morgen hat er es zum ersten Mal geschafft, an seinen Beutel mit Trockenfutter zu kommen. Damit er nicht zu dick wird, habe ich ihm zwei Portionen gestrichen und will ihm erst heute Abend wieder was geben. Vielleicht liegt sein Verhalten ja daran, ich weiß es nicht.

Damit er abnimmt, spiele ich viel mit ihm, so 45 Minuten bis eine Stunde am Tag. Heute habe ich ein neues Spielzeug rausgeholt und er ist total darauf abgegangen. Es war ein Spielzeug mit Federn und einem Glöckchen, und er hat es geschafft, eine Feder abzureißen und wollte sie fressen.

Damit er sie nicht verschluckt und vielleicht krank wird, habe ich versucht, sie ihm aus dem Maul zu nehmen. Aber er hat mich gekratzt, gebissen und leicht angefaucht (das war übrigens das erste Mal in den 4 Monaten, dass er mich angefaucht hat!). Zur Strafe habe ich ihn dann in ein Zimmer gesperrt.

Ein bisschen später wollte ich wieder mit ihm spielen, aber jetzt fängt er beim Spielen an zu knurren. Er schnappt sich das Spielzeug, verzieht sich damit und knurrt oder faucht, sobald ich näher komme. Wenn ich versuche, ihm das Spielzeug wegzunehmen, wird er richtig aggressiv. Das Problem ist auch, dass er sich an Stellen zurückzieht, wo wir ständig durchlaufen müssen (im Flur zum Beispiel). Es ist also unmöglich, das "Revier" zu respektieren, das er uns da aufzwingt.

Ist das normal? Das Ganze macht mir echt Sorgen, ich will nicht die Kontrolle über meinen Kater verlieren oder dass er mir oder meiner Familie gegenüber total aggressiv wird. Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. Soll ich ihn weiter bestrafen, wenn er zu aggressiv ist, oder macht das alles nur noch schlimmer?

Danke!

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10 Antworten
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  • Yuna La Ficelle
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    *WAHNSINN! Nicht die Wanne...

    Mist-T9🤭

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    Blue_Cat
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    Och nö, das artet jetzt bestimmt wieder aus...

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    Yuna La Ficelle
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    {EIN DYNAMISCHES TEAM AM WERK .}

    „Du bist hier die einzige Null!“

    (Aus dem Film „Hass“... 😁)

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    Yuna La Ficelle
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    Hallo, ich habe mal ein eigenes Thema aufgemacht, um meine Sichtweise (POV) zur Tierernährung zu teilen.

    Eigentlich sollte das nur eine Antwort auf deinen Beitrag werden, aber ich wollte lieber einen eigenen Thread daraus machen, damit du es nicht in den falschen Hals bekommst und weil du ja auch nicht der einzige User bist, den das betrifft.

    Mal ganz abgesehen von all dem, was die anderen dir schon geschrieben haben – und was ich auch so sehe –, würde ich noch hinzufügen, dass 60g am Tag einfach nicht reichen. Deshalb reagiert deine Katze auch so, und das kann echt nach hinten losgehen, besonders bei Katzen, die nicht richtig oder zu früh von der Mutter entwöhnt wurden.

    Der Überlebensinstinkt – oder eigentlich der Instinkt allgemein – übernimmt einfach das Kommando, wenn ein Tier Hunger hat. Und ich glaube, deine Katze hat nicht nur das Gefühl, Hunger zu haben, sie HAT einfach richtig Hunger... Hunger ist sowieso kein bloßes Empfinden, das ist nicht wie beim Wetter mit der „gefühlten Temperatur“ vs. der tatsächlichen Temperatur. Wenn ein Tier Hunger hat, ist das keine Einbildung.

    Klar muss man zwischen echtem Hunger und bloßer Verfressenheit unterscheiden und auch auf dem Schirm haben, dass der Drang zu fressen eine Art Zwangsstörung sein kann. Aber man muss echt aufhören zu denken, dass das absolute Existenzminimum normal ist oder gar ein Zeichen für gute Gesundheit. Das ist nämlich Quatsch.

    Kurz gesagt: Ich rate dir, ihm das Trockenfutter zur freien Verfügung zu lassen. Er sollte sich dann von alleine bei ca. 90g am Tag einpendeln. Und gib ihm bitte mindestens eine Mahlzeit Nassfutter täglich. Falls er kastriert ist, nimm Futter für kastrierte Katzen, aber an der Art der Fütterung an sich ändert das nichts.

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    Wie die anderen schon geschrieben haben: Rationier das Futter nicht. Eine Katze, die mal Hunger leiden musste, schlingt alles in sich hinein, bis sie irgendwann versteht, dass es immer genug geben wird. Das kann Monate dauern (ich hab hier selbst so einen Kandidaten zu Hause). Da es noch ein Kitten ist, lass ihn ruhig fressen, so viel er will. Am besten gibst du ihm morgens und abends eine Dose Nassfutter, das macht schön satt, und lässt für den Rest des Tages Trockenfutter zur freien Verfügung stehen. Außerdem ist das besser für die Nieren, weil es viel Feuchtigkeit enthält.

    Was das Knurren angeht, schließe ich mich den anderen an: Das ist sein Spielzeug, seine Beute, und die will er nicht abgeben. Das ist ein völlig normales Verhalten. Du frustrierst ihn nur, wenn du versuchst, es ihm wegzunehmen, und dann wird er sich erst recht wehren – man darf nicht vergessen, dass Katzen kleine Raubtiere sind. Bestraf ihn auf keinen Fall, das ist kontraproduktiv. Er versteht es nicht und es wäre eine doppelte Strafe für ihn. Wenn er allerdings aggressiv wird oder zu sehr aufdreht, dann brich das Spiel einfach ab. Er ist noch jung, steckt mitten in der Pubertät und muss sich einfach auspowern, austoben und ordentlich fressen!

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    Marie-Hélène Bonnet - Comportementaliste Chats
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    Hallo! Deine Katze wurde sozial nicht richtig entwöhnt (schau dir dazu mal meinen Artikel direkt hier über die psychosoziale Entwöhnung an). Du solltest dir Hilfe von einer Katzenverhaltensberaterin holen, um diesen Schritt schnellstmöglich abzuschließen – je nachdem, was er schon gelernt hat und was noch zu tun ist. Klar wird das nicht ganz so perfekt, wie wenn die Katzenmama das übernommen hätte, aber es wird die Probleme, die du gerade hast, auf jeden Fall verringern. Er ist noch voll im Wachstum, also schränk ihn bitte nicht ein und lass ihn nicht zu kurz kommen. Er wird das von selbst regulieren, wenn du ihm ein bisschen Vertrauen schenkst. Ich würde mich freuen, dir und dem kleinen Kerl zu helfen. Alles Gute weiterhin! Miauige Grüße, Marie-Hélène Bonnet

    https://wamiz.com/chats/conseil/le-sevrage-psychosocial-du-chaton-c-est-quoi-4110.html

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    es ist nicht immer leicht, ein Kätzchen zu adoptieren, das einen schweren Start hatte – mit Aussetzen und der Zeit im Tierheim. Das ist wirklich eine tolle Geste von dir.

    Du machst übrigens schon vieles richtig: Wenn du dir Sorgen wegen seines Gewichts machst, ist ein Anti-Schling-Napf eine super Idee. Genauso wie die richtige Futtermenge, die über den Tag verteilt wird, falls er sich das Futter noch nicht selbst einteilen kann.

    Was das Spielen angeht: Eine Stunde ist für ein 6 Monate altes, scheinbar sehr aktives Kätzchen eigentlich noch zu wenig. Es ist toll, dass du mit ihm spielst, aber er sollte wahrscheinlich auch mehr Zeit damit verbringen, sich allein zu beschäftigen. Er muss sich auch auspowern können, wenn du mal nicht da bist. Dafür kannst du ihm verschiedene Spielsachen lassen (Bälle, Spielangeln, Plüschtiere...), Kratzbäume mit Blick nach draußen oder auch Intelligenzspielzeug für Katzen… Wenn er körperlich richtig ausgelastet ist, hilft das oft auch gegen die Aggressionen.

    So wie du das beschreibst, könnte es sein, dass dein Kleiner eine Art Ressourcenverteidigung zeigt. Vielleicht hat er als Baby mal Hunger leiden müssen und das spiegelt sich jetzt in seinem Verhalten wider. Aus Angst, dass nichts mehr kommt, stürzt er sich dann total auf das Futter. Wenn du ihm dann die Hälfte der Portion wegnimmst, erzeugt das Futterneid und Frust, was dieses Verhalten nur noch verstärkt. Das würde auch erklären, warum er so reagiert, wenn du versuchst, ihm ein Spielzeug wegzunehmen: Er beschützt das, was er hat, und wird aus Angst aggressiv. In so einem Fall macht Bestrafung die Situation meistens nur noch schlimmer.

    Vielleicht kannst du versuchen, ihm ein besonders sicheres Umfeld zu schaffen. Erstmal beim Futter, um den Frust zu senken: Man könnte die Portionen zum Beispiel mit in Wasser gekochten Zucchini strecken, damit er sich satter fühlt (oder anderes Gemüse, das für Katzen okay ist). Es gibt auch spezielles Futter zur Gewichtskontrolle, da kannst du ja mal deinen Tierarzt drauf ansprechen. Beim Spielen solltest du versuchen, ihm die Sachen während der Spieleinheit nicht wegzunehmen (wenn du Angst hast, dass er Teile verschluckt, nimm lieber Spielzeug ohne Risiko). Und sorge dafür, dass er Plätze hat, die nur ihm gehören, wo er sich sicher fühlt – zum Beispiel Höhlen oder erhöhte Liegeplätze.

    Solche Situationen sind oft anstrengend, sowohl für die Katze als auch für die Besitzer. Wenn die Probleme bleiben, wäre es sicher sinnvoll, mal einen Tierarzt für Verhaltenstherapie dazuzuholen. Der kann dir langfristige Tipps geben und dich für die Zukunft beruhigen.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.

    Schönen Abend noch und viel Erfolg für die nächste Zeit!

    Lucie

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    Blue_Cat
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    Hallo,

    sehe ich genau wie Kelinda. Es gibt keinen Grund, eine Katze im Wachstum zu rationieren – und übrigens auch keine erwachsene Katze, die nicht übergewichtig ist. Der Futterstress, der durch dieses Rationieren entsteht, wirkt sich negativ auf sein Verhalten aus. Das Trockenfutter sollte rund um die Uhr (24/7) bereitstehen. Nach einer Phase, in der er vielleicht erst mal alles reinschlingt (was nicht mal unbedingt passieren muss), regulieren sich Katzen eigentlich sehr gut selbst und werden beim Thema Fressen viel entspannter.

    Wegen der Spielzeuge: Warum nimmst du sie ihm weg, wenn er so richtig darauf abfährt? Spielzeug ist doch genau dafür da, dass die Katze sich mal so richtig nach Lust und Laune austoben kann. Katzen lieben es, Federn aus Wedeln zu rupfen und sie ewig abzulecken, weil sie das an ihre natürliche Beute erinnert. Ich bezweifle, dass deiner versucht, sie wirklich runterzuschlucken. Ihn dafür zu bestrafen, macht aus Sicht des natürlichen Katzeninstinkts einfach keinen Sinn.

    Und noch was: Falls das noch nicht passiert ist, wird es Zeit, ihn kastrieren zu lassen. Die OP hat eigentlich nur Vorteile für seine Gesundheit und sein Verhalten. Ein unkastrierter Kater kann sich schnell angewöhnen, mit Urin zu markieren, einfach weil sein Instinkt ihn dazu treibt. Ihn zu bestrafen bringt da gar nichts, die einzige Lösung ist die Kastration.

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    K
    Kelinda Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Er knurrt sein Spielzeug an, um Beutejagen zu imitieren. Wenn er dich anknurrt, will er einfach nicht, dass man es ihm wegnimmt. Lass ihn dann am besten einfach in Ruhe, Katzen brauchen das manchmal. Ich glaub nicht, dass du dir Sorgen machen musst, aber du solltest ihn echt kastrieren lassen, das beruhigt ihn bestimmt ein bisschen.
    Übersetzt Französisch
    K
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    Dein Kater ist völlig normal. Dass er gekratzt und geknurrt hat, als du versucht hast, ihm die Feder wegzunehmen, liegt einfach daran, dass er es nicht mag, so bedrängt zu werden, und nicht versteht, was du da machst. Es macht keinen Sinn, ihn dafür zu bestrafen. Du solltest ihm sein Futter zur freien Verfügung lassen, er wird das schon selbst regulieren. 3,7 kg ist echt nicht viel, er ist absolut nicht zu dick. Außerdem powert er sich viel aus und ist ja noch voll im Wachstum.
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