Kitten attackiert meine Hände
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Okay, wenn das Wichtigste (das Spielen) erst mal geklärt ist, lass uns mal über die richtigen Momente reden.
Mir ist das echt wichtig, dem Kätzchen Zuneigung und Kuscheln beizubringen. Das ist was, das man über Wochen, Monate und Jahre hinweg kultiviert. Aber man muss halt den richtigen Moment und die richtige Art wählen.
Klar, wenn die kleine Fellnase gerade ganz entspannt irgendwo rumliegt, ist das die beste Zeit, um mal zu *****lernen*****, wie er oder sie eigentlich am liebsten gekrault wird.
Ein anderer Moment, den ich total mag – eigentlich mein absoluter Favorit: Wenn das Kätzchen sich gerade ein bisschen putzt. Es ist ruhig, aber noch nicht im Schlafmodus. Da kann es schon mal passieren, dass die Hand, die streichelt, "angegriffen" wird. Und GENAU DANN funktioniert das Prinzip, die Hand einfach stillzuhalten, super gut. Und DA kann man dann Kuscheln mit ganz sanftem Spielen verbinden, so ein bisschen mit den Fingern stupsen oder das Kätzchen necken (ich lieb das). Wenn sie sich zum Beispiel am Hinterbeinchen leckt, tippe ich ihr mal kurz ein- oder zweimal mit den Fingern auf die Schulter. Vielleicht kommt dann ein ganz vorsichtiger, sanfter Biss zurück. Genau das will ich: eine Reaktion, die genauso intensiv ist wie mein Stupser. Da ist man dann voll auf einer Wellenlänge, man albert rum, man ist auf Augenhöhe. Einfach Kumpels eben. Und sie passt auf (gibt sich echt Mühe, mir nicht wehzutun). Wenn sie mal zu grob reagiert, halte ich die Hand sofort ganz still, immer. Wenn sie gar nicht aufhört, gibt's ein kurzes Quietschen oder Rufen meinerseits.
Mit der Zeit kommt das Kätzchen dann immer öfter zu mir, um sich in meiner Nähe zu putzen. Und je länger das so geht, desto mehr wird geschmust und desto ruhiger wird das Ganze.
Aber Achtung: Dass man so mit seinem Kätzchen spielt, sehen die meisten Katzenexperten gar nicht gerne. Also nehmt das Ganze mit einer gewissen Vorsicht auf. Normalerweise wird ja davon abgeraten, überhaupt mit den Händen oder Fingern zu spielen. Ich persönlich finde aber, dass es einfacher ist, dem Kätzchen Sanftheit beizubringen, wenn man sich darauf einlässt, anstatt es komplett zu vermeiden. Der beste Moment – ich sag's nochmal – ist aber wirklich, wenn es sich zum Putzen entspannt neben einen setzt. Dann wird gekuschelt, und wenn daraus ein Spiel wird, dann ist das eben so. Das Ziel ist, die Wildheit rauszunehmen und dem Tier beizubringen, vorsichtig zu sein.
Dann gibt es noch die Prioritäten und die richtigen Momente.
Die aller-allerwichtigste Priorität bei einem Kätzchen ist es, zu lernen, wie man richtig mit ihm spielt. Sein Jagdinstinkt ist nämlich extrem stark und es **muss** die Welt erkunden und sich in dieser Hinsicht voll ausleben. Das ist fast schon lebensnotwendig für seine Psyche. Eine Katze ist erst mit etwa 3 Jahren erwachsen, danach hast du locker 10 Jahre, in denen sie kaum noch spielt, sondern vor allem Nickerchen macht und Kuscheleinheiten einfordert. Dieser Moment wird kommen, und wahrscheinlich viel zu schnell. Momentan sind wir noch im Kätzchen-Stadium. Kuscheln ist da echt nebensächlich, außer in den „richtigen Momenten“. Darüber quatschen wir später noch mal.
Die Top 3 Spielekonzepte, die meiner Meinung nach am wichtigsten sind: Verstecken, Verfolgen / Hinterhalt / Angriff und das selbstständige Spielen.
Verstecken
Super wichtig für die Bindung. Das ist eine Art von Kommunikation und Verbindung. Wenn du auf die Katze zugehst und sie vor dir wegläuft, sieh das als Einladung zum Versteckspielen an. Wenn du dann in die andere Richtung rennst und dich versteckst, aber zeigst, dass du noch da bist (ich lass zum Beispiel gern mal ein Stück vom Kopf oder einen Zeh um die Ecke gucken). Dann kommt die Katze ganz entspannt zurück. Sie ist ja neugierig. Also Verstecken in beide Richtungen.
Verfolgung / Hinterhalt / Angriff
Wenn du willst, dass sie deine Hände in Ruhe lässt, musst du sie an was Handfestes und Spannenderes gewöhnen. Nichts geht über eine Spielangel mit einer Maus dran oder sowas in der Art. Und da musst du dann lernen, die Bewegungen von Beutetieren in verschiedenen Situationen nachzuahmen.
Selbstständiges Spielen
Hier geht es darum herauszufinden, auf welche Sachen dein Kätzchen steht, um sich alleine zu beschäftigen. Bei uns klappt eine kleine, ganz leichte Plüschmaus super. Manchmal schubst sie die rum, wirft sie in die Luft, lässt sie auf den Kratzbaum „klettern“ usw.
Das Ganze ist eigentlich ziemlich simpel:
Zuerst die Zauberformel: Wenn er deine Hände angreift, obwohl du ihn nur ein bisschen kraulen wolltest, ganz einfach: Halt die Hand still. Überlass sie ihm. Lass ihn sie ruhig „gefangen nehmen“. Er wird dann anfangen, sie abzulecken :)
Von da an verhandelst du über die Freilassung der Geisel (deine Hand). Beweg sie nur ein ganz kleines bisschen, ganz langsam. Wenn er trotzdem weiter draufgeht, gib hohe Laute von dir. Achtung: Dieses Quietschen ist nicht dazu da, ihn zu bestrafen oder auszuschimpfen, sondern um ihm zu zeigen, dass er uns wehtut. Genau wie ein Spielgefährte, der vor Schmerz quiekt.
Ich persönlich liebe es außerdem, ihn mit den Fingern so ein bisschen „anzupföteln“. Ich funktioniere also einen Finger zur Katzenpfote um. Und dann gebe ich ihm ganz, ganz sanfte kleine Stupser. Warum? Um ihm zu signalisieren, bei welcher Intensität ich bereit bin mitzuspielen.
Du musst einfach selbst erkennen, wann er gerade mal ruhig ist. Wenn seine Pupillen total geweitet sind oder er mit dem Schwanz zuckt, dann ist er im Jagdmodus und nicht im Schmusemodus. Kitten sind halt echte Energiebündel, die haben nur Spielen im Kopf. Die sind zwar super süß, aber eben auch echt anstrengend.
Sobald er mit meinen Händen spielen will, gebe ich ihm direkt ein Spielzeug, eine Maus, und er spielt dann damit. Ansonsten schiebe ich ihn weg, damit er sich diese blöde Angewohnheit nicht für später merkt, vor allem weil er die Krallen auspackt und die manchmal in meiner Haut hängen bleiben.
Er klettert sogar an mir hoch, als wäre ich ein Kratzbaum.
Wenn ich mit ihm spielen will, nehme ich eine Katzenangel, da besteht wenigstens keine Gefahr, dass er mich kratzt. Viel Erfolg dir, tja, das ist eben die „Freude“ an einem Kätzchen, war natürlich nur ein Scherz.
Bei mir klettert er auch hoch wie eine Spinne 😁
Danke für eure Antworten! Ich versuche zwar immer, Spielzeug dazwischen zu bringen, aber es ist echt nicht einfach, wenn ich ihn eigentlich nur schmusen oder streicheln will und er denkt, ich will spielen – dann schnappt er sich sofort meine Hände!
Spiel lieber nicht mit deinen Händen mit ihm, nimm lieber Spielzeug wie eine Katzenangel oder eine Schnur... heb dir die Hände zum Streicheln auf, wenn die Katze ruhig ist ^^
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