Bedingungen und Verträge bei Tierschutzvereinen

Pimou
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Hallo zusammen,

ich hab angefangen, mich wegen einer Katzenadoption schlau zu machen. Ich würde gerne über ein Tierheim oder einen Tierschutzverein gehen, weil das einfach die richtige Sache ist, aber ich bin echt ein bisschen verunsichert, wenn ich mir die Adoptionsbedingungen und diese ganzen "Überprüfungen" der Halter so ansehe.

Ich versteh natürlich total, dass man Infos von mir will und dass die Vereine verantwortungsbewusste Leute suchen, gerade weil ihre Arbeit so schwer ist und es so viele ausgesetzte Tiere gibt. Also gebe ich auch echt gerne Auskunft (wer alles im Haushalt lebt, wie die Wohnsituation ist, ob die Fenster gesichert sind, wie viel Ahnung ich von Katzen hab usw.).

Aber ich hab echt das Gefühl, dass manche Bedingungen total übertrieben sind.

Mal ein Beispiel: Viele Vereine fragen nach Zukunftsplänen, vor allem wegen Umzügen. Ich hab zwar nicht vor, sofort umzuziehen, aber das kann in den nächsten Jahren ja durchaus passieren. Wenn ich umziehe, kommt meine Katze natürlich mit. Ich will aber nicht, dass mir ein Vertrag "verbietet" umzuziehen oder dass ich mich ständig rechtfertigen muss, nur weil die den Kontakt halten wollen...

Noch ein Beispiel: das Besuchsrecht. Ich hab absolut nichts dagegen, wenn ein Freiwilliger nach der Adoption ein- oder zweimal nach Terminabsprache vorbeikommt, um nach der Katze zu schauen. Aber ich kann mich nicht dazu verpflichten, dass irgendwelche Prüfer so oft sie wollen einfach unangemeldet bei mir vor der Tür stehen.

Diese Verträge scheinen den Vereinen extrem viele Rechte einzuräumen. Dazu kommt noch, dass es unzählige Vereine gibt und man kaum weiß, an wen man sich wenden soll, weil die ihre Verträge erst ganz am Ende vom Adoptionsprozess rausrücken.

Das ist echt entmutigend, damit hätte ich echt nicht gerechnet. :(

Wie sind da eure Erfahrungen so? Danke!

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12 Antworten
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  • Daolia
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    Hallo zusammen, ich habe im Tierheim adoptiert und außer einem Fragebogen mit ein paar Fragen (m² der Wohnung, ob schon andere Katzen da sind, ob demnächst ein Urlaub ansteht und ob ich mir wirklich sicher bin, weil die Katze nie sozialisiert wurde...) wurden mir gar nicht so viele Fragen gestellt. Ich denke, das hängt total vom jeweiligen Verein oder Tierheim ab. Ich fand sogar, dass sie die Katzen ziemlich unkompliziert abgegeben haben (ich glaube, die haben oft einfach keine Zeit für Einzelfallprüfungen. Sobald sie also jemanden finden, gerade bei den schwierigeren Fällen, machen sie da kein großes Trara).
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    Yume
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    Hallo, ich habe über einen Tierschutzverein adoptiert und auch wenn es ja richtig ist, dass sie genau hinschauen, finde ich schon, dass sie es mit den Vorsichtsmaßnahmen echt übertreiben (besonders weil Aussetzen oder Misshandlungen ja oft auch bei Besitzern vorkommen, die eigentlich total seriös wirkten). Bei mir gab es einen Vorbesuch und die Person, die kam, hat mir keine Ratschläge gegeben, sondern eher Befehle erteilt (welches Streu, welches Futter, bloß nicht impfen lassen, weil sie angeblich viele Katzen kannte, die danach gestorben sind...). Als ich mein Kätzchen dann abgeholt habe, meinte die Pflegestelle zu mir, dass ich es fast gar nicht bekommen hätte. Und zwar, weil ich beim Kennenlernen kurz überlegt hatte, zwei zu nehmen, mich dann aber doch für eins entschieden habe, weil mein Sohn (er studiert und ist nicht jedes Wochenende da) ein bisschen Angst vor Katzen hat (und vor Hunden erst recht). Was mich aber am meisten stört, ist, dass der Verein den Chip nicht auf meinen Namen umgemeldet hat. Angeblich soll das die Katze schützen, falls sie mal ausgesetzt wird, aber ich finde das echt problematisch. Wenn der Verein irgendwann mal zumacht, weiß ich gar nicht, wie das dann alles abläuft.
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