Guten Abend,
meine Katze ist vor fast 6 Monaten gestorben. Ich hab hier schon mal geschrieben und von unserer besonderen Bindung erzählt. Direkt nach ihrem Tod hab ich über den Schock berichtet (ich war dabei, als sie starb, es war echt heftig)... Und dass ich mit kaum jemandem darüber reden kann, weil ich das Gefühl hab, die Leute zu nerven oder verurteilt zu werden, wenn ich von "früher" anfange... Dabei war sie die Einzige, die mich irgendwie am Laufen gehalten hat. Naja, egal... hier bekomme ich Zuspruch und ich danke euch, falls ihr das hier lest. :)
Ich hab mich so langsam darauf vorbereitet, eine neue Katze oder sogar zwei aus dem Tierheim zu adoptieren, vor allem, weil ich eine Phase hatte, in der ich zwei Wochen lang nicht geweint hab. Ich dachte echt, ich hätte es hinter mir, aber von wegen. Sie fehlt mir ständig, ich weine so sehr, dass mir fast körperlich schlecht wird. Wenn ich mir die Katzen im Tierheim anschaue, muss ich an sie denken, an eine mögliche Reinkarnation... manchmal breche ich dann ab und will mich nur noch in meinen Erinnerungen verkriechen. Ihr Körbchen hab ich übrigens immer noch nicht weggeräumt.
Deswegen weiß ich gerade nicht, ob ich schon eine neue Katze aufnehmen kann (ich hab Angst, sie nicht genug zu lieben), aber gleichzeitig fehlt mir die Anwesenheit einer Katze so extrem. Meine letzte Katze hab ich damals auch geholt, ohne die Trauer um die davor (die ich auch abgöttisch geliebt habe) ganz abgeschlossen zu haben – das war damals auch so nach sechs Monaten – und am Ende war es die beste Entscheidung überhaupt. Ich weiß also echt nicht...
Was meint ihr dazu?
🤦