Was haltet ihr von Anti-Ausreiß-Halsbändern?

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Nachdem ich meinen kleinen Oréo verloren habe – er war erst ein Jahr alt und wurde auf der Straße überfahren, die nur 200 m von meinem Haus entfernt ist – traue ich mich nicht mehr, mir wieder eine Katze zu holen.

Ich habe dieses kleine Tier so geliebt, ich habe ihn sogar mit der Flasche aufgezogen.

Meine ganze Familie ist super traurig, auch mein alter Labrador, an den sich der arme Oréo so gerne gekuschelt hat.

Er hat gehört, wenn man ihn gerufen hat, und hat nachts immer im Haus geschlafen. Wir haben die Katzenklappe erst bei Tagesanbruch aufgemacht.

Und leider hat dieses eine Mal schon gereicht.

Deshalb habe ich Werbung für diese Anti-Ausreiß-Halsbänder gesehen. Taugen die wirklich was? Hat jemand von euch so was schon mal auf dem Grundstück installiert?

Ein Leben ohne Katze kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, aber andererseits habe ich voll das schlechte Gewissen. Ich habe Angst, dass ich das nächste Tier quasi schon dazu verurteile, irgendwann unter den Rädern eines Autos zu landen.

In 20 Jahren ist das jetzt schon die dritte Katze, die ich so verliere, und jetzt reicht es mir einfach!

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11 Antworten
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  • Yuna La Ficelle
    Yuna la ficelle Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich bin da voll und ganz deiner Meinung, mike64.

    Natürlich ist es schrecklich und schockierend, eine Katze wegen dieser blöden Autos zu verlieren. Ich hoffe, dass wir irgendwann ohne sie auskommen oder dass es zumindest eine echte Sensibilisierung der Fahrer gibt, was den Respekt vor dem Leben von Tieren angeht.

    Ich weiß, dass Unfälle passieren und dass die meisten Fahrer, die mal ein Tier erwischt haben, das nicht mit Absicht getan haben. Aber ich glaube auch, dass wir alle irgendwie darauf programmiert sind zu denken, dass die Tiere Platz machen müssen, wenn wir fahren. Und wenn sie nicht wegrennen, sind sie selbst schuld – oder dass es weniger schlimm ist, ein Tier zu überfahren, als zu spät zur Arbeit zu kommen, obwohl es gereicht hätte, einfach 10 Minuten früher loszufahren.

    Meine Kollegen lachen mich immer aus,

    weil ich total abbremse, wenn ich Tauben auf der Straße sehe,

    weil ich in der Paarungszeit den Kröten ausgewichen bin, als ich noch südlich der Loire bei Clisson gewohnt habe,

    weil ich langsamer fahre, wenn ich eine Katze am Straßenrand sehe,

    weil ich, wenn ich könnte, sogar versuchen würde, keine Ameisen zu zerquetschen...

    Das ist eine Frage der Priorität, der Philosophie und des Respekts.

    Für mich haben alle Lebewesen – zumindest auf der tierischen Seite – eines gemeinsam: Wir sind uns alle bewusst, dass wir leben, und wir wollen am Leben bleiben. Ein Auto ist ein Fortbewegungsmittel, keine Massenvernichtungswaffe.

    Seit es Autos für die breite Masse gibt, könnte man meinen, es wäre ein Fortschritt, der die Welt revolutioniert hat. Aber eigentlich haben wir in weniger als 70 Jahren (etwa seit den 50ern ist das Auto für alle zugänglich) unseren Planeten so dermaßen versaut, dass wir von Kühen verlangen, nicht mehr zu furzen. Wir lassen das Polareis schmelzen, sodass die größten Landraubtiere (Eisbären) und Walrosse verschwinden. Wir haben uns unser eigenes Alltagsleben ruiniert, weil wir ständig mit Bleifuß unterwegs sind, und das nicht nur beim Autofahren. Wir haben unsere Menschlichkeit verloren und sind zu Serienkillern geworden – Killer von Menschen und erst recht Killer von Tieren.

    Und das Schlimmste ist: Wir finden das auch noch normal! Wenn das der Fortschritt sein soll, dann will ich ihn nicht, oder zumindest will ich nichts mehr davon wissen...

    In diesem Thema hier geht es darum, einer Katze ein Halsband anzulegen, das Elektroschocks verteilt. Man stellt solche Dinger her und verkauft sie uns mit der Behauptung, das wäre gut für die Katze...

    Wir reden davon, eine Katze im Haus einzusperren, obwohl wir wissen, dass eine Katze in der Natur ein Revier mit einem Radius von 5 km hat, also 78 km². Und gleichzeitig erzählt man uns, dass man getreidefreies Futter geben muss, um die natürliche Ernährung der Katze zu respektieren...

    Ich glaube echt, wir stellen uns nicht die richtigen Fragen. Es sind gerade mal 70 Jahre, in denen Autos zu unserem Alltag gehören. Die ganze Zeit davor ist die Menschheit wunderbar ohne sie ausgekommen, und das hat die Erde nicht daran gehindert, sich weiterzudrehen und erst recht nicht daran, zu atmen...

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    Werewolf1
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    Mike64

    „Und das Anti-Ausbüxt-Halsband finde ich auch total barbarisch, schon bei Hunden, aber was soll man da erst bei einer Katze sagen!“

    Das kommt mir nicht nur barbarisch vor, das ist es einfach!... 😂

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    Werewolf1
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    Oréo64

    Hallo,

    ich hab deinen Post gelesen... Ich wusste erst gar nicht, was du meinst, als du von dem Anti-Ausreiß-Halsband geschrieben hast... Erst als ich die Antwort von Provéto Junior Conseil gesehen habe, hab ich’s kapiert... Das ist echt nicht ideal... Vor allem, wenn das Ding Elektroschocks verteilt, wenn das Tier den Bereich verlässt... Sowas verursacht doch total leicht Verhaltensstörungen... Da ist ein GPS-Tracker echt die bessere Wahl, wenn du Angst hast, dass dein Kätzchen zu weit wegläuft...

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    Gabyn
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    Ich verstehe dein Dilemma total, man hängt ja sehr an seinen Fellnasen... Leider sind das genau die Gefahren, die auf Freigänger-Katzen lauern (Autos, Hunde, andere Katzen, anderes Getier, Vergiftungen, Fallen, böswillige Kinder oder Erwachsene usw.)... Entweder du holst dir eine Katze oder ein Kitten, das nur drinnen lebt (da musst du aber echt aufpassen, dass sie nicht entwischen kann, und Fenster sowie Balkone im Winter und vor allem im Sommer absichern), oder die Katze darf nur raus, wenn du auch dabei bist (mit Geschirr und Leine). Und ja, dieses sogenannte „Anti-Ausreiß-Halsband“ ist eigentlich nur ein scheinheiliger Name für ein Elektrohalsband. Ein Freund von mir hat mal so ein Teil, das er für seinen Hund (6,5 kg) kaufen wollte, an sich selbst getestet. Er hat es auf die niedrigste Stufe gestellt und es tat schon richtig weh! Er hat das Produkt dann sofort wieder zurückgeschickt. Das Gleiche gilt übrigens auch für Vibrationshalsbänder...

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    L
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    Hallo

    Diese Erfahrung hat dich irgendwie traumatisiert, und das ist auch völlig normal. Es ist möglich, über einen Verein eine Katze zu adoptieren, die schon ein gewisses Alter hat und nicht mehr viel rausgeht oder nur im Garten bleibt. Das könnte für dich ja vielleicht gut passen.

    Ich hab zum Beispiel meinen Kater aufgenommen, da war er 3 Jahre alt. Er war davor ein Streuner. Ich hab mir angewöhnt, ihm das Scheunentor aufzumachen, damit er aus dem Garten raus kann. Am Anfang ist mir aufgefallen, dass er nur in der Straße hinter dem Haus geblieben ist – ich schätze, er hatte Angst, dass ich die Tür wieder zumache (es gibt zwar ein Fenster, durch das er wieder rein kann, aber da muss er sich vor dem Sprung echt konzentrieren). Nach und nach war er dann immer ein bisschen länger weg. Irgendwann haben wir beide Vertrauen gefasst, also hab ich hinter ihm zugemacht und erst eine halbe Stunde später wieder aufgemacht. Manchmal ist er auch durchs Fenster zurückgekommen. Eines Tages (da war er 9) wurde er in meiner Straße von zwei Hunden angegriffen (das waren richtige Beißer, die da frei rumliefen, aber das wusste ich nicht). Eine Frau hat ihn gerettet und es folgte ein Jahr, in dem seine Wunden heilen mussten. Ich dachte eigentlich, er geht nie wieder raus, weil er Angst hat – was mir ehrlich gesagt ganz recht gewesen wäre. Aber nein, die Katze hat die Angst mit den Hunden verknüpft und nicht mit der Umgebung. Er geht also wieder raus, aber jetzt warte ich immer auf ihn. Er bleibt nicht mehr lange weg, keine 30 Minuten, und das reicht ihm auch. Ich musste mich auch erst mal überwinden, ihn wieder rauszulassen. Was ich damit sagen will: Katzen, die mal Streuner waren, scheinen oft weniger Lust auf weite Ausflüge zu haben. Vielleicht solltest du dich nach einer eher häuslichen Katze umsehen, statt einer Katze etwas aufzuzwingen. Außerdem kennen Katzen, die auf der Straße gelebt haben, die Gefahren besser, was dir sicher ein weiteres Drama erspart. Kastrierte Weibchen sind oft auch häuslicher. Du musst dir sagen, dass deine Katze zwar ein verkürztes, aber ein schönes Leben hatte, weil sie nicht eingesperrt war. Und Halsbänder finde ich eher gefährlich, weil sie hängen bleiben können oder so. Ich hoffe, das hilft dir weiter. Schönen Abend noch! :)

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    Kikaah
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    Und wie wär’s mit einem Gehege?

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    M
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    Und so ein Anti-Ausreiß-Halsband finde ich auch total barbarisch, schon für Hunde – was soll man da erst bei einer Katze sagen!

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    Ich wohne auf dem Land und meine Katzen sind auch Freigänger... das Rauslassen ist natürlich mit Risiken verbunden und es ist eine persönliche Entscheidung, ob man sie rauslässt oder nicht. Neben der Gefahr durch Autos gibt es ja noch das Risiko, irgendwo eingesperrt zu werden, Revierkämpfe mit anderen Tieren, Jäger (habe das selbst mal erlebt, meine Katze war voller Schrotkugeln), Vergiftungen und so weiter...

    Das ist eine Entscheidung, die man treffen muss. Ich habe in gut zwanzig Jahren zwei Katzen verloren. Mein aktueller Kater ist jetzt über 4 Jahre alt, ich habe ihn mit sechs Wochen draußen gefunden und könnte ihn gar nicht nur drinnen halten... das würde er nicht aushalten, er geht sogar für sein Geschäft nach draußen. Ich sage mir, dass das sein Leben ist und die Welt draußen trotz aller Gefahren ein toller Abenteuerspielplatz für ihn ist. Ich akzeptiere also das Risiko, dass er eines Tages vielleicht nicht mehr nach Hause kommt...

    Sicher ist jedenfalls, dass eine ausgewachsene Katze nicht mehr so übermütig ist und die Gefahren draußen viel besser einschätzen kann.

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    Danke für deine Antwort, ich finde es auch total grausam, einem armen Tier einen Stromschlag zu verpassen, zumal Katzen Halsbänder ja sowieso selten akzeptieren.

    Einen Zaun aufzustellen wird nicht gehen, da ich direkt an der Grundstücksgrenze Bäume stehen habe.

    Außer mein Haus zu verkaufen und irgendwohin zu ziehen, wo es wirklich einsam ist, sehe ich echt keine Lösung.

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    ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    so ein Anti-Ausbruch-Halsband funktioniert im Prinzip wie ein Elektrozaun für Pferde: Wenn dein Tier einen vorher festgelegten Bereich um dein Haus verlässt, gibt das Halsband einen unangenehmen Stromschlag ab. Die Wirksamkeit ist aber nicht unbedingt der Hammer, denn es gibt keine Garantie, dass die Katze auch wirklich kapiert, dass sie den Reiz bekommt, weil sie über diese Grenze geht. Außerdem bedeutet das körperliches Leid, auch wenn es nur minimal ist – das Tierwohl sollte man also definitiv im Hinterkopf behalten.

    Es gibt aber auch andere Lösungen: Du kannst zum Beispiel einen hohen, katzensicheren Zaun um den ganzen Garten ziehen, sodass sie nur in diesem Bereich nach draußen kann.

    Oder du lässt sie nur an der Schleppleine mit einem Geschirr raus – nimm aber bitte auf keinen Fall ein Halsband, wegen der Strangulationsgefahr.

    Ein letzter Tipp wäre, eine bereits erwachsene Katze aus dem Tierschutz zu adoptieren, die gar keinen Drang nach draußen mehr hat und mit reiner Wohnungshaltung happy ist. Damit tust du ein gutes Werk und kannst gleichzeitig ganz beruhigt sein, was die Sicherheit deiner Katze angeht.

    Ich hoffe, das hilft dir erst mal weiter,

    Schönen Tag noch,

    Mathilde

    Übersetzt Französisch
  • 10 Kommentare zu 11

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